Die Freiheit des Bewußtseins

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1366)
PR1366.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Die Freiheit des Bewußtseins
Untertitel: Ein Mann verliert sein Raumschiff – und seinen Körper
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: J. Plasterer
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Ernst Ellert, Testare, Barkon, Warner, Jen Salik, Shanondoyle
Handlungszeitraum: 447 NGZ (mit Rückblenden zu Ereignissen aus dem Zeitraum von 429 NGZ – 446 NGZ)
Handlungsort: Absantha-Gom, Neuerde
Computer: Nach Tuyon: Die Suche geht weiter
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Vergangenheit

Nach der Aktivierung des Chronofossils EDEN II erhält Ernst Ellert von ES die Erlaubnis, mit der ZUGVOGEL loszuziehen, um seiner Aufgabe nachzukommen. Worin genau diese Aufgabe besteht, erfährt Ernst Ellert jedoch nicht und so ist sein Flug zunächst eher ziellos.

Auf seiner Reise stößt Ellert auf eine Spur Barkons, der anscheinend weiß, wo sich der Ort der Erfüllung befindet. Ernst Ellert, der im Ort der Erfüllung eine Möglichkeit sieht, seinen ungeliebten Virenkörper loszuwerden, folgt der Spur. Es kommt zu einer Begegnung mit Barkon. Als dieser durch einen Transmitter weiterreist, folgt ihm Ernst Ellert. Während der Transmission gerät er in einen Ephemeridenschwarm und wird so für einen unbekannten Zeitraum ein Gefangener zwischen den Dimensionen. Erst als Testare ihm zu Hilfe kommt, kann er sich befreien.

Gegenwart

Ernst Ellert erzählt Testare, mit dem er aktuell ein Doppelbewusstsein bildet, von seinen Erlebnissen seit der Aktivierung des Chronofossils EDEN II und korrigiert damit eine frühere Erzählung, die auf verfälschten Erinnerungen beruhte. Danach machen sich die beiden auf die Suche nach Barkon. Sie finden ihn schließlich in den Gewölben unter dem Dom Kesdschan. Hier begegnen sie auch Jen Salik, der schließlich seinen Körper aufgibt und in den Dom aufgeht, um die Kosmokraten dazu zu bewegen, den Bann der Kosmokraten aufzuheben.

Barkon, Ernst Ellert und Testare setzen ihre Suche nach dem Ort der Erfüllung fort.

Handlung

Gegenwart

Ernst Ellert und Testare, die beide aktuell ein Doppelbewusstsein bilden und ohne eigenen Körper existieren, unterbrechen ihre Reise zum Ort der Erfüllung kurz. Ellert erinnert sich inzwischen daran, dass jene Geschichte, die er Testare kurz nach seiner Befreiung aus einem Ephemeridenschwarm erzählt hatte, nicht den Tatsachen entsprach, da der Einfluss der Ephemeriden seine Erinnerung verfälscht hatte.

Ernst Ellert will Testare nun von den wahren Begebenheiten berichten, aber nicht als reines Bewusstsein. Die beiden suchen daher einen Planeten auf und übernehmen die Körper zweier der hier beheimateten halbintelligenten Lebewesen. Dann beginnt Ernst Ellert von seinen Erlebnissen in den Jahren 429 NGZ bis 446 NGZ zu erzählen.

Vergangenheit

Nach der Aktivierung des Chronofossils EDEN II erhält Ernst Ellert von ES die Erlaubnis, mit der ZUGVOGEL loszuziehen, um seiner Aufgabe nachzukommen. Worin genau diese Aufgabe besteht, erfährt Ernst Ellert jedoch nicht und so ist sein Flug zunächst eher ziellos.

Als die ZUGVOGEL in einer Galaxie psi-energetische Impulse registriert, geht Ellert dem nach. Auf einem Planeten entdeckt er, was er für eine Relaisstation einer intergalaktischen Transmitterstrecke hält. Die Station befindet sich in einem Berg in einer Metallkugel mit 20 Meter dicken Wänden und weist keinerlei Zugang auf. Ernst Ellert hat keine Möglichkeit, in das Innere der Station vorzudringen, da er, der lange Zeit nur als reines Bewusstsein existierte, nun an einen Virenkörper gebunden ist, der inzwischen auch die Fähigkeit verloren hat, sich aufzulösen, um sich an einen anderem Ort wieder zusammenzusetzen.

Auf dem weiteren Flug durchquert die ZUGVOGEL eine andere Galaxie, in der das Raumschiff ähnliche Impulse registriert. Ursprung der Impulse ist der Planet Neuerde, eine Welt, auf der sich Vironauten niedergelassen haben. Die Siedler nehmen Ernst Ellert freundlich auf und weisen ihm den Weg zu einer alten Station. In Begleitung eines der Siedler namens Warner sucht Ernst Ellert die Station auf. Hier entdeckt er einen Transmitter von einer Bauart, wie er ihn vor über 400 Jahren bereits auf dem Planeten Fogha einmal gesehen hatte.

Anscheinend in Reaktion auf seine Anwesenheit aktiviert sich ein Teil der Maschinerie. Ernst Ellert erhält einen Nachricht Barkons, die ihm den Weg zu einem Sonnensystem weist, das in einer Galaxie zwischen den Mächtigkeitsballungen von ES und ESTARTU gelegenen ist.

In dem System angekommen stellt Ernst Ellert fest, dass er Barkon knapp verpasst hat. Eine neue Nachricht weist ihm den Weg nach Absantha-Gom. Außerdem findet er Aufzeichnungen Barkons: Demnach glaubt dieser, dass sich in Absantha-Gom Querionen befinden. Außerdem vermutet er, dass ein Archiv der Porleyter existiert, in dem sich Informationen über die Barkoniden befinden.

Für Ernst Ellert von besonderem Interesse ist ein Hinweis auf eine Welt, die Barkon den »Ort der Erfüllung« nennt: Ernst Ellert ist das Gebundensein an seinem Virenkörper leid und wünscht sich einen Körper, den er nach Belieben verlassen und wieder übernehmen kann. Nach den Aufzeichnungen Barkons existieren solche Körper am Ort der Erfüllung.

Auf dem Flug nach Absantha-Gom gerät die ZUGVOGEL in eine Raum-Zeit-Falte und wird in ein fremdes Universum verschlagen. Der ZUGVOGEL gelingt zwar nach relativ kurzer Zeit – Bordzeit – die Rückkehr in das Standarduniversum, aber wie sich später herausstellt, sind hier unterdessen sieben Jahre verstrichen.

Als Ernst Ellert mit seinem Schiff schließlich die Station der Barkoniden in Absantha-Gom erreicht, findet er dort einen durch die vielen Fehlschläge bei seiner Suche merklich gezeichneten Barkon. Insbesondere seine geistigen Fähigkeiten haben spürbar nachgelassen, und es scheint, als stehe er kurz vor dem Zusammenbruch. Dennoch klammert sich der alte Barkonide an die Hoffnung, in dem Archiv der Porleyter Hinweise auf Überlebende seines Volkes zu finden.

Wie sich herausstellt, bietet sich hier auch für Ernst Ellert eine Gelegenheit, seinen Virenkörper loszuwerden und wieder als reines Bewusstsein zu existieren: Ein Durchgang durch den auf das Archiv der Porleyter justierten barkonidischen Transmitter der Station würde den Virenkörper vernichten, ohne Ernst Ellert zu töten.

Die ZUGVOGEL warnt Ernst Ellert davor, dass dies gefährlich sein könnte und gibt zu bedenken, dass er mit seinem Virenkörper auch das Schiff auf immer verlieren würde. Ellerts Wunsch danach, endlich wieder frei von den Einschränkungen eines materiellen Körpers zu existieren, ist aber so groß, dass er den Durchgang durch den Transmitter trotzdem wagt. Während der Transmission gerät er in einen Ephemeridenschwarm und wird so für einen unbekannten Zeitraum ein Gefangener zwischen den Dimensionen. Erst als Testare ihm zu Hilfe kommt, kann er sich befreien.

Gegenwart

Nachdem Ernst Ellert seine Erzählung beendet hat, lösen er und Testare sich von ihren Gastkörpern und machen sich auf die Suche nach jener Station, in der Ernst Ellert Barkon zuletzt begegnet war. Dem Doppelbewußtsein gelingt es, die Station zu finden, und die beiden lassen sich vom dortigen Transmitter zu den nach wie vor eingestellten Koordinaten der letzten Transmission abstrahlen.

Sie rematerialisieren in den Gewölben unterhalb des Doms Kesdschan auf dem Planeten Khrat. Ihre Bewusstseine werden dabei getrennt in hier gelagerte ehemalige Aktionskörper der Porleyter versetzt, die circa zwei Meter großen Tyrannosauriern ähneln. Nach kurzer Suche finden sie Barkon, der bereits vor mehreren Monaten hier angekommen ist.

Der Barkonide hat die Zeit genutzt, um sich im Archiv der Porleyter umzusehen. Obwohl er auf verschiedene interessant klingende Begriffe wie Bändiger des Suprahet, Geburtshelfer von ES, Zeittafeln von Amringhar und Weiser von Wyomon gestoßen ist, konnte er aus den Aufzeichnungen keine neuen Aufschlüsse über den Verbleib seines Volkes gewinnen.

Während seinen Nachforschungen ist Barkon Jen Salik begegnet. Der ehemalige Ritter der Tiefe kam ungefähr zwei Monate vor Barkon auf Khrat an und sucht im Archiv nach Hinweisen, wie der Bann der Kosmokraten aufgehoben werden könnte.

Die Kosmokraten lenken schließlich ein. Allerdings stellen sie eine Bedingung: Jen Salik muss seinen Körper aufgeben und als reines Bewusstsein in den Dom Kesdschan aufgehen, um den Geist des Doms zu stärken. Davon überzeugt, dass es für die kosmische Gesamtentwicklung überaus wichtig ist, dass Atlan und Perry Rhodan wieder frei vom Bann der Kosmokraten agieren können, akzeptiert Jen Salik.

Als die offiziellen Feierlichkeiten beginnen, die die Aufnahme von Jen Saliks Bewusstsein in den Dom begleiten, wird der Dom wie zu solchen Anlässen üblich in psionische Schwingungen versetzt. Diese gefährden Ernst Ellert und Testare, die deshalb auf Barkon überwechseln und mit ihm zusammen durch einen Transmitter aus der Galaxie Norgan-Tur fliehen.

Sie erreichen so den Planeten der Dorten. Hier stoßen sie auf die Spur von Corando, eines weiteren Kundschafters der Barkoniden. Corando hatte sich auf dem Planeten niedergelassen und war schließlich vor ungefähr 300 Standardjahren verstorben.

Barkon zeigt sich zuversichtlich, dass er nach einem weiteren Transmitterdurchgang in der Lage sein wird, sich zu orientieren und den Ort der Erfüllung zu finden. Die drei Bewusstseine, die sich einen Körper teilen, wagen eine erneute Transmission.

Anmerkungen

  • Die Handlung schließt an die Erzählung aus PR 1340 an und wird in PR 1384 fortgesetzt.
  • Die Transmitter in den Stationen der Barkoniden sind in der Lage, reine Bewusstseine anhand ihrer Gedankenmuster zu erkennen und abzustrahlen (S. 38).
  • Die Zeitangaben im Roman lassen bezüglich des Handlungszeitraums einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Bezug nehmend auf PR 1360 ergibt sich für das Aufheben des Banns der Kosmokraten aber klar das Jahr 447 NGZ.

Innenillustrationen