Gruft der Erleuchtung (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für die Halle in der NARGA SANT, siehe: Gruft der Erleuchtung.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1345)
PR1345.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Gruft der Erleuchtung
Untertitel: Abenteuer in NARGA SANT – ein Schläfer wird geweckt
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Dao-Lin-H'ay, Nikki Frickel, Poerl Alcoun, Nana-Bea, Trei-Ri, Dara-Ban, Oogh at Tarkan
Handlungszeitraum: November 446 NGZ
Handlungsort: Pinwheel
Computer: Was ist eigentlich aus den Kosmokraten geworden?
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nachdem Nikki Frickel und Poerl Alcoun tagelang die 17 alten Wissenden, allen voran die Voica Nana-Bea, Trei-Ri und Dara-Ban, mit ihren Fragen genervt haben, werden sie in ihren Quartieren abgekapselt. Das dauert insgesamt zwei Wochen.

Die Voica, zu denen sich Dao-Lin-H'ay immer noch nicht zugehörig fühlt, erfahren von der Gefahr, die dem Lao-Sinh-Projekt in Absantha-Gom droht. Das Sco-ta-ming, die Zentrale der NARGA SANT, verfügt nämlich über einen Psifunk, so dass die Voica das Geschehen im Tarkanium beobachten können. Die Möglichkeit des Eingriffes besitzen sie nicht. Die große Recheneinheit des Sco-ta-ming sieht nur einen Ausweg, die Situation zu retten, der Schläfer in der Gruft der Erleuchtung müsse vor der Zeit geweckt werden. Dao-Lin, die erstmals von dem Schläfer erfährt, bedrängt die 17 alten Voica, ihr und den beiden Galaktikern zu gestatten, den Schläfer zu wecken. Nana-Bea, die weiß, wie sich die junge Kartanin fühlt, gesteht es ihr zu.

Bei ihrem gefahrvollen Vorstoß in die Tiefen der NARGA SANT, die größtenteils noch nie betreten wurden, erzählt Dao-Lin-H'ay den beiden PIG-Angehörigen die Historie ihres Volkes, wie sie sie vom Sco-ta-ming erfuhr:

Demnach beherrschte ihr Volk unter der Führung von Oogh at Tarkan und zusammen mit den Nakken und Zataras die Doppelgalaxie Absantha-Gom/Shad. Nach dem Verschwinden der Superintelligenz ESTARTU rissen jedoch die Pterus die Macht an sich und riefen die Philosophie des Permanenten Konflikts aus. Die Nakken schlossen sich den Pterus scheinbar an, und die Kartanin flohen mit der NARGA SANT nach Ardustaar, wo sie degenerierten. Zuvor erschufen sie aber noch die Ctl-Roboter zur Sicherung Ardustaars vor den Gefahren aus der Milchstraße und dem Andromedanebel. Die restliche Geschichte ist bekannt – und bei dem Schläfer soll es sich um at Tarkan handeln.

Nach Überwindung einiger Gefahren wird endlich die Gruft erreicht. Die Erweckungsautomatik wird in Gang gesetzt, und der Schläfer, ein männlicher Kartanin, erwacht. Als er bei vollem Bewusstsein ist, stellt er sich wahrhaftig als at Tarkan vor. Zurück im Sco-ta-ming wird der uralte Kartanin, dessen selbstsicheres und fast arrogantes Auftreten die alten Voica verdrießt, über die momentanen Zusammenhänge aufgeklärt. Anschließend wird at Tarkan sofort aktiv. Dazu benötigt er die Wissenden nicht, denn das Sco-ta-ming war und ist sein Zuhause. Der Attar Panish Panisha erklärt am 30. November 446 NGZ, er wolle über alle seine Statuen sprechen, die in jeder Upanishad stünden. So wolle er seine verirrten Anhänger auf den rechten Weg führen.

Im Übrigen haben sich die Voica zu echten Esperinnen entwickelt, die ohne Paratau auskommen. Auch bei Dao-Lin hat diese Entwicklung eingesetzt, und vielleicht trifft dies auch auf Guang-Da-G'ahd zu, die eines Tages ebenfalls eine Voica werden soll.

Anmerkung

  • Wird im vorliegenden Roman angedeutet, die Voica seien echte Esper, die auch ohne Paratau auskommen, so wird dem in PR 1370 widersprochen. Dort verlieren alle Voica bis auf Dao-Lin-H'ay ihre Fähigkeiten, nachdem das Paratau seine Eigenschaft als Psichogon einbüßt.

Innenillustration