Das Wunder der Milchstraße

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1308)
PR1308.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Das Wunder der Milchstraße
Untertitel: Boten aus ESTARTU – in der Gewalt des Schrecklichen Jägers
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Bonifazio „Fazzy“ Slutch, Veeghr, Megan Suhr, Rasmer Dunn, Windaji Kutisha, Armond Mays
Handlungszeitraum: 11.–20. Januar 446 NGZ
Handlungsort: Milchstraße und ihr Halo, Raumfort 185
Report:

Ausgabe 139: Planetenodyssee (Teil 1) - Der Start von der Erde (Horst-Günter Rubahn)

Computer: Das Reich des neuen Sothos
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Die AVIGNON erreicht die Milchstraße, die durch die Gume Shujaa für Virenschiffe unzugänglich geworden ist. Die Vironauten suchen außerhalb des Golfes nach einer Möglichkeit, mit der Widerstandsgruppe GOI Kontakt aufzunehmen. Von Morsesignalen angelockt, wird die AVIGNON von einem Hyperenergie-Strudel erfasst, der sie durch den Golf in das Gebiet der Milchstraße reißt. Das Schiff wird schwer beschädigt, bleibt aber flugtüchtig. Innerhalb des Golfes gibt es zwar kein Psionisches Netz, aber das Stygische Netz erweist sich als befahrbar. Bonifazio Slutch lässt Kurs auf Verth setzen. Auf dem Weg in die Eastside wird das Virenschiff gewaltsam aus dem Enerpsiflug gerissen und mit lahmgelegten Triebwerken von dem Raumfort 185 aufgebracht. Stygians Vasall Windaji Kutisha, der Chef der Jägerbrigade, verhört und foltert die Vironauten. Einige von ihnen sterben bei den Befragungen, ohne etwas über die GOI preiszugeben, da sie nichts wissen. Die 26 verbliebenen Vironauten unter Fazzy Slutch wagen den Ausbruch. Mit Windaji Kutisha als Geisel erpressen sie freien Abzug, doch sie werden überlistet und eingekesselt. Unter heftigen Feuergefechten erreichen die Vironauten eine Hyperfunkstation und können einen Notruf absetzen. Kurz bevor sie alle getötet werden, treffen mehrere Raumschiffe der GOI ein und greifen die Station an. Die RINGWORLD nimmt Bonifazio Slutch auf; außer ihm werden zwölf weitere Überlebende gerettet. Das Raumfort explodiert, aber es bleibt offen, ob Windaji Kutisha dabei den Tod findet.

Handlung

Nach fast drei Wochen Flug erreicht das Virenschiff AVIGNON, aus der Mächtigkeitsballung Estartu kommend, gegen Mitte Januar 446 NGZ den Halo der Milchstraße. Kommandant der AVIGNON ist Bonifazio Slutch und seine beiden Mentoren sind der Blue Veeghr und Megan Suhr, in die Slutch heimlich verliebt ist. Die 40 Vironauten erblicken fasziniert und bedrückt das Wunder der Milchstraße: Gume Shujaa, das Große Leuchtfeuer bzw. die Faust des Kriegers. Dieses psionische Fanal ragt 8000 Lichtjahre über den Zentrumskern hinaus.

Der Golf, eine 500 Lichtjahre tiefe Zone ohne Psionisches Netz, hüllt die Milchstraße ein und macht sie dadurch für Virenschiffe unerreichbar. Einige Kugelsternhaufen liegen außerhalb des Golfes. Die AVIGNON kreuzt suchend im Halo umher, in der Hoffnung, Kontaktpunkte der Group Organic Independence (GOI) zu finden, der Widerstandsorganisation gegen Sotho Tyg Ian (Stygian). In der Nähe von NGC 5024 wird die AVIGNON von Morsesignalen angelockt und überraschend von einem paramechanischen Sog erfasst, der das Virenschiff gewaltsam auf die andere Seite des Golfes in die Milchstraße schleudert. Dort gibt es kein Psionisches Netz, aber stattdessen das Stygische Netz, und dieses ist für Virenschiffe befahrbar. Nach Bestandsaufnahme der Personen- und Sachschäden lässt Slutch am 18. Januar Kurs auf Verth setzen, in die Eastside der Milchstraße. Vor vierzehn Jahren hatten sich die Blues dem Permanenten Konflikt und Stygian erfolgreich widersetzt. Neuere Informationen gibt es leider nicht.

Das Virenschiff empfängt innerhalb des Stygischen Netzes unklare psionische Impulse, möglicherweise Identifizierungsanfragen, die es zu beantworten gilt. Bevor die Vironauten die drohende Gefahr richtig erfasst haben, wird die AVIGNON aus ihrem Enerpsi-Flug gerissen – und sie werden zu Gefangenen auf dem Raumfort 185.

Die erste kurze Befragung leitet Rasmer Dunn, ein Terraner, der als Kodexberater im Dienste Stygians steht. Später übernimmt Windaji Kutisha das Verhör. Der Schreckliche Jäger mit dem Erscheinungsbild eines weißhäutigen Pterus ist in der Milchstraße bekannt. Er ist der Befehlshaber der Fuata Jeshi, der Brigade der Treuen, die mit der Oberaufsicht über die 12.000 Feresh Tovaar betraut ist. Windaji Kutisha gibt sich anfangs leutselig und scheint die Geschichte zu schlucken, dass die Vironauten auf einer Welt am Ostrand der Milchstraße siedeln wollen. Dann plötzlich wird Windaji Kutisha zum Schrecklichen Jäger. Er fordert Informationen über die GOI, die die Vironauten aber gar nicht wissen können. Sie werden gefoltert und sterben in schneller Folge. Megan Suhr verstirbt in den Armen von Fazzy Slutch, ohne dass sie von seiner Liebe erfahren hat.

Anderntags wagt Slutch, sonst alles andere als ein Held, mit dem Mut der Verzweiflung einen Ausbruch. 26 Vironauten sind noch am Leben. Mit Windaji Kutisha als Geisel besorgen sie sich Waffen, dann überlistet der Jäger sie und entzieht sich der Gefangenschaft. Die Vironauten versuchen kämpfend, bis zu dem Hangar durchzubrechen, in dem die AVIGNON verwahrt wird. Roboter und Pterus umzingeln die Flüchtlinge und greifen an. Sie werden in einer Halle eingeschlossen. Ein Nebenraum entpuppt sich als Hyperfunkstation. Slutch setzt einen Notruf ab. Der Kodexwahrer Shree Madore verspricht ihre spätere Freilassung, wenn sie sich jetzt ergeben. Keiner der Vironauten will aufgeben. Als der letzte Angriff beginnt, scheint alles scheint verloren – da ziehen die Roboter ab! Die GOI meldet sich per Funk. Mehrere ihrer Raumschiffe greifen Feresh Tovaar 185 an. Die Vironauten werden gerettet, das Raumfort explodiert.

Als Bonifazio Slutch wieder erwacht, befindet er sich in der Obhut des Medotechnikers Armond Mays und an Bord des GOI-Schiffes RINGWORLD. Das Fort ist zerstört, ebenso die AVIGNON. Ob der Schreckliche Jäger entkommen konnte, ist nicht bekannt. Nur 13 Vironauten haben überlebt. Sie befinden sich auf dem Wege zum Hauptquartier der GOI, CLARK FLIPPER.

Anmerkung

In PR 1309, Kap. 1 erfahren Julian Tifflor und Bonifazio Slutch, dass Windaji Kutisha entkommen konnte.

Innenillustration