DORIFER (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das Kosmonukleotid, siehe: DORIFER.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1318)
PR1318.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: DORIFER
Untertitel: Inspektionsflug in die Zukunft des Universums
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1986
Hauptpersonen: Atlan, Eirene, NARU, Tumika
Handlungszeitraum: 28. Februar – 11. April 446 NGZ
Handlungsort: DORIFER-Station, DORIFER
LKS:

Weltcon-Nachlese (3)

Computer: Die Netzgänger um Rhodan
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Atlan fliegt mit seiner DORIFER-Kapsel in das Kosmonukleotid DORIFER ein. Er hat Eirenes Wunsch abgeschlagen, ihn zu begleiten – sie schleicht sich heimlich an Bord. Kaum in dem fremden Raum angelangt, macht sie sich bemerkbar. Durch den blinden Passagier abgelenkt, verliert Atlan die Kontrolle über die Kapsel. Die NARU stößt mit einem der Psiqs zusammen, wird in eine Pseudowirklichkeit verschlagen und taucht in der Nähe des Planeten Pailliar auf. In der Hauptstadt Pailkad werden Atlan und Eirene Zeugen des triumphalen Endsiegs der Ewigen Krieger über die Gänger des Netzes. Der Preis für den Sieg ist der totale Kollaps der gesamten Mächtigkeitsballung Estartu durch Kontraktion zu einer Singularität. Im letzten Moment werden die beiden durch ein Zwergwesen namens Tumika vor dem Weltuntergang gerettet.

Sie werden in eine weitere Pseudowirklichkeit versetzt, in der die Lokale Gruppe gegenüber dem Standarduniversum überraschend eine weitere Galaxie aufweist. Im Lamnasystem an deren Rand treffen sie erneut auf Tumika. Der Diener des rätselhaften Wesens Si kitu verlangt als Gegenleistung für ihre Rettung, die technischen Anlagen auf dem Mond Banturat zu zerstören. Eirene entdeckt aber, dass diese Kraftwerke zur Versorgung von Kuppelsiedlungen auf dem Planeten Tanaku dienen; ihre Zerstörung würde die künstlichen Umweltbedingungen vernichten und alle dort lebenden Kartanin dem Tod preisgeben. Die Netzgänger verweigern den Dienst für Tumikas Herrin und Eirene vertreibt den Zwerg, indem sie Si kitu dreimal als Kahaba schmäht.

Wie durch Zauberhand finden sich Eirene und Atlan an Bord der NARU wieder, die frei innerhalb der Weiten des Kosmonukleotids schwebt. Sie kehren wohlbehalten in das Standarduniversum zurück.

Handlung

Eirene möchte Atlan bei seinem bevorstehenden Erkundungsflug in das Innere DORIFERS begleiten, doch der Arkonide lehnt ab. Am 28. Februar 446 NGZ parkt er seine KARMINA in der Nähe DORIFERS und taucht mit seiner DORIFER-Kapsel NARU in das DORIFER-Tor. Die Psionischen Informationsquanten (Psiqs) im Inneren des Kosmonukleotids befinden sich in Aufruhr. Da macht sich ein blinder Passagier bemerkbar: Eirene!

Atlan verliert die Kontrolle über die Kapsel. Sie stürzt in ein Psiq und landet auf dem Planeten Pailliar einer Pseudowirklichkeit. NARU hat keine Energie mehr und verschwindet spurlos. Eine Funksendung lädt zu einer Ansprache Ijarkors ein, Atlan und Eirene fliegen nach Pailkad. Der Planet hat sich stark verändert. Eine Hitzewelle lässt die Vegetation verdorren. Teile der Stadt brennen. Die Sterne blähen sich zu Supernovae auf. Ijarkor erscheint und hält eine pathetische Ansprache vom Endsieg über die Gorims und der Auslöschung des psionischen Netzes. Als Folge hat DORIFER die Psi-Konstante erneut erhöht. Der Kollaps der Raumzeit steht bevor. Atlan und Eirene fliehen zum Terraner-Tor, aber das Tor schwankt und fällt zusammen. Mitten in der Apokalypse ruft Eirene dreimal »Si kitu«.

Unvermittelt finden sich Atlan und Eirene in der NARU wieder. Die Kapsel steht im intergalaktischen Raum, in einer anderen Pararealität. Eirene führt die Rettung auf Si kitu zurück und ahnt, dass diese eine Gegenleistung will. Sie weiß nicht, woher ihr Wissen kommt. Die nächstliegende Galaxiengruppe ist die Lokale Gruppe. Aber da ist eine neue elliptische Großgalaxie; Eirene nennt sie Meinahu. Die Kapsel fliegt eine weißgelbe Sonne an deren Rand an. Der fünfte Planet, dem Eirene den Namen Tanaku gibt, ist lebensfeindlich. Es gibt dort mehrere Schutzkuppeln, auch auf dem Mond befinden sich zwei Kuppeln. Aus dem aufgefangenen Funkverkehr ergibt sich, dass Kartanin das System besiedeln. NARU landet auf dem Mond Banturat. Atlan überlegt, mit den Kraftwerken in den Kuppeln eine Energieeruption zu erzeugen und so eventuell aus der Pararealität zu entkommen. Ein ulkiger Zwerg erscheint, der zuvor bereits zweimal kurz auf Pailliar aufgetaucht ist. Er ist Tumika, Diener von Si kitu. Er verlangt, dass sie die Kraftwerke zerstören – dann dürfen sie in das Standarduniversum zurück. Atlan willigt ein, obwohl er dem Zwerg misstraut.

Atlan und Eirene dringen in eine der Kuppeln ein. Ihr Zweck ist offenbar die Energieversorgung der Schutzkuppeln auf Tanaku. Bei einem Ausfall der Kraftwerke würden alle Kartanin auf dem Planeten sterben. Plötzlich greifen Roboter der Kartanin an. Atlan und Eirene fliehen. Auf einem der Reaktortürme erscheint ein viertes Mal Tumika. Sie stellen ihn wegen des versuchten Massenmordes zur Rede, doch er geht nicht auf den Vorwurf ein. Eirene provoziert den Zwerg, indem sie dreimal Si kitus Schimpfnamen nennt: »Kahaba« ... wieder werden die beiden abrupt versetzt. Sie sind wieder in der NARU und außerhalb der Pararealität, aber im Inneren DORIFERS.

Als sie auf die KARMINA zurückkehren, schreibt man bereits den 11. April 446 NGZ. Auf DORIFER-Station hören sie von Perry Rhodans bevorstehender Ankunft auf Sabhal: Die Rettungsmission für Roi Danton und Ronald Tekener ist erfolgreich verlaufen, sie haben das Orphische Labyrinth verlassen.

Anmerkungen

  • Im Prolog heißt es, der KLOTZ wäre vor über sechs Monaten materialisiert. Aber die Handlung des Romans beginnt laut Kap. 3 am 28. Februar 446 NGZ, und passend dazu wird in Kap. 1 von fünf Monaten berichtet.
  • Obwohl sich die Vermutung aufdrängt, handelt es sich gemäß PR 1354 – Computer bei der in der Pseudowirklichkeit beobachteten Galaxie nicht um die später tatsächlich in der Lokalen Gruppe materialisierte Galaxie Hangay. Meinahu und Hangay sind Galaxien unterschiedlichen Typs.

Innenillustration