Zwölf Raumschiffe nach Tarkan

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1372)
PR1372.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Zwölf Raumschiffe nach Tarkan
Untertitel: Vorstoß ins Unbekannte – sie durchbrechen die Grenze zwischen den Universen
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Julian Tifflor, Ratber Tostan, Salaam Siin, Hue-Win, Laonn tet Veegnar, Man-Gro
Handlungszeitraum: 30. September - 15. Oktober 447 NGZ
Handlungsort: X-DOOR, Doguang, Synguiso
Report:

Ausgabe 155: Aus der PR-Werkstatt (4) (Ernst Vlcek)

Computer: Projekt Septembermorgen
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Am 30. September 447 NGZ startet das aus zwölf – wenn man die energetisch an die KARMINA gekoppelte HARMONIE dazu zählt dreizehn - Schiffen bestehende Galaktische Expeditionskorps unter dem Kommando von Atlan Richtung Hangay. Neben den Galaktikern nehmen auch eine zwölfköpfige Gruppe von Kartanin unter der Leitung von Ge-Liang-P'uo und der Ophaler Salaam Siin an der Expedition teil.

Eine Virenwolke, die sich selbst Vira nennt, schützt das Expeditionskorps beim Einflug in die erst vor kurzem im Standarduniversum materialisierten Teile Hangays vor dem Strangeness-Schock. In Hangay werden die Galaktiker in Ereignisse rund um die Gefangennahme des Spiegels des Feuers und Leiter des Unternehmens Zeitschluss Noori pan Lotok verwickelt.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Synguiso-System fliegen die Schiffe des Expeditionskorps in jenen Bereich Hangays, an dem sich die noch fehlenden Teile der Galaxie an die bereits in das Standarduniversum transferierte Hälfte anfügen sollen. Hier wechseln sie mithilfe Viras in das Universum Tarkan über und materialisieren dort in der Nähe des Anklam-Systems. Vira schützt das Expeditionskorps dabei ein letztes Mal vor dem eigentlich zu erwartenden Strangeness-Schock, büßt dabei ihre gesamte Masse ein und hört damit auf zu existieren.

Handlung

Am 30. September 447 NGZ startet das aus zwölf – wenn man die energetisch an die KARMINA gekoppelte HARMONIE dazu zählt dreizehn - Schiffen bestehende Galaktische Expeditionskorps unter dem Kommando von Atlan Richtung Hangay. Neben den Galaktikern nehmen auch eine zwölfköpfige Gruppe von Kartanin unter der Leitung von Ge-Liang-P'uo und der Ophaler Salaam Siin an der Expedition teil.

Der Verband wird von einer Virenwolke eingehüllt, die sich selbst als Vira bezeichnet. Obwohl ohne erkennbarem eigenen Antrieb, kann die Virenwolke den Flug der Raumschiffe im Hyperraum mitmachen. Wenige Lichtstunden vor dem Beginn der vom Standarduniversum abweichenden Strangeness Hangays kehren die Schiff in den Normalraum zurück und Vira übernimmt die Steuerung aller Einheiten.

Die Virenwolke führt die Schiffe mithilfe eines Metagrav-Vortex erneut in den Hyperraum und rematerialisiert sie innerhalb der fremden Raum-Zeit Hangays wieder. Dabei kommt es zu Effekten, die Atlan an jene einer Transition erinnern. Bis auf Ratber Tostan und Posy Poos verlieren alle Besatzungsmitglieder der Schiffe des Verbands für kurze Zeit das Bewusstsein. Doch sie bleiben vom sonst üblichen Strangeness-Schock verschont. Vira verliert durch die Aktion circa zwanzig Prozent ihrer Masse.

Da der Aufenthalt in Hangay vor dem Wechsel nach Tarkan dazu genutzt werden soll, die hiesige Lage auszukundschaften, wird nicht der schnellste Weg zum nächsten Stopp, dem Synguiso-System, gewählt. Stattdessen werden zehn Flugetappen angesetzt. Nach jeder zweiten soll dabei jeweils eine längere Pause eingelegt werden, um sich zu orientieren und Beobachtungen anzustellen.

Eine der ersten interessanten Nachrichten, die die Galaktiker empfangen können, berichtet von der Gefangennahme eines Spiegels des Feuers, der bis zu seinem Weitertransport auf einer Dongxi genannten Welt festgehalten wird.

Nach der dritten Etappe wird das Expeditionskorps aus einem nahen Sonnensystem angefunkt. Der Protektor Hue-Win bittet um Hilfe, will die Einzelheiten aber nur von Angesicht zu Angesicht besprechen. Atlan willigt ein, Hue-Win an Bord der KARMINA zu empfangen. Dort zeigt sich der Protektor allerdings plötzlich von einer viel unfreundlicheren Seite als zuvor.

Hue-Win lässt das Expeditionskorps von zweihundert unter seinem Kommando stehenden Raumschiffen einkreisen und fordert die Galaktiker dazu auf, nach Doguang zu kommen. Zwar wäre es den Galaktikern möglich, sich freizukämpfen, doch stünde zu befürchten, dass Vira dadurch wertvolle Masse verlieren könnte. Außerdem hat die Sache Atlans Interesse geweckt.

Auf Doguang wird den Galaktikern ein großer Empfang bereitet. Hue-Win zeigt sich wieder freundlich und bezeichnet die Galaktiker als Gäste, weigert sich aber weiterhin, zu erklären, wobei diese eigentlich genau helfen sollen. Atlan, Julian Tifflor und Ge-Liang-P'uo unternehmen daher einen Ausflug in die Stadt Qolpan.

Von dem Spieler Lo-Qing erhalten sie einige Informationen, aus denen Atlan folgert, dass Dongxi und Doguang identisch sind. Auf dem Weg zurück zur KARMINA werden die beiden Galaktiker und die Kartanin von Polizisten aufgehalten. Diese haben den Befehl, die Fremden zu Protektor Hue-Win zu bringen. Der Protektor wirft den dreien vor, dass sie Spione seien.

Atlan reagiert darauf, indem er Hue-Win mit seinen neu gewonnenen Erkenntnissen konfrontiert. Hue-Win zeigt sich als mit der Situation total überfordert. Obwohl der Protektor sich weiterhin weigert zu erklären, wobei ihm die Galaktiker helfen sollen, ist Atlan bereit, einen weiteren Tag auf dem Planeten zu bleiben. Der Arkonide vermutet, dass hinter dem ängstlich, schwächlichen Auftreten Hue-Wins mehr steckt, als zu erkennen ist.

Fellmer Lloyd wird von Atlan losgeschickt, um den Ort zu suchen, an dem der Spiegel des Feuers versteckt gehalten wird. Julian Tifflor lässt unterdessen das Gespräch mit Hue-Win keine Ruhe und schließlich erkennt er, was die wahren Absichten des Protektors sind: Hue-Win rechnet mit einem Angriff durch die Hauri. Seine eigenen Schiffe sind zu schlecht ausgerüstet, um sich einem solchen Überfall wirksam entgegenstellen zu können. Daher will er die Galaktiker solange auf Doguang aufhalten, bis der Angriff erfolgt und sie keine andere Wahl haben, als helfend einzugreifen.

Kaum hat Julian Tifflor Atlan seine Schlussfolgerungen mitgeteilt, erfolgt auch schon der Angriff der Hauri. Die Schiffe des Expeditionskorps ziehen sich zunächst aus dem Bereich der unmittelbaren Gefahr zurück, dann greift die TS-CORDOBA an. Durch konsequenten Einsatz von ATG-Feld und Transformkanonen gelingt es dem TSUNAMI, mehrere der angreifenden Schiffe zu vernichten. Die restlichen Einheiten der Hauri ergreifen schließlich die Flucht.

Fellmer Lloyd gelingt es, das Versteck des Spiegels des Feuers ausfindig zu machen. Als ein Kommando unter der Leitung von Julian Tifflor zur Unterstützung eintrifft, ist es aber bereits zu spät. Der Hauri hat sich nach dem fehlgeschlagenen Befreiungsversuch selbst getötet.

Ein Einsatztrupp unter Leitung von Atlan kann unterdessen aus einem notgelandeten Raumschiff den Hauri Laonn tet Veegnar bergen. In der Hoffnung wertvolle Informationen von ihm erhalten zu können, bringen sie ihn an Bord der KARMINA. Da die Galaktiker nun nichts mehr auf Doguang hält, setzen sie ihren Flug zum Synguiso-System fort.

Nach der insgesamt achten Flugetappe können die Schiffe der Galaktiker einen Funkspruch der Hauri auffangen, aus dem hervorgeht, dass es sich beim dem auf Doguang verstorbenen Spiegel des Feuers um Noori pan Lotok handelte, dem Leiter des Unternehmens Zeitschluss. Nach seinem Tod übernimmt nun Tuun lop Paral die Leitung des Projektes.

Nach der neunten Flugetappe entscheidet Atlan, dass es an der Zeit ist, Laonn tet Veegnar auszuhorchen. Fellmer Lloyd und Iruna von Bass-Teth kombinieren ihre Gaben, um die mentalen Barrieren des Gefangenen zu durchbrechen. Doch Laonn tet Veegnar gelingt es durch Singen des Lieds des Hexameron seine psionischen Energien zu bündeln und den Angriff abzuwehren. Danach richtet er die ihm innewohnenden Kräfte gegen sich selbst und tötet sich so.

Am 14. Oktober 447 NGZ erreicht das Expeditionskorps um 15:25 Uhr schließlich nach einer letzten Überlichtetappe das Synguiso-System. Sie werden von Man-Gro freundlich empfangen. Teng-Wu, der Berater Man-Gros in allen die Hauri betreffenden Fragen, unterstützt Salaam Siin bei der Auswertung einer Aufzeichnung des letzten Gesangs Laonn tet Veegnars. Dem Ophaler gelingt es so eine geheime Botschaft zu entdecken, die davon spricht, dass der Herr Heptamer am Loch der Ewigkeit wache.

Am 15. Oktober 447 NGZ brechen die Schiffe der Galaktiker um 08:22 Uhr zu jenem Bereich auf, an dem sich später die noch fehlenden Teile der Galaxie anfügen sollen. Dort übernimmt erneut Vira die Kontrolle über die Schiffe. Der Verband vollzieht den Übergang nach Tarkan. Es kommt zu ähnlichen Effekten wie beim Einflug nach Hangay. Die Besatzungen mit Ausnahme von Ratber Tostan und Posy Poos verlieren ihr Bewusstsein. Dank des Einsatzes von Vira erleidet aber niemand einen Strangeness-Schock. Die Virenwolke, die Vira ausmacht, wird durch den Vorgang komplett aufgezehrt und Vira hört so auf zu existieren.

Der Verband befindet sich nun in der Nähe des Anklam-Systems. Die Galaktiker bauen eine kleine Raumstation, um den Eintrittspunkt relativ zum Anklam-System zu markieren. Als nächstes planen sie, das Anklam-System anzufliegen.

Anmerkungen

Innenillustration