Nach dem Holocaust

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1357)
PR1357.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Nach dem Holocaust
Untertitel: Sie kämpft ums Überleben – sie gehört zu den letzten Lao-Sinh
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 21. August 1987
Hauptpersonen: Sue-El-K'yon, Shu-Dan-H'ay, Gucky, Eirene, Ras Tschubai, Fellmer Lloyd, Bao at Tarkan
Handlungszeitraum: 447 NGZ
Handlungsort: Hubei, NARGA PUUR
Leser-Risszeichnung:

»Terranische Raumschiffe Privatraumer KOSMO-CX« von Armin Preisendörfer

Computer: Chaos im Reich der Zwölf Galaxien
Besonderes:

Die Witzerakete - Die neue Geheimwaffe

Zusätzliche Formate: E-Book

Kurzzusammenfassung

Im gesamten Tarkanium herrscht nach der Paratau-Katastrophe vom 31. Januar 447 NGZ das Chaos. Viele Kartanin vom Volk der Lao-Sinh sind tot, die Überlebenden leiden zu einem großen Teil an Psiphrenie, die weitestgehend unverletzt gebliebenen verfügen nicht über die notwendigen Mittel, um die Lage wirklich verbessern zu können.

In dieser Situation versucht eine Gruppe von Gängern des Netzes, bestehend aus Gucky, Eirene, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd, von Bao at Tarkan Hilfe für die Lao-Sinh zu erhalten. Der Kommandant der NARGA PUUR verhält sich aber sehr abweisend, schickt zunächst die nur an Profit interessierten Mamositu, danach Kartanin, die für die Lao-Sinh nur Verachtung empfinden und die ohnehin bereits Not leidenden teilweise noch mit Schockpeitschen misshandeln.

Erst als Bao at Tarkan aufgrund von Sabotageakten an Bord der NARGA PUUR unter Druck gerät und er die Hilfe der Gänger des Netzes benötigt, kann ihn Gucky zu echter Hilfeleistung zwingen. Die Lage auf Hubei stabilisiert sich.

Am 2. April 447 NGZ erscheint ein weiterer Teil Hangays, zeitgleich verschwinden aber aus einem Randbereich von Absantha-Gom circa fünf Millionen Sonnenmassen.

Als am 4. April 447 NGZ Atlan an Bord seiner KARMINA im Tarkanium eintrifft, gelingt es ihm und der Gruppe um Gucky, zu der zwischenzeitlich auch die junge Lao-Sinh Sue-El-K'yon gestoßen ist, gerade noch an Bord der NARGA PUUR zu gelangen, bevor das Raumschiff zu einer Überlichtetappe mit unbekanntem Ziel ansetzt.

Handlung

Die Esper-Schülerin Sue-El-K'yon erwacht am Rande einer Lichtung in der Nähe der von ihr besuchten Esper-Schule auf Hubei aus einem Alptraum. Nur allmählich gelingt es ihr zu rekonstruieren, was geschehen ist. Allem Anschein nach sind die für Übungszwecke in der Schule gelagerten Vorräte der Tränen N'jalas spontan deflagriert. Die Schule liegt zu weiten Teilen in Trümmern, viele der dort lebenden Kartanin sind Tod oder schwer verletzt. Die Überlebenden leiden an Psiphrenie und sind in ihrem Wahnsinn zum Teil überaus aggressiv.

Zunächst scheint es, als sei nur Sue-El-K'yon, die zum Zeitpunkt der Katastrophe einen Spaziergang unternommen hatte, weitestgehend unbeschadet davongekommen. Auf der Suche nach einer Waffe, stößt sie aber auf zwei männliche Kartanin, Shu-Dan-H'ay und Ju-Mei-H'ay, die die Deflagration der Tränen N'jalas ebenfalls heil überstanden haben. Ju-Mei-H'ay ist allerdings aufgrund einer Jagdverletzung am Bein an sein Lager gefesselt.

Als Sue-El-K'yon als letzte verbliebene Esperin wie selbstverständlich das Kommando übernimmt und dabei keine Anstalten macht, auf die Verletzung Ju-Mei-H'ays Rücksicht zu nehmen, kommt es zu ersten Reibereien mit Shu-Dan-H'ay. Der männliche Kartanin beugt sich aber letztendlich der Autorität Sue-El-K'yons und kümmert sich um die überlebenden Esperinnen, während Sue-El-K'yon das weitere Vorgehen plant.

Am vierten Tag, während Sue-El-K'yon sich um die Kranken kümmert und Shu-Dan-H'ay auf der Jagd ist, stirbt Ju-Mei-H'ay. Shu-Dan-H'ay war ursprünglich nur deshalb nicht mit anderen ebenfalls unverletzt gebliebenen männlichen Kartanin geflohen, da er sich um seine Onkel, Ju-Mei-H'ay, kümmern wollte. Nun setzt er sich in den Dschungel ab und lässt Su-El-K'yon alleine und unbewaffnet mit den Kranken zurück.

Kurze Zeit später bemerkt Sue-El-K'yon eines der normalerweise in den Bäumen des umliegenden Dschungels lebenden Tiere auf dem Gelände der zerstörten Schule. Es gelingt ihr, es zu fangen, doch bevor sie es töten kann wird die junge Kartanin von einigen Artgenossen ihrer Beute überwältigt. Zu Sue-El-K'yons Überraschung wird sie von den Tieren aber nicht getötet. Stattdessen versuchen die Tiere, sie zu füttern, und lassen erst von ihr ab, als sie nachgibt und sich füttern lässt. Wie sich herausstellt, kümmern sich die Tiere auch um die Kranken. Sue-El-K'yon ist das recht, nimmt sich aber vor, den Tieren zukünftig aus dem Weg zu gehen.

Im gesamten Tarkanium herrschen nach der Paratau-Katastrophe vom 31. Januar 447 NGZ ähnliche Zustände wie bei der Schule Sue-El-K'yons. Die von der Psiphrenie verschont gebliebenen versuchen, mit der hoffnungslos erscheinenden Situation fertig zu werden. Auch die Gänger des Netzes Eirene, Gucky, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd versuchen zu helfen. Eirene erhält schließlich von Nung-Ha-V'irn, nach der Katastrophe die Leiterin der Kolonie auf Hubei, die Erlaubnis, Bao at Tarkan um Unterstützung zu bitten. Ein Ansinnen, dem Nung-Ha-V'irn prinzipiell ablehnend gegenüber steht, da sie Bao at Tarkan bereits einmal - ohne Erfolg - um Hilfe gebeten hatte.

Das Gespräch mit Bao at Tarkan verläuft allerdings schlecht. Der Kommandant der NARGA PUUR will nicht helfen. Als Gucky telepathisch feststellt, dass es an Bord des Riesenschiffes Aufruhr gibt, spricht er Bao at Tarkan direkt darauf an und stellt ihn vor die Wahl: Sollte er jetzt nicht helfen, würden die Gänger des Netzes später ebenfalls nicht helfen, wenn der Kartanin Hilfe von ihnen benötige. So gibt Bao at Tarkan schließlich doch nach und verspricht zumindest ein Beiboot zur Unterstützung der Kartanin vom Volk der Lao-Sinh zu schicken.

Die von Bao at Tarkan entsandte Hilfe besteht aus Angehörigen des Volkes der Mamositu. Diese Wesen sind nicht bereit, Hilfe ohne entsprechende - im Voraus zu leistende – Bezahlung zu bieten. Diese bittere Erfahrung muss auch Sue-El-K'yon machen, die nach einer Begegnung mit einem Trupp der Mamositu um einige Sachgegenstände ärmer, aber ohne Unterstützung zurück bleibt.

Gucky, innerlich über das Verhalten der Mamositu vor Wut schäumend, gelingt es Bao at Tarkan, dazu zu überreden Kartanin nach Hubei zu schicken. Aber anstatt zu helfen, provozieren die Kartanin von der NARGA PUUR die Not leidenden Lao-Sinh. Wenn sich diese gegen diese Behandlung wehren, werden sie mit Schockpeitschen misshandelt.

So ergeht es auch Sue-El-K'yon, die, ohnehin am Ende ihrer Kräfte, aufgrund der Provokationen rot sieht: Sie greift den Wortführer einer Gruppe Kartanin an, und als sie wieder zu Sinnen kommt, hat sie ihn bereits getötet. Mit letzter Kraft gelingt es ihr, den Begleitern des Toten zu entkommen und in den nahen Dschungel zu fliehen.

Wieder ist es Gucky, der versucht, Bao at Tarkan zur Vernunft zu bringen. Doch Bao at Tarkan bleibt kalt und abweisend. Immerhin erklärt er, warum er und seine Kartanin sich so verhalten: Sie werfen den vor rund 50.000 Jahren mit der NARGA SANT in das Standarduniversum gelangten Kartanin vor, dass sie ihren Auftrag nicht erfüllt haben.

Bao at Tarkan beginnt nun, Gucky gegenüber von den Problemen an Bord der NARGA PUUR zu berichten. Seit dem Psi-Sturm kommt es an Bord des Schiffes zu Sabotageakten, und Bao at Tarkan ist nicht in der Lage, den oder die Schuldigen zu finden. Er bittet Gucky und dessen Kameraden um Hilfe. Der Mausbiber macht aber klar, dass er nur bereit ist zu helfen, wenn Bao at Tarkan endlich echte Hilfe in Form von Sachgütern nach Hubei schickt. Der Kommandant der NARGA PUUR stimmt zu.

Mit den Hilfsgütern gelingt es den Lao-Sinh, die Lage auf Hubei zu stabilisieren. Gucky sendet eine Nachricht bezüglich der Ereignisse nach Sabhal. Da empfängt der Telepath die Gedanken der sich mit ihrem nahenden Tod abfindenden Sue-El-K'yon, und es gelingt ihm, die junge Kartanin zu retten. Die Gruppe der Gänger des Netzes bietet der jungen Kartanin daraufhin Zuflucht, man will verhindern, dass sie der Rache der Kartanin von der NARGA PUUR ausgesetzt wird.

Die Nachforschungen bezüglich der Saboteure an Bord der NARGA PUUR bleiben ohne Erfolg. Am 2. April 447 NGZ erscheint ein weiterer Teil Hangays. Zeitgleich verschwinden aus einem Randbezirk von Absantha-Gom circa fünf Millionen Sonnenmassen.

Am 4. April 447 NGZ trifft Atlan an Bord seiner KARMINA in Reaktion auf Guckys Nachricht im Tarkanium ein. Die NARGA PUUR setzt sich plötzlich in Bewegung, Bao at Tarkan hat die Kontrolle verloren. Atlan gelingt es, zusammen mit Gucky, Eirene, Ras Tschubai, Fellmer Lloyd und Sue-El-K'yon, noch an Bord des Schiffes zu gelangen, dann beginnt die NARGA PUUR eine Überlichtflugetappe mit unbekanntem Ziel.

Anmerkungen

  • Auf Seite 59 werden die hilfsbereiten Tiere schließlich als Phamaler identifiziert.
  • Die am 2. April verschwundenen Sternenmassen werden in PR 1373 als Dugun Sisawa identifiziert.

Innenillustrationen