Die Kolonisten von Lao-Sinh

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR1313)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1313)
PR1313.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Die Kolonisten von Lao-Sinh
Untertitel: Sie überwinden den endlosen Abgrund – Kartanin im Reich der Ewigen Krieger
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Dao-Lin-H'ay, Ga-Liu-M'igay, Jaga-Sha, Mia-San-K'yon, Nikki Frickel
Handlungszeitraum: Mitte 430 NGZ – Ende März 446 NGZ
Handlungsort: Ardustaar, Lao-Sinh
Computer: Über Psionische Energie
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Während des Fluges von der Mächtigkeitsballung ESTARTU zurück in ihre Heimatgalaxie Ardustaar erinnert sich die Kartanin Dao-Lin-H'ay an verschiedene Ereignisse der letzten 15 Jahre. Sie wurde damals von der Stimme von Ardustaar beauftragt, das Lao-Sinh-Projekt voranzutreiben und flog mit der SINDAHA in die 40 Mio. Lichtjahre entfernte Doppelgalaxie Absantha-Gom/Absantha-Shad. Unter ihrer Leitung wurde die Kolonie auf Hubei kontinuierlich erweitert; weitere Planeten wurden besiedelt; der Angriff eines fremden Raumschiffs wurde abgewehrt und vorsichtige Erkundungen auf den Kriegerwelten fanden statt. Die Kartanin mieden die anderen Völker, die dem Kriegerkult huldigten. Nur auf Stago kam es einmal zu einem Konflikt, als Jaga-Sha eine Statue aus der dortigen Upanishad stahl, um sie Dao-Lin zu zeigen: Die Statue stellte klar erkennbar einen Kartanin dar! Ein Raumschiff der Elfahder holte sich die Statue mit Waffengewalt zurück, es gab Tote und Verletzte. Davon abgesehen, verlief Dao-Lins Mission erfolgreich und daher sinniert sie unentwegt, weche Fehler sie gemacht haben könnte, die zu ihrer Abberufung führten.

Als Dao-Lins Schiff, die SANAA, nur noch 10.000 Lichtjahre von der Heimatwelt Kartan entfernt ist, greift eine terranische Flotte an. Nikki Frickel hat von ihrer Ankunft erfahren und möchte ihrer alten Gegnerin habhaft werden. Während ein Kommando der PIG das Schiff entert, flieht Dao-Lin auf Drängen der Stimme von Ardustaar mit einem Beiboot. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Eine der 18 Wissenden Frauen liegt im Sterben und Dao-Lin-H'ay wurde als ihre Nachfolgerin auserkoren.

Handlung

Das Fernraumschiff SANAA kehrt von LAO-SINH zurück nach Ardustaar. Der Flug dauert zwei Jahre. An Bord befindet sich Dao-Lin-H'ay. Sie zweifelt an sich selbst und dem von den Hohen Frauen erteilten Befehl zur Rückkehr. Die Kartanin lässt die vergangenen Jahre in Gedanken Revue passieren, um herauszufinden, welchen Fehler sie begangen haben mag:

Nach den Geschehnissen auf dem Planeten Vaalusa reist Dao-Lin auf Veranlassung der Stimme von Ardustaar mit dem paratauben Ga-Liu-M'igay auf der KASAMU an den Rand von Ardustaar, um LAO-SINH zu spüren. Die Psi-Strahlung kommt aus einer fernen Galaxie. Die Stimme berichtet vom ersten, vor 20 Jahren verschollenen Fernraumschiff. Fünf später geschickte Schiffe erreichten das Ziel. Das aus den Endstufen gebaute Rückkehrerschiff berichtete von der erfolgreichen Gründung einer Kolonie. Die Stimme beauftragt Dao-Lin, das nächste Fernschiff nach LAO-SINH zu fliegen und die Kolonie auszubauen. 3–4 Schiffe pro Jahr würden massenweise Tränen N'jalas liefern, später solle das ganze Volk dorthin gehen.
Das neue Fernschiff wird fertiggestellt, Dao-Lin nennt es SINDAHA. Die Fracht: 50 Millionen Tränen N'jalas. Die Besatzung: 4000 Kartanin, darunter 100 Esper und 100 parataube Kartanin. Nach etwa einem Jahr und der Hälfte der Strecke eskalieren die Spannungen zwischen Espern, Technikern und der restlichen Besatzung. Auf Rat von Ga-Liu-M'igay opfert Dao-Lin einige tausend Tränen N'jalas, damit die Esper die Ausstrahlung von LAO-SINH verstärken und allen anderen Kartanin übermitteln können, für die es noch zu weit weg ist. Dadurch sind die Zwistigkeiten beigelegt.
Nach zwei Jahren Flugzeit erreicht das Schiff die Galaxie Absantha-Gom und landet auf Hubei. Dao-Lin übernimmt die Leitung der Kolonie von Sho-Do-H'ay. Die Tränen N'jalas lagern bisher in getarnten und nur teilweise ausgebauten Höhlen nahe der Siedlung. Dao-Lin richtet weit verteilte Lager ein. Sho-Do warnt vor dem Kriegerkult. Dao-Lin entscheidet, die anderen Völker zu meiden. Ga-Liu-M'igay und die Paratauben bereiten die Endstufe der SINDAHA für den Rückflug vor. Ein zweites und drittes Fernschiff treffen ein und werden von ihnen vereinnahmt. Rohstoffförderung und Industriebetriebe nehmen Fahrt auf. Mit der LOOGA unternimmt Dao-Lin einen Erkundungsflug zur Kriegerwelt Stago. Zwischen den vielen Völkern fallen die Kartanin überhaupt nicht auf. Sie setzt Jaga-Sha als Kundschafter ein, um sich dort genauer umzusehen. Nachdem das vierte und fünfte Fernschiff auf Hubei eingetroffen sind, wird der Bau des Rückkehrerschiffs abgeschlossen. Dao-Lin übergibt Ga-Liu-M'igay ihre Berichte und Belobigungsschreiben. Erst vier Jahre später erfährt sie von seiner erfolgreichen Heimkehr.

Hätte sie den Paratau nicht opfern dürfen? Weder die Stimme noch sonst jemand hat sich zu Dao-Lin-H'ays Bericht je geäußert. Lag es an ihrem Interesse für andere Planeten? War es falsch, Jaga-Sha gegenüber Dhom-Jai-D'orja – einem Abkömmling einer der Großen Familien – zu bevorzugen? Oder verübelte man ihr, dass sie sich für die Paratauben eingesetzt hatte? Dao-Lin-H'ay grübelt unentwegt weiter.

Jahre später haben die Kartanin weitere Kolonien erschlossen. Jaga-Sha bildet weitere Spione aus. Davon abgesehen gehen die Kartanin den anderen Völkern aus dem Weg. Sho-Do-H'ay stirbt in hohem Alter. Ein feindliches Raumschiff greift Hubei an, Dao-Lin wehrt den Angriff mithilfe von Espern und Paratau ab. Das Schiff wird vernichtet, Hinweise auf Herkunft und Absichten gibt es nicht. Weitere Angriffe bleiben aus. Bei Jaga-Shas letzter Erkundung auf Stago alarmiert er Dao-Lin, die wunschgemäß persönlich auf die Kriegerwelt kommt. Jaga-Sha zeigt ihr einen aus dem Dashid-Raum der Upanishad gestohlenen Götzen der Ewigen Krieger: Die Statue ähnelt stark einem Kartanin. Die Verfolger holen die Statue gewaltsam zurück, dabei stirbt Jaga-Sha.
Mit dem letzten Fernraumschiff POOKA kommt Mia-San-K'yon als Nachfolgerin für Dao-Lin, die dafür nach Ardustaar befohlen wird. Die junge Protektorin in ihre Aufgabe einzuführen, dauert etwa ein Jahr. Schließlich übergibt Dao-Lin ihr Amt in einer öffentlichen Ansprache und startet mit der SANAA auf die zweijährige Fahrt.

Bei einem Orientierungsmanöver der SANAA, noch etwa eine Million Lichtjahre von Ardustaar entfernt, bemerkt Dao-Lin-H'ay eine neue psionische Ausstrahlung aus Sayaaron wie die von LAO-SINH. Mithilfe von Paratau erlangt sie die Gewissheit eines zweiten psionischen Leuchtfeuers – in der Milchstraße! Sie hat keine Erklärung.

Nur noch rund 10.000 Lichtjahre von Kartan entfernt, überfallen mehrere Keilraumer der PIG die SANAA. Dao-Lin espert ihre alte Gegnerin Nikki Frickel. Die STIMME ruft Dao-Lin und befiehlt ihre Flucht; sie werde dringend gebraucht. Die STIMME von Ardustaar, das sind die 18 Wissenden Frauen; eine der uralten Frauen liegt im Sterben und Dao-Lin soll ihre Nachfolge antreten. Sie habe keinen Fehler gemacht und solle auch nicht bestraft werden. Niemand anderer käme in Frage, auch keine der Hohen Frauen. Dao-Lin-H'ay gibt dem Drängen nach. Als die Terraner die SANAA entern, flieht sie mit einem Beiboot.

Anmerkungen

Innenillustrationen