Am Ereignishorizont

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Perry Rhodan-Heftromane
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1347


Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1347)
PR1347.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Am Ereignishorizont
Untertitel: Stygians letzte Tat – die Milchstraße soll sterben
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Freitag, 12. Juni 1987
Hauptpersonen: Julian Tifflor, Tirzo, Arfrar, Tal Ker, Tyg Ian, Fazzy Slutch, Sid Avarit, Guang-Da-G'ahd
Handlungszeitraum: 24. bis 27. Dezember 446 NGZ
Handlungsort: Dengejaa Uveso
Risszeichnung: MASURA - Fernraumschiff der Kartanin von Georg Joergens
(Abbildung)
Computer: Die Wende kommt!
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Das Galaktikum hat bis zum 24. Dezember 446 NGZ 120.000 Raumschiffe nahe dem Black Hole im gravitomechanischen Zentrum der Milchstraße, auf sothalk Dengejaa Uveso genannt, zusammengezogen. Als Flaggschiff fungiert der Große Bruder, von wo die Operation GALAKTISCHER WINTER, die sich gegen die Vernichtungsabsichten des Sothos Tyg Ian richtet, geleitet wird. Kommandeur des galaktischen Aufmarsches ist Julian Tifflor.

Über den Diapathen Tirzo wird auf der BASIS bekannt, was der Nakk Arfrar dem Blue über das im Zentrum installierte dreifach gestaffelte Kontroll- und Verarbeitungssystem mitteilt. Demnach stehen an vorrangiger Stelle die Gigantstationen RAMANI, USHIRIKA, TAWALA und UDHURU (die ersten drei sind von den Nakken besetzt und durch Antimachos von Pterus und Gardisten gesäubert, auf letzterer weilt Stygian und besitzt damit eine Vorrangschaltung). Sie entziehen dem 16,5 Lichtminuten im Radius messenden Black Hole Energie, die in den 16 nach geordneten GEUZA-Stationen transformiert und an die vier PELEKA-Stationen weitergeleitet werde. Drei der PELEKAS erzeugen schließlich das Stygische Netz, eine sei für die Faust des Kriegers, dem Wunder der Milchstraße, verantwortlich. Alle 24 Stationen wären außerdem in ultrahochfrequente Psifelder gehüllt, die nur durch einen inerten Flug überwunden werden könnten. Die Nakken, die jede Art Angriff für zwecklos halten, wollen nach dem Sotho aktiv werden, um dessen Plan zunichte zu machen. Sie wollen dem Pfeil der Bahnenergie eine neue Richtung verleihen und die beiden komplex-varianten Entitäten miteinander koppeln.

Den Plan des Sothos sehen die beiden Synergistiker Enza Mansoor und Notkus Kantor sowie der Pararealist Sato Ambush derart: Die gravitomechnische Stabilität soll durch Massenkonzentration im Dengejaa Uveso – zurzeit 100 Millionen Sonnenmassen – zum Kollaps gebracht werden. Dieser Kollaps wird erfolgen, wenn das Gigant-Black-Hole auf über eine Milliarde Sonnenmassen angewachsen ist. Dies wird Stygian erreichen, indem er die im Stygischen Netz und der Faust des Kriegers gespeicherte UHF-Energie in Hyperbarie verwandelt. Sodann wird die Hyperbarie, die Mutter der Gravitation, umgewandelt, um eine scharfe, zeitlich begrenzte Krümmung der Raumzeit zu bewirken (im Umkreis von circa 20 Lichtjahren um Dengejaa Uveso). Diese Krümmung wiederum bedeute Gravitation und letztlich wird innerhalb von nur zwei bis drei Stunden ein Gravitationsschock ausgelöst, der drei Milliarden Sonnenmassen auf 150.000 bis 230.000 km/s2 beschleunigen wird – mit dem Zielvektor auf das Black Hole. In der Folge wird die gravitomechanische Stabilität innerhalb weniger Jahre verloren gehen, und in einigen Jahrhunderttausenden hört die Milchstraße auf zu existieren.

Zuvor jedoch geschieht etwas Anderes mit viel größerer Effizienz, denn der Wirkungsgrad der Umwandlung von psionischer Energie in Hyperbarie wird bis zu 85 Prozent betragen. Die restliche Psi-Energie wird eruptieren und ein psionischer Sturm wird in solch apokalyptischer Intensität durch die Milchstraße fegen, das alles organische Leben innerhalb von Stunden ausgelöscht wird.

Tifflor will es trotz der Aussage des Nakken versuchen und startet einen Angriff mit 120 Robotschiffen, die im inerten Flug auf UDHURU zielen. Was der ehemalige Erste Terraner nicht weiß, an Bord eines der Schiffe weilen neben den Robotern der ehemalige Sotho Tal Ker, Bonifazio Slutch, Sid Avarit und Guang-Da-G'ahd. Ihr Schiff ist die IG-331, ein Raumjäger der neuen Stingray-Klasse. Im rechten Augenblick schleusen sie sich in ihren SERUNS aus – und alle Robotschiffe werden von UDHURU vernichtet.

Die vier Einzelkämpfer erreichen unangefochten die Gigantstation und setzen umgehend Antimachos ein. Wenig später kommt es zum zweiten Duell der Sothos, wobei Stygian von seinem Animateur Kralsh unterstützt wird. Trotzdem heißt diesmal der Sieger Stalker und seine beiden Gegner sterben.

Die von Stygian eingeleiteten Schaltungen werden jetzt problemlos von den Nakken beeinflusst und zurückgenommen. Einen Tag später erlischt dann das Stygische Netz und macht dem psionischen Netz Platz. Auch die Faust des Kriegers, Stygians Wahrzeichen für die Milchstraße, hört auf zu existieren.

Die restlichen Gardisten des Sothos ergeben sich innerhalb der nächsten Tage. Sie werden mit Antimachos behandelt und vorerst interniert. Die ESTARTU-Technik wird vom Galaktikum zur Auswertung annektiert.

Stalker, dem die GOMSTAR zuerkannt wird, will in die Mächtigkeitsballung ESTARTU aufbrechen, ebenso Gucky, um die Netzgänger zu informieren.

Am 27. Dezember erscheint noch einmal Peregrin, der Bote von ES. Tifflor, der von der Superintelligenz mehr Unterstützung erwartet hat, macht ihm Vorhaltungen. Doch Peregrin erwidert und fragt, woher der Zellaktivatorträger wissen wolle, dass dem nicht so gewesen wäre? Dann aber spricht Peregrin eine Warnung aus. Nicht Stygian wäre die Gefahr gewesen, sondern vielmehr brüte DORIFER das Chaos aus. Das Kosmonukleotid sei die Quelle der Gefahr und bedrohe einen großen Abschnitt des bekannten Universums.

Anmerkung

  • Die Raumstation in PR 1347 heißt USHIRIKA. In PR 1344 heißt der dazugehörige Nakk Ushirka.

Innenillustration