Die schwarzen Schiffe (PR 1352)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Perry Rhodan-Heftroman Nr. 1352 von Robert Feldhoff.
Für den Perry Rhodan-Heftroman Nr. 1845 von Peter Terrid, siehe: Die Schwarzen Schiffe (PR 1845).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1352)
PR1352.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Die schwarzen Schiffe
Untertitel: Abenteuer in Pinwheel – ein unbekannter Gegner bringt den Tod
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Nerva-Than, Narktor, Wido Helfrich, Hostiva Benz, Kaekkata
Handlungszeitraum: Februar 447 NGZ
Handlungsort: Finisterre
Report:

Ausgabe 150: Die russische  Wikipedia-logo.pngRaumfähre - Die Kopie (Christoph Anczykowski)

Computer: Eine neue Galaxis
Besonderes:

Das Titelbild zeigt Margaret Schwekendiek, die das Con-Quiz 1986 gewann

Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Mitte Februar 447 NGZ wird der Stützpunkt der PIG auf Finisterre von drei schwarzen Raumschiffen unbekannter Bauart angegriffen und beinahe komplett zerstört.

Die Überlebenden Wido Helfrich, Narktor und Nerva-Than finden mit Unterstützung der Kekkerek heraus, dass sich die Fremden Hauri nennen und aus der Galaxie Hangay stammen. Aus unbekannten Gründen sind die Hauri am Hypertrop des Stützpunktes interessiert.

Beim Versuch, mehr Informationen zu gewinnen und gleichzeitig die Schiffe der Hauri zu sabotieren, werden die Galaktiker entdeckt. Nerva-Than kommt ums Leben, Helfrich und Narktor überleben Dank dem Eingreifen von fünf Schiffen der PIG unter dem Kommando von Hostiva Benz. Die Schiffe der Hauri werden zerstört.

Handlung

Mitte Februar 447 NGZ beginnt die PIG, einen Teil ihrer Stützpunkte in Pinwheel abzubauen. Auf Finisterre laufen gerade die entsprechenden Arbeiten, als der dortige Stützpunkt überraschend von drei schwarzen Raumschiffen unbekannter Bauart angegriffen und komplett zerstört wird. Nur Nerva-Than, eine Springerin, die sich bereits vor einiger Zeit vom Stützpunkt abgesondert und in den Urwald zurückgezogen hatte, sowie Wido Helfrich und Narktor, die sich auf die Suche nach der Springerin gemacht hatten, überleben den Überfall.

Wido Helfrich und Narktor versuchen nun, herauszufinden, was hinter dem Überfall steckt. Als sie an den Ort des Geschehens zurückschleichen, können sie beobachten, wie die Fremden zunächst technisches Gerät ausschleusen. Kurze Zeit später folgen die Fremden selbst: Humanoide, im Durchschnitt circa zwei Meter große, skelettartige Gestalten mit dunkelbrauner Hautfarbe. Weder Wido Helfrich noch Narktor haben jemals zuvor Angehörige dieses Volkes gesehen. Die Fremden verschwinden kurz darauf im Gebäude des Hypertrop, den sie von der Zerstörungsorgie ihres Angriffes ausgespart hatten.

Wido Helfrich und Narktor ziehen sich nun wieder zum Urwald zurück. Dort werden die beiden von einer Gruppe Kekkerek, Ureinwohnern Finisterres, angegriffen. Bei dem Angriff der Fremden verloren auch viele Kekkerek ihr Leben, und sie verwechseln nun die beiden vollkommen mit Ruß verdreckten und damit äußerlich schwer von den Fremden unterscheidbaren Angehörigen der PIG mit den Übeltätern.

Nerva-Than erscheint gerade noch rechtzeitig, um die beiden zu retten. Wie sich herausstellt, hatte Nerva-Than erkannt, dass die lediglich als halbintelligent geltenden Kekkerek in Wirklichkeit vollwertige Intelligenzwesen sind. Im Laufe der Zeit hatte sie ein Vertrauensverhältnis zu den Ureinwohnern aufgebaut und wird jetzt in einer Zeit der Krise von diesen als Anführerin akzeptiert.

Im Baumhaus Nerva-Thans schmieden die drei Galaktiker Pläne für ihr weiteres Vorgehen. Sie entschließen sich, die Kekkerek zu bitten, ein Floß zu bauen, mit dem die Galaktiker den circa tausend Kilometer entfernten Außenposten des zerstörten Stützpunktes erreichen können. Dort wollen sie sich Ausrüstung besorgen und einen Notruf nach Kabarei absetzen.

Zehn Tage später erreichen die Galaktiker schließlich zusammen mit einer Gruppe Kekkerek den Außenposten. Neben Ausrüstung wie SERUNS und Mikrobomben finden sie außerdem ein Hovercraft. Narktor zeichnet eine Funknachricht auf, die zu einem späteren Zeitpunkt gesendet werden soll, wenn sich alle in sicherer Entfernung vom Stützpunkt befinden.

Mit dem Hovercraft macht sich die Gruppe wieder auf den Weg zurück zum zerstörten Stützpunkt. Nachdem sie eine Stunde lang gefahren sind, sendet Wido Helfrich ein Funksignal, durch das der Außenposten veranlasst wird, die gespeicherte Nachricht zu senden. Wie die Galaktiker befürchtet hatten, bemerken die Fremden den Notruf, starten mit ihren Schiffen und zerstören den Außenposten.

Beim Auskundschaften der Lage beim zerstörten Stützpunkt stellen Nerva-Than, Wido Helfrich und Narktor fest, dass die Fremden den Hypertrop demontieren. Nerva-Than schätzt, dass die Fremden wohl noch drei Tage brauchen, bis sie mit ihrer Arbeit fertig sind. Die drei einigen sich, dass Nerva-Than die nächsten zwei Tage nutzen soll, um einen von Kaekkata gefangen genommenen Fremden zu verhören. In der Nacht zum dritten Tag dann wollen die Galaktiker versuchen, an Bord der fremden Raumschiffe mehr zu erfahren. Wido Helfrich bleibt beim zerstörten Stützpunkt zurück, um bei einem früheren Abziehen der Fremden noch rechtzeitig reagieren zu können.

Das Verhör des Fremden läuft zögernd. Nerva-Than versucht, den Gefangenen durch große Hitze bei gleichzeitigem Wasserentzug zu zermürben. Tatsächlich beginnt der Fremde nach ein paar Stunden, einige Worte zu sprechen. Im Folgenden belohnt Nerva-Than ein solches Verhalten immer mit etwas Wasser in der Hoffnung, schließlich genügend Informationen gesammelt zu haben, um mithilfe des Translators die Sprache des Gefangenen verstehen zu können.

Eine Untersuchung der Kleidung des Fremden führt zu weiteren Reaktionen des Gefangenen. Beim Anblick des auf der rechten Brustseite seiner Kombination angebrachten Symbols einer halben Sonne mit sechs von links nach rechts länger werdenden Strahlen stößt der Gefangene einen wie ein Stoßgebet wirkenden Wortschwall aus.

Als der Translator schließlich in der Lage ist, die Sprache des Gefangenen zu übersetzen, erfahren Narktor und Nerva-Than, dass der Fremde zum Volk der Hauri aus der Galaxie Hangay gehört – beides Begriffe, mit denen weder Narktor noch Nerva-Than etwas anzufangen vermögen. Der Fremde fordert, dass seine Fesseln gelöst werden, nur dann sei er bereit, weitere Fragen zu beantworten. Als Narktor und Nerva-Than dieser Bitte nachkommen, entwickelt der Hauri plötzlich erstaunliche Kräfte. Weder die Galaktiker in ihren SERUNS noch die anwesenden Kekkerek können den Fremden aufhalten. Selbst zwei Paralysatortreffer können ihn nicht stoppen, und schließlich stürzt er sich aus dem Baumhaus in die Tiefe. Offensichtlich zog er den Tod der Gefangenschaft vor.

Die in der darauf folgenden Nacht startende Aktion gegen die Hauri läuft zunächst gut an. Dank eines Ablenkmanövers der Kekkerek und dem Schutz ihrer Deflektorfelder gelingt es den Galaktikern, unbemerkt in das erste Raumschiff einzudringen. Ziel ist es, die Komponenten des von den Hauri gestohlenen Hypertrop zu zerstören, die Schiffe zu beschädigen und falls möglich weitere Informationen zu gewinnen. Mittel zum Zweck sind dabei die aus dem Außenposten geborgenen Mikrobomben. Das Vorhaben läuft zunächst glatt. Als im dritten Schiff ein Umformer-Block umkippt und Nerva-Than unter sich zu begraben droht, muss Narkor allerdings den Antigrav seines SERUNS nutzen, um die Springerin zu retten. Der Energieausstoß wird von den Fremden angemessen, das Schiff in Alarmzustand versetzt.

Nach einer wilden Flucht und einigen Schießereien gelingt es den Galaktikern, sich in einem Raum mit Schaltanlagen für die Energieerzeuger des Schiffes zu verschanzen. Nerva-Than deckt von hier aus durch gezieltes An- und Ausschalten sowie Überlasten der im Schiff verteilten Energieerzeuger die Flucht von Wido Helfrich und Narktor. Als ihre beiden Gefährten das Schiff verlassen haben, versuchen diese, mit den Hauri Kontakt aufzunehmen, um über die Freilassung Nerva-Thans zu verhandeln. Als Druckmittel sollen die bereits in allen Schiffen verteilten Mikrobomben dienen. Doch Nerva-Than ist davon überzeugt, dass die Hauri nicht mit sich verhandeln lassen werden. Um ihre Gefährten zu retten, überlastet sie daher sämtliche Energierzeuger und zerstört so nicht nur das Schiff der Hauri mit seiner Besatzung, sondern tötet sich auch selbst.

Wido Helfrich und Narktor fallen in der Folge beinahe den beiden anderen, durch die Explosion lediglich leicht angeschlagenen Schiffe zum Opfer. In letzter Sekunde tauchen fünf Schiffe der PIG unter dem Kommando von Hostiva Benz auf. Obwohl in der Überzahl, gelingt es den Schiffen der Galaktiker zunächst nicht, die Hauri zu stellen. Die Waffentechnik der Fremden erweist sich den Paratronschirmen der Galaktiker als überlegen. Ein Schiff der kleine PIG-Flotte wird zerstört. Erst als es Narktor gelingt, per Funkspruch die auf den Schiffen der Fremden platzierten Bomben zu zünden, wendet sich das Blatt. Doch selbst jetzt gelingt es den Galaktikern nur mit Müh und Not, die Schiffe der Hauri zu vernichten.

Im Nachhinein gelingt es noch, eine der aufgezeichneten Nachrichten der Hauri zu übersetzen. In ihr ist vom »Unternehmen Zeitschluss« und der »Beschleunigung des Ablaufs der Letzten sechs Tage« die Rede.

Innenillustrationen