Der Sonnensucher

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1362)
PR1362.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Der Sonnensucher
Untertitel: Ein Terraner in einem fremden Universum – und ein Attavenno mit einem Traum
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: J. Plasterer
Innenillustrator: J. Plasterer (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Lung-Shirim, Ren-No, Beodu, Jordan
Handlungszeitraum: Februar 447 NGZ
Handlungsort: Drifaal, Ylon
Leser-Sonderservice:

Die Chronik der Ereignisse zwischen den Jahren 426 NGZ und 430 NGZ

Computer: Gedanken eines nach Tarkan verschlagenen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die LEDA landet auf dem Mond Drifaal, wo Perry Rhodan sofort die Initiative übernimmt, denn er bemerkt, dass die hier lebenden Kartanin ihn gefangen nehmen wollen. Er berichtet von der NARGA SANT und NARGA PUUR, überbringt vorgebliche Grüße von Oogh und Bao at Tarkan. Als er bald darauf vor Lung-Shirim steht, dem Erstkommandierenden von Drifaal, spricht dieser ihn mit Waqian, Herr, an und gesteht ihm den Status eines Gastes zu. Am folgenden Tag trifft der Terraner mit Ren-No zusammen, dem Leiter des Anklam-Projekts. Perry Rhodan erfährt, dass die Anlagen des Projekts zu 60 Prozent von den Hauri zerstört worden seien.

Ren-No berichtet dem Gast aus dem Universum Meekorah weitere wissenswerte Fakten. Perry Rhodan hört vom Synguiso-Projekt, von wo aus das erste Viertel Hangays nach Meekorah transferiert worden ist. Außerdem sagt ihm Ren-No zu, ihm die Koordinaten der kartanischen Hauptwelt zu geben. Dem Netzgänger fällt auf, dass die Kartanin und ihre Verbündeten über eine Technik verfügen, die eigentlich gar nicht imstande ist, transuniverselle Reisen zu ermöglichen, geschweige denn, eine ganze Galaxie zu transferieren. Außerdem sind ihnen die Hauri vom Kult des Hexamerons mit ihrer psikybernetischen Technik hoch überlegen. Ren-No erzählt auch von der Projektorganisation, in der alle verbündeten Völker vertreten seien. An ihrer Spitze stehe die Zentrale Wissensautorität, die der Projektleiter als geistige Sublimation des Projektwissens der Gesamtheit der Völkervertreter bezeichnet. Der Zellaktivatorträger kommt zu der Erkenntnis, dass die Kartanin, wie auch ihre Verbündeten, eine departmentisierte Mentalität entwickelt haben. Quasi weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Dieses Sicherheitssystem entspricht der kosmopolitischen Situation in Hangay, und Ren-No weiß beispielsweise nicht, wohin der UHF-Sender des Anklam-Projekts strahlt. Perry Rhodan seinerseits nimmt an, dass der Sender auf eine Perle der Kette Shamshu gerichtet ist, des Äquivalents zu DORIFER, wo sich für ihn vielleicht die Möglichkeit einer Rückkehr in sein Universum ergeben mag.

Der Gänger des Netzes, so fühlt sich Perry Rhodan durchaus noch, begegnet schließlich einem Vertreter der Ur-Vennok. Die Attavennok sind nur etwas über einen Meter groß und es gibt ihrer nur noch drei Millionen. Beodu gilt als Träumer bei den Kartanin und hat Träume, die er nicht erklären kann. Seinen häufigsten Traum erzählt er freimütig: Ein Roboter steht darin einem organischen Wesen gegenüber. Zu ihnen tritt dann Beodu – und ein Blitz löscht die beiden sich Gegenüberstehenden aus. Darüber ist Beodu jedes Mal froh, denn er hat damit seine Aufgabe erfüllt!

Der Vennok Liutalf ist wegen der Bentang-Affäre nach Drifaal zitiert worden. Perry Rhodan bekommt ihn nicht zu sehen, aber Beodu überbringt eine Botschaft des Vennos. Demnach sei eine Spur ESTARTUS auf dem Nuru-Mond Ylon zu finden. Der Terraner schließt eine Falle nicht aus, fliegt aber trotzdem mit Beodu an Bord der CHR-433, eines Raumboots, nach Ylon. Er stellt sich als jener Mond heraus, auf dem Perry Rhodan vor kurzem einen Stützpunkt der Hauri entdeckt hatte.

In der Nähe ihres Landeplatzes befindet sich in einer Schlucht ein Raumschiff. Mithilfe von Analysegeräten, die Beodu vorsorglich mitgebracht hat, und eines Signalgebers aus dem Bestand ihres Raumbootes, gelingt es ihnen, eines der Schotte des Schiffes zu öffnen. Zu Perry Rhodans nicht geringem Erstaunen heißt sie ein Robotmechanismus auf Sothalk willkommen. Damit ist für den Terraner klar, dass er tatsächlich auf eine Spur ESTARTUS gestoßen ist.

Der Terraner und der Attavenno beginnen, das Innere des Schiffes zu erkunden, das laut dem Robotmechanismus der Schleuse JUATAFU heißt. Anscheinend handelt es sich um ein Robotschiff. Bis auf wenige Ausnahmen scheinen alle Anlagen deaktiviert zu sein.

Beodu stößt schließlich auf einen – ebenfalls deaktivierten - Roboter, der aussieht wie jener aus seinem Traum. Der Attavenno möchte nun im Schiff nach dem zweiten Wesen aus seinem Traum suchen, doch Perry Rhodan hält es für wichtiger, dass Beodu zum Raumboot zurückkehrt und nach eventuellen Gefahren Ausschau hält. Beodu beugt sich den Argumenten, und Perry Rhodan setzt die Untersuchung der JUATAFU alleine fort.

Weitere zweieinhalb Stunden später gelingt es dem Terraner endlich, das Schiff zu einer Reaktion zu bewegen. Ein holographisches Bild erscheint und beginnt, mit ihm zu sprechen. Als Perry Rhodan ESTARTU erwähnt und zu erkennen gibt, dass er wirklich weiß, um wen es sich dabei handelt, wird er als Eingeweihter anerkannt. Der Roboter, den Beodu entdeckt hatte, aktiviert sich und stellt sich als Yewe-Or-Dawn vor. Perry Rhodan nennt ihn der Einfachheit halber Jordan.

Jordan ist ein Wartungsroboter und kann oder will Perry Rhodan keine wirklich brauchbaren Informationen geben. Der Roboter zeigt aber für eine Maschine erstaunliches Einfühlungsvermögen und bietet seinem Gast als Trost eine Führung durch die JUATAFU an. Ein Angebot, das Perry Rhodan gerne annimmt. Als es für den Terraner Zeit wird, die JUATAFU zu verlassen, versichert ihm Jordan, dass er als Eingeweihter auch weiterhin Zutritt zum Raumschiff haben wird. Zum Abschied bezeichnet Jordan Perry Rhodan als »Erleuchteten«, ohne den Grund dafür weiter zu erklären.

Zurück beim Raumboot, stellt der Pikosyn von Rhodans Netzkombination fest, dass die CHR-433 durch eine fast perfekte Projektion ersetzt wurde. Lediglich die Farbe der Zeichen des Schiffsnamens werden falsch dargestellt und weisen auf die Täuschung hin. Ansonsten ist die Illusion perfekt, auch die Sensoren des Pikosyns können den Betrug nicht erkennen. Offensichtlich basiert die Projektion auf psionischer Energie, einer Technik, die auf das Wirken von Hauri hinweist.

Perry Rhodan spielt kurz mit dem Gedanken, an Bord der JUATAFU Schutz zu suchen. Er verwirft diese Überlegung aber wieder, da er das nach wie vor deaktivierte und damit auch nicht verteidigungsbereite Schiff nicht durch seine Anwesenheit gefährden möchte. Der Terraner entfernt sich stattdessen vom Standort der JUATAFU.

Später bemerkt er, dass er von der CHR-433 verfolgt wird. Um seinen Verfolgern die Ortung unmöglich zu machen, landet Perry Rhodan in einem Waldgebiet und setzt seine Flucht zu Fuß fort. Tatsächlich scheint das Raumboot seine Spur zu verlieren und entfernt sich von seinem Standpunkt. Als er erschöpft auf einer Lichtung eine Pause macht, findet ihn aber Liutalf, der sich in Begleitung von drei Hauri befindet. Auf Befehl Liutalfs schießt einer der Hauri auf Perry Rhodan.

Anmerkungen

  • Perry Rhodan kommt gegen Ende der Geschichte (S. 61) zu dem Schluss, dass sein für ihn untypisches Verhalten der letzten Zeit möglicherweise eine Folge des durch den Wechsel nach Tarkan ausgelösten Strangeness-Schocks sein könnte.
  • Die Geschichte selbst lässt am Ende offen, ob Perry Rhodan lediglich paralysiert oder gar getötet wurde. Das Schlusswort des Romans klärt aber darüber auf, dass der Terraner lediglich gefangen genommen wurde.

Innenillustration