Die Kalydonische Jagd

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1316)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Die Kalydonische Jagd
Untertitel: Das Wunder von Trovenoor – ein psionisches Labyrinth ohne Wiederkehr
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 7. November 1986
Hauptpersonen: Lainish, Alaska Saedelaere, Perry Rhodan, Veth Leburian, Srimavo
Handlungszeitraum: Januar – März 446 NGZ
Handlungsort: Yagguzan
LKS / Report:

Weltcon-Nachlese (1)
Ausgabe 141: Planetenodyssee (Teil 3) - Venus (Horst-Günter Rubahn)

Computer: Der KLOTZ
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Tausende Intelligenzwesen, seien es Händler, Jäger, Soldaten oder Zuschauer, zieht es nach Yagguzan im Heldor-System, 22.000 Lichtjahre vom Zentrum der Galaxie Trovenoor entfernt, denn dort findet die nächste Yarunische bzw. Kalydonische Jagd statt. Zu all Jenen, die sich dorthin auf den Weg machen, gehören auch einige Personen, die etwas Besonderes im Sinn haben, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen: die Befreiung von Roi Danton und Ronald Tekener aus dem Orphischen Labyrinth des Planeten.

Da ist Lainish, der Chef der Hatuatano. Der Zwerg-Gavvron lässt auf Taloz in Siom Som, dem Hauptquartier des Hauses der fünf Stufen, die Hybride in der Obhut des Nakken Faragha zurück und bricht mit der HIVVRON nach Yagguzan auf. In seiner Begleitung befindet sich immer noch Alaska Saedelaere, der zuvor die Gelegenheit nutzte und Kontakt mit Testare auf der TALSAMON aufnahm. Dieser wird Sabhal informieren, anschließend das Netzgängerschiff in Siom Som verstecken und zum See Talsamon aufbrechen, um dort auf Saedelaeres Rückkehr zu warten. Im Übrigen hatte Alaska Saedelaere auch kurzen Kontakt zu Faragha, der ein starkes Interesse an seinem Zellaktivator zeigte. Wenn der Nakk dabei seine Zugehörigkeit zu den Gängern des Netzes erkannt haben sollte, schwieg er darüber gegenüber Lainish.

Der Zwerg-Gavvron erklärt kurz vor Erreichen des Ziels, dass er Saedelaere und die beiden Unknown-Humanoiden Sijol Caraes und Agruer Ejskee mit auf die Jagd nehmen werde. Auf Yagguzan wird der Hatuatani dann von Arlofer Sanpam, dem Kommandanten des Planeten, bevorzugt behandelt. Alaska Saedelaere hört nochmals, dass die Orphischen Labyrinthe in Wahrheit Pararealitäten darstellen, die über drei Tore zu erreichen sind. Im Falle Yagguzans sind es die Tore Llango Moja, Llango Bili und Llango Tatu, und sie werden von dem nakkischen Tormeister Aldruin betreut.

Auch dieser Nakk zeigt Interesse an Alaska Saedelaere und lässt ihn das ESTARTU-Siegel spüren. Dabei bringt der Zellaktivatorträger in Erfahrung, dass vor langer Zeit zwölf Pterus geadelt und zu Ewigen Kriegern erhoben wurden. Yarun berief später ein wissenschaftliches Symposium ein, das den Vorschlag der yarunischen Tore machte, die die Wunder von Trovenoors werden sollten.

Mit dem Gang durch die drei Tore findet eine Angleichung bzw. Transmutation an die Pararealität statt. Es ist zuerst eine physiologische, dann eine psycho-psionische Angleichung. Des Weiteren erhalten die Jäger eine Iskara mit auf den Weg, eine Art Permit, mit dem sie sich im Labyrinth gegenseitig erkennen können.

Ebenfalls aus Siom Som startet der Desotho Veth Leburian zusammen mit der Sphinx Srimavo, um die beiden Galaktiker zu retten. Der Desotho hatte sieben Jahre lang auf dem Flaggschiff des Ewigen Kriegers Ijarkor gedient, bevor er zu seinen Weltraumnomaden in der großen Kalmenzone zurückkehrte. Ungefähr zur gleichen Zeit kehrte Srimavo aus der Milchstraße zurück, erzählte jedoch nie viel über ihre dortigen Erlebnisse. Sie wurde zur Lebensgefährtin Leburians. Für ihren Flug nach Trovenoor erhalten sie von Reginald Bull das EXPLORER-Segment LOVELY & BLUE unter dem Mentor Elskalzi, der auf diesem Weg zur Befreiung der beiden Freunde beiträgt.

Als Perry Rhodan auf Sabhal die Nachricht Testares erhält, bereitet er sich ebenfalls auf die Befreiung seines Sohnes und des Smilers vor. Dann lässt er sich von Irmina Kotschistowa mit der ÄSKULAP nach Varland-Station bringen, wenige Lichtjahre von Yagguzan entfernt. Auch auf diesem Planeten existiert ein Orphisches Labyrinth, und Rhodan erprobt den Labyrinth-Taucher, den Geoffry Abel Waringer konstruiert hat. Der Netzgänger erreicht das Labyrinth über das psionische Netz, und der Taucher speichert die psionischen Daten, die bei der Transmutation auftreten. Er kann sie anschließend in umgekehrter Reihenfolge zurückspulen und rückgängig machen. Rhodan transmutierte zu einem sechsbeinigen Saurier. Der Test ist am 7. März 446 NGZ erfolgreich abgeschlossen, und es sind noch fünf Tage bis zum Beginn der Kalydonischen Jagd von Yagguzan.

Innenillustration