Die ESTARTU-Saga

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1348)
PR1348.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Die ESTARTU-Saga
Untertitel: Vom Dritten Weg zum Permanenten Konflikt – ein Chronist berichtet
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Gesil, Ijarkor, Thokmenen, Gadavanida, Arus
Handlungszeitraum: 51. Jahrtausend v. Chr., Dezember 446 NGZ
Handlungsort: Etustar, Lhaskor, Mliron, Namenlose Zone, Sabhal, SOMBATH
Report:

Ausgabe 149: Aus der PR-Werkstatt (Teil 1) - Die Entstehung von PR-Exposés (Ernst Vlcek)

Computer: Neue Technik – Alter Sotho
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Während der Chronist von ES an dem Ort, an dem einst das Kosmische Schachspiel zwischen ES und ANTI-ES stattfand, das Verhalten der Superintelligenz gegenüber einen Abgesandten der Kosmokraten rechtfertigen muss, spitzen sich die Geschehnisse im Standarduniversum immer mehr zu. Der KLOTZ nimmt Fahrt auf und kommt schließlich im Tarkanium an. DORIFERS Zustand scheint sich weiter zu verschlechtern. Die Gänger des Netzes, allen voran Perry Rhodan, entschließen sich, noch aktiver gegen die Ewigen Krieger im allgemeinen und die Ephemeriden im speziellen vorzugehen. Im Zuge dessen erhält Perry Rhodan weitere Informationen über die Geschehnisse in der Mächtigkeitsballung ESTARTU in den letzten circa 50.000 Jahren. Schließlich läuft Ijarkor zu den Gängern des Netzes über.

Handlung

An dem Ort, an dem einst das Kosmische Schachspiel zwischen ES und ANTI-ES stattfand, trifft der Chronist von ES auf einen Abgesandten der Kosmokraten. Im Namen seiner Herren macht der Abgesandte ES heftige Vorwürfe und fordert eine klare Entscheidung der Superintelligenz für die Seite der Kosmokraten.

Auf Sabhal weckt Perry Rhodan bei seiner Rückkehr von den Lao-Sinh seine Frau Gesil. Diese macht sich Sorgen über den Verbleib ihrer gemeinsame Tochter Eirene. Perry berichtet ihr daraufhin von den Erkenntnissen, die er zusammen mit Atlan, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai und Eirene bei den Lao-Sinh erhalten hat. Er will die Querionen zur Rede stellen, da er davon überzeugt ist, dass diese wichtige Informationen vor den anderen Gängern des Netzes verborgen gehalten haben.

Gerade als das Gespräch wieder in mehr privatere Bahnen übergeht und die beiden über den Verbleib Eirenes auf Hubei diskutieren, werden sie durch das plötzliche Auftauchen Ras Tschubais unterbrochen. Der Teleporter berichtet Rhodan davon, dass der KLOTZ am 20. November 446 NGZ Fahrt aufgenommen hat. Außerdem hat sich in allen Upanishada die Stimme Oogh at Tarkans erhoben und verdammte dabei die Lehre vom Permanenten Konflikt.

Alaska Saedelaere geht den Meldungen bezüglich des wieder auferstandenen Oogh at Tarkan zusammen mit Atlan auf Mliron nach. In der Upanishad Ceinagh werden sie Zeuge, wie das dortige Abbild des Attar Panish Panisha sowohl auf akustischem als auch telepathischem Weg den Permanenten Konflikt als Irrweg bezeichnet. Von Veth Leburian erfahren sie, dass alle Statuen Oogh at Tarkans in allen Upanishada immer wieder die gleiche Botschaft verkünden.

Atlan macht sich danach auf, um das durch die Reden Oogh at Tarkans hervorgerufene Chaos unter den Anhänger der Lehre des Permanenten Konflikts zu nutzen, um gegen die Ephemeriden von Absantha-Gom vorzugehen. Alaska Saedelaere trennt sich von ihm, da er es vorzieht, Lainish zu jagen.

Der KLOTZ kommt schließlich nach mehreren Linearetappen im Tarkanium an. Perry Rhodan überlegt daraufhin, nach Hubei aufzubrechen. Er will damit hauptsächlich den Sorgen seiner Frau um ihre Tochter Eirene entgegenkommen. Letztendlich halten ihn aber anderweitige Verpflichtungen ab, sein Vorhaben zu verwirklichen.

Der Zustand DORIFERS, so weit von den Gängern des Netzes erkennbar, verschlimmert sich immer mehr. Sie vermuten, dass ein Ausschalten der Ephemeriden die Lage stabilisieren könnte. Als Obeah als im Kosmonukleotid verschollen gemeldet wird, scheitert ein Rettungsversuch Fellmer Lloyds zunächst daran, dass es plötzlich nicht mehr möglich ist, in DORIFER einzufliegen. Erst als DORIFER-Tor kurzzeitig wieder passierbar wird, gelingt es ihm, Obeah zu retten.

Perry Rhodan ist jetzt entschlossen, schnellstmöglich gegen die Ephemeriden vorzugehen. Er sucht zusammen mit Atlan Wybort auf, um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen. Die beiden wollen sich von den Querionen das Einverständnis für eine offene Ankündigung der geplanten Aktion holen. So sollen die Ewigen Krieger zusätzlich gedemütigt, die Lehre des Permanenten Konfliktes weiter ins Wanken gebracht werden.

Wybort stimmt dem Plan schließlich zu und gibt auf Nachfragen Perry Rhodans Informationen über die Gründungszeit der Gänger des Netzes preis.

Schließlich werden zwei Nachrichten ausgearbeitet. Eine für die Völker der Mächtigkeitsballung ESTARTU, um sie über die wahren Verhältnisse zu informieren. Eine zweite für die Ewigen Krieger, in der das geplante Vorgehen gegen die Ephemeriden angekündigt wird und gleichzeitig die Ewigen Krieger zur Kapitulation aufgefordert werden.

Zwei Tage nach dem Absetzen der zweiten Nachricht meldet sich Ijarkor. Er fordert den Absender der Nachricht auf, ihn auf der SOMBATH aufzusuchen. Perry Rhodan entschließt sich, der Einladung folge zu leisten.

Als Perry Rhodan mithilfe des psionischen Netzes zum Treffen mit Ijarkor reist, wird er vom Chronisten von ES abgefangen. Es wird ihm so möglich, das zweite Treffen des Chronisten mit dem Abgesandten der Kosmokraten zu belauschen. So erhält er weitere Informationen über ESTARTU und deren Verbleib.

Auf der SOMBATH angekommen, trifft Perry Rhodan auf einen völlig aus dem Gleichgewicht geratenen Ijarkor, der gerade seinen Animateur Srolg getötet hat. Zuvor konnte Ijarkor noch Informationen über die Entstehung der Lehre des Permanenten Konflikts aus dem Singuva herauspressen, die er nun mit Perry Rhodan teilt.

circa 54.000 Jahre früher

Es herrscht Bürgerkrieg unter den Pterus. Ein Krieg, der abrupt durch das Eingreifen der Superintelligenz ESTARTU gestoppt wird. Sie plant einer zum Untergang verurteilten Galaxie zu Hilfe zu kommen. Die Pterus sollen während ihrer Abwesenheit in Form des ESTARTU-Clans die Geschicke in ihrer Mächtigkeitsballung in ihrem Sinne lenken.

Von den verschiedenen Pterus-Völkern schließt ESTARTU einzig und alleine die Singuva aus, da diese von den anderen Völkern unbemerkt die eigentlichen Auslöser des Bürgerkriegs waren. Bevor ESTARTU in die weit entfernte Galaxie aufbricht, warnt sie den Pteru Thokmenen noch einmal vor den Singuva.

Trotz dieser Warnung ist es Thokmenen, der mit Arus den ersten Singuva in den ESTARTU-Clan aufnimmt. Thokmenen ist es aber zunächst auch, der, den Lehren ESTARTUS treu folgend, den Plänen der Singuva am ärgsten im Wege steht. So wird er schließlich von Arus mit einer frühen Form des Atem ESTARTUS süchtig gemacht und stirbt letztendlich an den Folgen der Droge.

Als Oogh at Tarkan mit der NARGA SANT in der Mächtigkeitsballung ESTARTU materialisiert, erhöht sich in Folge des damit verbundenen Strangeness-Schocks die Psi-Konstante im Einflussbereich DORIFERS. Dies ermöglicht es dem ESTARTU-Clan, lange gehegte Pläne zur weiteren Nutzung der technologischen Hinterlassenschaften der ESTARTU zu verwirklichen. Dabei sichern sie sich die Unterstützung der zusammen mit Oogh at Tarkan erschienenen Nakken. Oogh at Tarkan wird auf Betreiben der Singuva zum Attar Panish Panisha und damit zum Verkünder der Philosophie ESTARTUS.

Oogh beginnt schließlich damit, in jeder Upanishad ein Standbild seiner selbst, ausgestattet mit einem Teil seines Bewusstseins, aufzustellen. Arus nutzt dies, um nun im ESTARTU-Clan Misstrauen gegen den Attar Panish Panisha und seine Kartanin zu schüren. Als Wojin zu einer Gefahr für die Pläne der Singuva wird, manipulieren sie das Physiotron, so dass dem Pterus die notwendige Zelldusche verwehrt wird. Wojin stirbt an den Folgen des dadurch unvermeidlichen progressiven Zellverfalls. Offiziell stellen die Singuva den Tod als Willen ESTARTUS dar. Die Superintelligenz habe Wojin das Vertrauen entzogen.

Die gegen Oogh at Tarkan gerichteten Pläne schlagen aber letztendlich fehl, da es dem Attar Panish Panisha rechtzeitig gelingt mit der NARGA SANT zu fliehen. Durch die Flucht des Kartanin ist für die Singuva aber dennoch der Weg frei, den ESTARTU-Clan komplett zu übernehmen, die Lehre vom Permanenten Konflikt einzuführen und so zu den heimlichen Herrschern der Mächtigkeitsballung ESTARTU zu werden.

Gegenwart

Perry Rhodan gelingt es, den verzweifelten Ijarkor davon zu überzeugen, dass niemanden damit gedient ist, wenn er sich selbst tötet. Schließlich entscheidet sich Ijarkor auf der Seite der Gänger des Netzes für die Zukunft zu kämpfen.

Innenillustration