Das Wunder der Milchstraße

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1308)
PR1308.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Das Wunder der Milchstraße
Untertitel: Boten aus ESTARTU – in der Gewalt des Schrecklichen Jägers
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 12. September 1986
Hauptpersonen: Bonifazio "Fazzy" Slutch, Veeghr, Megan Suhr, Rasmer Dunn, Windaji Kutisha, Armond Mays
Handlungszeitraum: Ende 445 NGZ - Januar 446 NGZ
Handlungsort: Halo der Milchstraße
Report:

Ausgabe 139: Planetenodyssee (Teil 1) - Der Start von der Erde (Horst-Günter Rubahn)

Computer: Das Reich des neuen Sothos
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Das Segment AVIGNON des Virenschiffes EXPLORER wird am 26. Dezember 445 NGZ von Reginald Bull entlassen und startet zur heimatlichen Milchstraße. An Bord weilen 34 Terraner, vier Arkon-Abkömmlinge und zwei Blues. Kommandant der AVIGNON ist Bonifazio Slutch, und seine beiden Mentoren sind der Blue Veeghr und Megan Suhr.

Ihr Flug verläuft zu Beginn ereignislos, doch am 15. Januar stürzt das Virenschiff abrupt aus dem Psionischen Netz. Sie befinden sich im Halo der Milchstraße und erblicken fasziniert und bedrückt das Wunder der Milchstraße. Es ist Gume Shujaa, das Große Leuchtfeuer bzw. die Faust des Kriegers oder der Gordische Knoten. Es ragt 8000 Lichtjahre über den Zentrumskern hinaus und trennt die Milchstraße durch einen 500 Lichtjahre weiten Golf vom universellen Psi-Netz. Innerhalb der Milchstraße existiert stattdessen das Stygische Netz.

Die Vironauten machen sich im Halo auf die Suche, denn einige der Kugelhaufen liegen außerhalb des Golfes. Dort werden Kontaktpunkte der Group Organic Independence (GOI) vermutet, der Widerstandsorganisation gegen Sotho Tyg Ian, die von Julian Tifflor mit aufgebaut wurde. Nahe von NGC 5024 wird die AVIGNON überraschend von einem paramechanischen Sog erfasst. Das Virenschiff wird halbstofflich über den Gordischen Knoten in die Milchstraße versetzt. Dort leitet Slutch umgehend eine Flucht über das Stygische Netz in Richtung Eastside ein. Die Jülziish sollen laut den bekannten Informationen immer noch ablehnend gegenüber dem Permanenten Konflikt stehen, und bei ihnen mag ein Kontakt zur GOI geknüpft werden können.

Die beiden Mentoren des Virenschiffes empfangen innerhalb des Stygischen Netzes psionische Impulse. Sie werden für Passiersymbole gehalten, die es zu beantworten gilt. Damit droht dem Schiff die nächste Gefahr, doch bevor sich die Vironauten dessen richtig bewusst geworden sind, geschieht es schon. Die AVIGNON wird aus ihrem Enerpsi-Flug gerissen – und sie werden zu Gefangenen auf dem Raumfort Feresh Tovaar 185.

Anfangs werden sie von einem Terraner verhört. Rasmer Dunn stellt sich als Kodexwahrer vor und steht im Dienste Stygians. Stunden später tritt ihnen Windaji Kutisha entgegen. Der weißhäutige Pteru ist als Schrecklicher Jäger in der Milchstraße bekannt und Befehlshaber der Fuata Jeshi, der Brigade der Treuen. Kutisha, immer in Begleitung eines Kegelrobots, eines Halbkugelrobots und eines Würfelrobots, gibt sich gegenüber den Vironauten leutselig und erzählt von den 12.000 Raumforts, Feresh Tovaar, die Hüter des Weges, die das Stygische Netz aufrechterhalten. Es sind 1000 Meter messende Kuben. Dann plötzlich wird Kutisha zum Schrecklichen Jäger. Er fordert Informationen über die GOI, die die Vironauten aber gar nicht wissen können. Sie werden gefoltert und sterben in schneller Folge.

Als sie mehr als die Hälfte verloren haben, versuchen sie mit dem Mut der Verzweiflung, aus dem Raumfort zu fliehen. Es gelingt ihnen nicht, sie können aber einen Notruf absetzen. Eine halbe Ewigkeit später, oder waren es nur Stunden, wird Feresh Tovaar 185 von Schiffen der GOI angegriffen. Dann erinnert sich Slutch an nichts mehr.

Als er wieder erwacht, befindet er sich in der Obhut des Medikers Armond Mays und an Bord des GOI-Schiffes RINGWORLD. Das Fort ist zerstört, ebenso die AVIGNON. Ob der Schreckliche Jäger entkommen konnte, ist nicht bekannt. Von den Vironauten leben nur noch 13 Personen. Sie befinden sich auf dem Wege zum Hauptquartier der GOI, CLARK FLIPPER.

Innenillustration