Die Astrologen von Hangay

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1365)
PR1365.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Die Astrologen von Hangay
Untertitel: Auf der Suche nach ESTARTU – ein Roboter und ein Träumer weisen den Weg
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: J. Plasterer
Innenillustrator: J. Plasterer (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Beodu, Jordan, Eserfim, Namenlos, Sterngucker
Handlungszeitraum: 20. April - Mitte Mai 447 NGZ
Handlungsort: Tuyon
Computer: Die Irrfahrt des Sonnensuchers
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Man schreibt den 20. April 447 NGZ. Beodu, Jordan und Perry Rhodan befinden sich auf dem Planeten Tuyon. Laut Jordan sollen hier Informationen über ESTARTU erhältlich sein, da der Planet von Benguel bewohnt wird.

In den kommenden Wochen lernt Perry Rhodan die Kultur der Benguel näher kennen, ohne das dies zu neuen Erkenntnissen über den Verbleib von ESTARTU führt. Mit seinen Nachforschungen zieht er sich allerdings den Groll des Astralen-Rats zu und wird schließlich Anfang Mai gefangen gesetzt. Obwohl es mit dem ihm zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten kein Problem wäre zu fliehen, bleibt Perry Rhodan zunächst freiwillig im Gefängnis.

Mitte Mai erscheint, einem Hinweis LEDAS folgend, eine von Ren-No geführte Flotte im Sasak-System. Der Kartanin ist um das Wohlergehen Perry Rhodans besorgt und will ihm beistehen. In Sorge um das Wohlergehen der Benguel, gegen die er keinerlei Groll hegt, befreit sich Perry Rhodan selbst und kommt seinen »Rettern« auf halben Weg entgegen.

Dabei trifft er mit Jordan, dem Juatafu, Eserfim, einem Benguel und Laftri, einem Venno zusammen. In diesem Moment lösen sich, von einem Blitz begleitet pulsierende Leuchterscheinungen aus Jordan und Eserfim, die gleich darauf wieder erlöschen. Jordan und Eserfim weisen danach keinerlei Intelligenz mehr auf.

Der Vorgang bleibt ein Rätsel und Perry Rhodan nimmt eine Einladung Ren-Nos an, mit ihm zum Anklam-System zurückzukehren.

Handlung

Laut dem Pikosyn der Netzkombination Perry Rhodans schreibt man den 20. April 447 NGZ. Er, Beodu und Jordan befinden sich auf einem verlassen wirkenden Raumhafen auf dem Planeten Tuyon. Laut Jordan sollen hier Informationen über ESTARTU erhältlich sein, da der Planet von Benguel bewohnt wird. Weitere Auskunft über den Zusammenhang zwischen Benguel und ESTARTU gibt er nicht.

Als die drei die Umgebung genauer untersuchen, kann Beodu kurz einen der Einheimischen sehen, der sich danach aber sofort in Richtung der nahen Stadt Cuyapo aus dem Staub macht. Beodu selbst erleidet einen kleinen Schock und verliert kurz das Bewusstsein: Der Benguel gleicht jenem Wesen, das er in einem wiederkehrenden Traum zusammen mit einem Roboter von Jordans Bauart in einem Blitz vergehen sieht. Einem Blitz, der irgendwie mit ihm in Zusammenhang steht.

Auf dem Weg zur Stadt kommen die drei am Gubernium von Tuyon vorbei. Perry Rhodan entschließt sich, die konzentrisch angeordneten kreisförmigen Sandwälle genauer zu untersuchen. Mithilfe des Pikosyns seiner Netzkombination erkennt er, dass es sich um eine Art Planetarium handelt. Kurz entschlossen setzt er zusammen mit seinen Begleitern die den äußersten Planeten Obren darstellende Kugel in Bewegung.

Damit löst er eine für ihn, der keine Ahnung von der Bedeutung des Guberniums für die Benguel hat, unerwartet heftige Reaktion bei den Bewohnern der nahen Stadt aus. Indem er die äußerste Kugel in Bewegung gesetzt hat, hat er sich eines Sakrilegs schuldig gemacht. Nach der Überzeugung der Benguel würde eine ungünstige Position der Obren darstellenden Kugel im Verhältnis zur Tuyon darstellenden Kugel Tod und Verderben auslösen. Daher beeilen sie sich, auch die restlichen Kugeln zu besetzen und in Bewegung zu setzen. Die beim Gubernium aufgebaute Tribüne füllt sich mit Beobachtern und es herrscht allgemeine Aufregung.

Perry Rhodan stoppt sein Gefährt schließlich wieder, worauf die Benguel beginnen, zur Stadt zurückzueilen, ohne dem Fremden weiter Beachtung zu schenken. Der Terraner und seine beiden Begleiter schließen sich der Menge an.

Perry Rhodan spricht einen der Benguel an, und erfährt, dass diese seiner Tat keine so große Bedeutung beimessen, da sie mehr am Ergebnis der Inbetriebnahme des Guberniums interessiert sind. Es steht ihm allerdings frei, Ansprüche zu stellen, die er allerdings vor dem Astral-Rat und der Astral-Garde rechtfertigen müsste. Im Laufe des Gesprächs wird Perry Rhodan klar, dass die Astrologie für die Benguel von enormer Bedeutung ist.

In der Stadt erwartet Beodu, Jordan und Perry Rhodan ein geschäftiges, wie es scheint überwiegend der Astrologie gewidmetes Treiben. Mitschuld für die vorherrschende Hektik ist Perry Rhodans Fahrt mit Obren: Die sich am Ende ergebende Konstellation war alles in allem ungünstig und die Benguel bemühen sich nun, doch noch irgendwie positive Aspekte zu erkennen. Perry Rhodan entschließt sich in dieser Situation, lieber darauf zu verzichten, Ansprüche zu stellen.

Die drei Raumfahrer erfragen sich den Weg zu einer Unterkunft und gelangen so zum Haus Gemmenschneider. Dort angekommen treffen sie auf einen Benguel, der Perry Rhodan bekannt vorkommt: Wie sich herausstellt zurecht, war es doch immer eben dieser Benguel, der seine Fragen nach dem Weg beantwortet hatte. Der Terraner war nur zu wenig vertraut mit dem Aussehen der Benguel, um dies zuvor zu erkennen.

Beodu erkennt in dem hilfsbereiten Einwohner Cuyapos nun außerdem auch jenen Benguel wieder, den er kurz beim Raumhafen gesehen hat. Zur Überraschung aller, nennt ihnen der Benguel entgegen den sonstigen Gepflogenheiten seines Volkes seinen wahren Namen: Er heißt Eserfim.

Eserfim folgt insgeheim einem Auftrag Namenlos', die Neuankömmlinge zu beobachten. Im Laufe der nächsten Tage, freundet er sich allerdings mit Perry Rhodan an. Auf die Fragen des Terraners nach ESTARTU kann der Benguel aber auch keine Antworten geben. Einzig auffällig ist, dass er gleich den Juatafu unter anderem mit dem Spruch Zitat: [...] »Wir sind viele und dennoch einsam.« [...] (PR 1365, S. 38) reagiert, ohne freilich selbst irgendeine Bedeutung darin zu sehen.

Am 1. Mai 447 NGZ führt Eserfim Perry Rhodan auf dessen Bitten hin zum Astral-Rat. Das Gespräch mit dem Astralen Sterngucker verläuft für den Terraner aber enttäuschend: Auch der Astrale-Rat scheint keine Informationen über ESTARTU zu besitzen. Als Perry Rhodan versucht, Sterngucker wissenschaftliche Fakten aus dem Bereich der Astronomie nahe zu bringen, stößt er auf taube Ohren. Der Benguel ist zu sehr von der Richtigkeit der von ihm betriebenen Astrologie überzeugt und reagiert äußerst verärgert auf die in seinen Augen ketzerischen Reden Perry Rhodans.

Eines Morgens begegnet Perry Rhodan einem Benguel, der anscheinend dem Irrsinn anheim gefallen ist und sich mehr wie ein Tier, den ein vernunftbegabtes Wesen verhält. Zu seinem Erstaunen scheint Eserfim dem Vorfall keine große Bedeutung beizumessen. Anscheinend ist es für die Benguel normal, dass sie, wie sie es nennen, Geist-Bruch erleiden und dadurch ihr Ich verlieren. Die Benguel glauben, dass die Person in so einem Fall einem anderen Benguel wiedergeboren wird.

Eserfim führt Perry Rhodan zu einem Bereich westlich von Cuyapo. Hier werden die Ichlosen für einfache Landarbeiten eingesetzt. Für Perry Rhodan sieht das Ganze nach Sklavenarbeit aus und er ist entsetzt. Als der Terraner einen nahen Wald erkundet, stößt er auf eine Gruppe freier Ichloser, die aber auf seinen Versuch, mit ihnen zu kommunizieren, insbesondere auf die Nennung des Namens ESTARTU, äußerst aggressiv reagieren.

Ungefähr zur gleichen Zeit werden alle Landarbeiter freigelassen. Eserfim sieht das als für Perry Rhodan schlechtes Zeichen. Anstatt eine für den Terraner verständliche Erklärung dieser Einschätzung zu geben, führt Eserfim ihn in das Tal des Abschieds: Ein Tal, in dem soweit das Auge reicht Raumschiff an Raumschiff gereiht steht. Über Funk bekommt Perry Rhodan mit, dass die Evakuierung Cuyapos eingeleitet wurde. In dieser Situation gibt sich Namenlos Perry Rhodan gegenüber zu erkennen: Er ist ein Insektenabkömmling, der als Legendenforscher tätig ist.

Im Gegenzug für Informationen über ESTARTU berichtet er Perry Rhodan von den Benguel. Diese gelten laut Namenlos bei den Kartanin als Pseudointelligenzen und in ganz Hangay als Parasiten. Die Benguel ziehen in mehreren Stämmen von Planet zu Planet, bleiben auf jedem nur solange wie sie denken, die Sterne stünden günstig und ziehen dann wieder weiter. Dabei lassen sie nicht nur ihre Ichlosen, sondern auch alle ihre Gebäude und ihren gesamten Müll auf dem jeweiligen Planeten zurück.

Auch das Rätsel der in einen animalischen Zustand verfallenen Ichlosen kann Namenlos erklären: Die Benguel geben ihr Ich an ihre Nachkommen ab und werden so zu Primitiven. Oder sie wählen ihr Ich zu behalten, in diesem Fall werden ihre Kinder nie mehr als Halbintelligenzen werden.

Einzig von ESTARTU hat Namenlos auch noch nie zuvor gehört. Der Legendenforscher vermutet, das die Superintelligenz vom Hexameron vernichtet und jede Spur von ihr ausgelöscht wurde.

Als Perry Rhodan nach diesem Gespräch zurück zum Haus Gemmenschneider geht, wird er dort von Astral-Gardisten festgenommen. Sternengucker bezeichnet ihn als Unruhestifter. Der Terraner soll gefangen bleiben, bis der Abzug der Benguel von Tuyon beendet ist. Obwohl es mit dem ihm zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten kein Problem wäre zu fliehen, bleibt Perry Rhodan zunächst freiwillig im Gefängnis.

Mitte Mai meldet sich LEDA bei Perry Rhodan: Die DORIFER-Kapsel war die ganze Zeit über in seiner Nähe, hatte diesen aber nicht darüber unterrichtet, da sie Perry Rhodan ungestört dessen Angelegenheiten erledigen lassen wollte. Allerdings hat sie die Kartanin im Anklam-System über die Geschehnisse informiert und nun führt Ren-No eine Flotte in das Sasak-System. Der Kartanin ist um das Wohlergehen Perry Rhodans besorgt und will ihm beistehen. In Sorge um das Wohlergehen der Benguel, gegen die er trotz der Gefangennahme keinerlei Groll hegt, befreit sich Perry Rhodan selbst und kommt seinen »Rettern« auf halben Weg entgegen.

Dabei kommt es zu einem Zusammentreffen zwischen Jordan, Eserfim und Laftri, einem Venno. In diesem Moment lösen sich, von einem Blitz begleitet pulsierende Leuchterscheinungen aus Jordan und Eserfim, die gleich darauf wieder erlöschen. Jordan und Eserfim weisen danach keinerlei Intelligenz mehr auf.

Der Vorgang bleibt ein Rätsel und Perry Rhodan nimmt eine Einladung Ren-Nos an, mit ihm zum Anklam-System zurückzukehren.

Anmerkungen

  • In einer Antwort auf einen Leserbrief bestätigt Horst Hoffmann, dass es sich bei dem Begriff Ragnarök aus PR 1351 um eine Eigenkreation von H. G. Ewers handelt, die so nicht im Exposé festgelegt war.
  • Perry Rhodans erste Begegnung mit einem Benguel mit Geistbruch findet wahrscheinlich am 2. Mai 447 NGZ statt. Allerdings lässt die Schilderung hier einen gewissen Interpretationsspielraum (siehe auch Diskussion:Die Astrologen von Hangay).
  • Perry Rhodan wird in diesem Roman zum ersten mal Zeuge einer Dualfusion, freilich ohne die Zusammenhänge (oder auch nur den Begriff, der auch im Roman nicht erwähnt wird) zu kennen.
  • Wird in PR 1373 fortgesetzt.

Innenillustration