Die Materiewippe

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1385)
PR1385.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Tarkan
Titel: Die Materiewippe
Untertitel: Projekt Zeitschluß – eine Galaxis soll entführt werden
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1988
Hauptpersonen: Reginald Bull, Gucky, Nikki Frickel, Wido Helfrich, Narktor, Spence Harbaugh, Vellom sav Aard, Cuyel qar Sayit
Handlungszeitraum: 7. Oktober – Anfang Dezember 447 NGZ
Handlungsort: Ashkalu
Computer: Die Strahlung des kosmischen Hintergrunds
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Am 7. Oktober 447 NGZ werden sämtliche in Anson Argyris gespeicherten Daten durch eine Syntronik ausgewertet. Dadurch kann der Kugelsternhaufen Marty-5 als Standort einer Materiewippe des Hexamerons ausgemacht werden. Sie befindet sich laut den Daten auf dem Planeten Ashkalu. Wo in Marty-5 sich dieser Planet befindet, bleibt aber unbekannt.

Reginald Bull lässt daraufhin einen Hypertrop als Köder für die Hauri auslegen. Er selbst versteckt sich zusammen mit einem Einsatzkommando bestehend aus Nikki Frickel, Wido Helfrich, Narktor und Gucky im Inneren des Hypertrops.

Der Plan geht auf. Die Hauri von Ashkalu entwenden den Hypertrop und transportieren so unwissentlich das Einsatzkommando zur Materiewippe. Reginald Bull und seinen Leuten gelingt es, alles für die Vernichtung der Materiewippe vorzubereiten. Nur Minuten bevor sie ihren Plan am 30. November 447 NGZ umsetzen können, erfahren sie aber, dass die Gegenstation der Materiewippe in Tarkan vernichtet wurde. Als Folge steht auch die Materiewippe auf Ashkalu und damit der gesamte Planet kurz vor seiner Vernichtung. Das Einsatzkommando kann gerade noch rechtzeitig mithilfe eines mitgeführten Transmitters zur CIMARRON fliehen.

Der Vernichtung Ashkalus sind auch acht Schiffe der Hauri entgangen. Die CIMARRON nimmt zusammen mit der SORONG und der MAI-KI die Verfolgung auf. Die Verfolgungsjagd führt die drei Schiffe in eine Raumzeitfalte, die im am 2. April 447 NGZ materialisierten zweiten Viertel der Galaxie Hangay, liegt.

Handlung

Am 7. Oktober 447 NGZ werden sämtliche in Anson Argyris gespeicherten Daten durch eine Syntronik ausgewertet. Dadurch kann der Kugelsternhaufen Marty-5 als Standort einer Materiewippe des Hexamerons ausgemacht werden. Sie befindet sich laut den Daten auf dem Planeten Ashkalu. Wo in Marty-5 sich dieser Planet befindet bleibt aber unbekannt.

Auf der Basis treffen sich Anson Argyris, Waylon Javier, Galbraith Deighton, Nikki Frickel und Reginald Bull zu einer Besprechung. Reginald Bull hat einen Plan, wie sie Ashkalu rechtzeitig finden können: Er will einen Hypertrop als Köder auslegen, um die Hauri zum Handeln zu bewegen.

Die Einwohner des Planeten Melanche erklären sich bereit, den Galaktikern zu helfen. Auf dem Planeten gab es kürzlich eine Reihe von Naturkatastrophen, die einen glaubhaften Hintergrund liefern, um eine planetare Notsituation vorzutäuschen. Über die Hyperfunkstation Pinwheel-Beta nehmen sie am 9. Oktober 447 NGZ offen Kontakt zur Milchstraße auf und bitten dringendst um Unterstützung in Form eines Hypertrops. HQ Hanse erklärt sich bereit, ein solches Gerät aus den Beständen des Kosmischen Basars ROSTOCK zur Verfügung zu stellen. Es folgen eine Reihe weiterer Funksprüche, um sicher zu stellen, dass die Aktion allgemein bekannt wird.

Der Transport des Hypertrops erfolgt mithilfe der VENLO, eines Raumschiffes der Galaxtar-Klasse. Bei dem Großraumtransporter handelt es sich prinzipiell um ein Robotschiff. als einziges organisches Besatzungsmitglied befindet sich Spence Harbaugh an Bord. Daneben hält sich noch ein von Reginald Bull geleitetes Einsatzkommando an Bord auf, dass neben dem Unsterblichen aus Nikki Frickel, Wido Helfrich, Narktor und Gucky besteht. Für sie wurde im Innern des Hypertrops ein Versteck eingerichtet.

Bei einem Zwischenstopp 250 Lichtjahre von Marty-5 entfernt greifen - wie von den Galaktikern erhofft - die Hauri an. Die VENLO wird durch die Raumpatrouille Sechster Tag unter Leitung Vellom sav Aards gekapert. Spence Harbaugh wird von den Hauri mithilfe eines Psi-Schockers hypnotisiert und so gefügig gemacht. Die Mitglieder des Einsatzkommandos entziehen sich in ihrem Versteck einer eventuellen Ortung durch die Hauri mithilfe der von diesem Volk perfektionierten Psionik, indem sie eine Droge einnehmen, die für mehrere Stunden jedwede Bewusstseinstätigkeit stoppt.

Sieben Stunden und vierzig Minuten später kommen zunächst Bully und Gucky, die sich dank ihrer Zellaktivatoren schneller erholen und etwas später auch der Reste des Einsatzkommandos wieder zu sich. Bald darauf erreicht die VENLO das Veenor-System und geht in einen Orbit um Ashkalu. Die VENLO gibt einen für die Hauri nicht als solchen erkennbaren Peilimpuls an die CIMARRON ab.

Das Einsatzkommando belauscht ein Gespräch zwischen Vellom sav Aard und Pored nom Suun. Der Hypertrop soll mit Fähren zur Planetenoberfläche gebracht und dort sofort in Betrieb genommen werden. Außerdem soll Spence Harbaugh medizinisch behandelt werden, damit er sich von den Folgen des Psi-Schockers erholt. Danach soll er zur Lehre des Hexamerons bekehrt werden.

Um Unbequemlichkeiten beim Transport des Hypertrops aus dem Weg zu gehen, lässt sich das Einsatzkommando der Galaktiker von Gucky zur Planetenoberfläche in eine Höhle in der Nähe der Anlagen der Materiewippe teleportieren. Der Ilt kann außerdem auch noch zwei Drittel der Ausrüstung des Einsatzkommandos nachholen. Danach muss er sich von der Anstrengung zunächst erholen und schläft erschöpft ein.

Reginald Bull gibt wie vor dem Einsatz vereinbart der CIMARRON per stark gebündeltem Hyperfunkspruch bescheid, dass sie Ashkalu erreicht haben. Von dem Schiff geht die Antwort ein, dass es zusammen mit der SORONG und der MAI-KI wartet. Das weicht von der ursprünglichen Planung ab und Bully ist beunruhigt, da keine Information über das »Warum« folgt.

Die nächsten Tage verbringt das Einsatzkommando mit Datenbeschaffung. Gucky holt außerdem die restlichen Ausrüstungsgegenstände aus dem Versteck im Hypertrop. Als sich Reginald Bull am 8. November die gesammelten Daten ansieht, wird er darauf aufmerksam, dass anscheinend gerade die wichtigen Gebäude nur von wenigen Personen aufgesucht werden. So erregt ein kleines Häuschen seine Aufmerksamkeit, das von einem rot gekleideten Hauri, einem Wasserträger, aufgesucht wird. Er entschließt sich, das Gebäude mit Guckys Hilfe genauer zu untersuchen.

Als er sich von Gucky in das Häuschen teleportieren lässt, entdecken die beiden den bewusstlosen Spence Harbaugh, von dem sie bis dahin keine Spur finden konnten. Auf den Mann wirkt eine starke psionische Kraft ein, um ihn im Sinne des Hexamerons zu konditionieren, die nun auch auf Gucky und Bully zu wirken beginnt.

Unverhofft taucht der Wasserträger erneut auf. Reginald Bull gelingt es aber trotz des sich dadurch verstärkenden psionischen Einflusses, den Hauri mit seinem Kombilader zu paralysieren. Gucky vernichtet die technische Einrichtung des Hauses. Danach teleportiert er zunächst mit Spence Harbaugh, dann dem Wasserträger und schließlich mit Reginald Bull zurück in ihr Versteck.

Der Name des Gefangenen lautet Cuyel qar Sayit. Als Reginald Bull im Gespräch durchblicken lässt, dass er von der Materiewippe weiß und diese Vernichten wird, begeht der Wasserträger auf nicht nachvollziehbare Weise Selbstmord. Dabei gibt er einen psionischen Impuls ab. Durch diesen erwacht Spence Harbaugh aus seiner Bewusstlosigkeit. Aufgrund seiner Konditionierung erkennt er die anderen Galaktiker nicht als Kameraden und flieht zu den Anlagen der Materiewippe. Die dortigen Hauri, die mit dem Todesimpuls Cuyel qar Sayits einhergehend mit einer Suchaktion begonnen hatten, erkennen aber den wahren Sachverhalt nicht. Sie erschießen den heran eilenden Harbaugh, bevor sich dieser ihnen erklären kann.

Reginald Bull beschließt, sich mit dem Einsatzkommando in einen Gebäudekomplex zurückzuziehen, der in den letzten sechs Tagen lediglich von drei Hauri aufgesucht wurde und von dem er vermutet, dass hier die Steuerung der Materiewippe untergebracht ist. Dank Gucky gelingt der Umzug, ohne von den Suchmannschaften der Hauri entdeckt zu werden.

Am 13. November 447 NGZ beginnen die Mitglieder des Einsatzkommandos mit der Suche nach der zentralen Schaltstelle. Als Cuyel qar Sayit starb, war es Gucky möglich, telepathisch ein Bild des entsprechenden Raums zu espern. Die genaue Lage ist ihm aber nicht bekannt und so gestaltet sich die Suche zunächst schwierig. Gucky, der sich nach dem Teleportieren seiner Kameraden und ihrer Ausrüstung eigentlich ausruhen sollte, hat aber eine Idee, wie man eine Eigenschaft des Interkomsystems nutzen kann, um wichtige Räume zu lokalisieren. Tatsächlich kann so auf Anhieb die zentrale Schaltstelle ausgemacht werden.

Reginald Bull kann durch Analyse der Gerätschaften der Hauri herausfinden, dass die Materiewippe einmal in Gang gesetzt nicht mehr gestoppt werden kann. Zwischen Aktivierung und eigentlichem Transfer vergeht eine gewisse Zeit. Wird dann der eigentliche Transfer nicht ausgelöst, dann überlädt sich die Materiewippe ebenso wie ihre Gegenstation in Tarkan. Die freigesetzte Energie würde genügen, um den gesamten Planeten zu vernichten.

Die Geräte in der Schaltstelle werden mit Sprengkapseln versehen. Das Einsatzteam wartet die Aktivierung der Materiewippe am 30. November 447 NGZ ab. Der Plan sieht vor, in einer genau abgestimmten Aktion die Schaltstelle kurz vor dem eigentlichen Transfer zu zerstören und über eine mitgeführten Transmitter zur CIMARRON zu fliehen.

Zunächst läuft auch alles wie geplant, doch dann erscheint Minuten vor der Aktivierung der Sprengkapseln ein Kurier der Hauri im System. Gucky kann herausfinden, dass dieser die Nachricht bringt, dass die Gegenstation in Tarkan vernichtet wurde. Dadurch kommt das Einsatzkommando nun in Bedrängnis. Die Vernichtung der Materiewippe wird durch die Ereignisse in Tarkan ausgelöst früher erfolgen als geplant und die CIMARRON befindet sich für die Flucht durch den Transmitter noch nicht nahe genug bei Ashkalu. In letzter Minute meldet der Transmitter aber doch noch Transportbereitschaft. Die Galaktiker können sich gerade noch retten. Von Bord ihres Schiffes aus beobachten sie, wie Ashkalu in einem Glutball vergeht.

Acht Schiffen der Hauri gelingt ebenfalls die Flucht. Die CIMARRON nimmt zusammen mit der SORONG und der MAI-KI die Verfolgung auf. Sechs der fliehenden Schiffe wurden anscheinend beschädigt und fliegen daher mit relativ geringem Überlichtfaktor. Zwei Hauri-Schiffe sind sogar so langsam, dass selbst die lediglich mit einem Linearantrieb ausgestattete MAI-KI ihnen bezüglich Geschwindigkeit überlegen ist.

Am 8. Dezember 447 NGZ ergibt sich eine Gelegenheit für die CIMARRON, die SORONG und die MAI-KI die beiden langsamsten Hauri-Schiffe zu überholen und sich zu treffen. Nikki Frickel, Wido Helfrich und Narktor wechseln an Bord der SORONG. Reginald Bull nimmt Kontakt zur MAI-KI auf. Er erfährt, das sich an Bord des Schiffes neben Dao-Lin-H'ay auch Oogh at Tarkan befindet. Der alte Kartanin hat einen mentalen Ruf erhalten. So hat er erfahren, dass ihn Reginald Bull an einen Ort der Sammlung führen würde. Deshalb hatte die SORONG die MAI-KI zur CIMARRON gelotst.

Die weitere Verfolgung führt die drei Schiffe in das im April 447 NGZ materialisierte zweite Viertel der Galaxie Hangay. Der Wechsel in den Bereich abweichender Strangness bereitet den Besatzungen keine ernsten Probleme, da sie im Vorfeld des Einsatzes eine Strangeness-Immunisierung durchlaufen hatten. Als die Raumschiffe der Hauri in einer Raumzeitfalte verschwinden, folgen ihnen die Galaktiker und die Kartanin.

Innenillustration