Historie der Verschollenen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1467)
PR1467.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cantaro
Titel: Historie der Verschollenen
Untertitel: Ein Volk wandert aus – und verlässt die Milchstraße
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1989
Hauptpersonen: Icho Tolot, Domo Sokrat, Pantalon, Tenquo Dharab, Achan Alar, Asfath Tasag
Handlungszeitraum: 485 NGZ – 1146 NGZ
Handlungsort: Halpat
Risszeichnung: Atlans KARMINA von Heinz Haßfeld
(Abbildung)
Computer: Neuigkeiten aus dem Halpora-System
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Auf Halpat erfahren Icho Tolot und Domo Sokrat, wie ihre Artgenossen nach der Vernichtung Haluts und der Überwindung einiger Krisen in das Halpora-System gekommen sind. Gemeinsam mit dem Zentralplasma der Posbis, das sich auf den zweiten Planeten des Systems, Dongan, angesiedelt hat, arbeiten die Haluter an einem Störsender für das Kontrollfunknetz der Cantaro.

Kurz darauf werden auf Halpat Blau-Nakken entdeckt.

Handlung

Icho Tolot und Domo Sokrat werden im Halpora-System auf Halpat von den hierher ausgewanderten Halutern empfangen. Tenquo Dharab zeigt ihnen den Planeten. Dabei stellt sich heraus, dass der Verlust ihrer Heimatwelt und das Exil aus den Halutern geselligere Wesen gemacht haben, als sie es bisher waren. So gibt es entgegen ihres auf Halut sehr individualistisch geführten Lebens auf Halpat kleinere Siedlungen, in denen mehrere Haluter leben, und Forscher arbeiten in Gruppen. Daneben besteht eine Regierung in Form des Gremiums der Zweitausendjährigen. Tenquo Dharab begleitet Tolot in das Museum Halpats, wo der Historiker Achan Alar dem Zellaktivatorträger die Geschehnisse der letzten Jahrhunderte in einer Hologrammkammer direkt erleben lässt:

485 NGZ führen Analysen der Tätigkeiten der Blitzer in der Milchstraße zu der Erkenntnis, dass Halut das nächste Ziel der Angreifer sein wird. Der Bereich der Sonne Haluta wird daraufhin abgeriegelt, und Halut in einen Schutzschirm hyperenergetischer Natur gehüllt. Wenig später erfolgt der erwartete Angriff der Blitzer. Während des Überfalls kann der Funkverkehr der Angreifer teilweise abgehört werden. Diese sind jedoch wider erwarten nicht in cantarischer Sprache verfasst. Der Schutzschirm wehrt die Attacke zwar ab, lässt jedoch einzelne Energiestöße durch, die jeweils große Naturkatastrophen auf der Oberfläche Haluts hervorrufen. Da ein weiterer Angriff höchstwahrscheinlich erfolgreich sein wird, evakuieren die Haluter in den folgenden Jahren heimlich ihren Heimatplaneten. Sie dezentralisieren sich in ihren Raumschiffen und verstecken sich an entlegenen Orten. 492 NGZ findet schließlich die zweite Attacke der Blitzer statt, bei der die Oberfläche Haluts komplett zerstört wird. In der Folgezeit rücken die Haluter als Volk zusammen und geben ihren ausgeprägten Individualismus immer mehr auf.
Während Planungen ein Sammeln der Haluter im Leerraum zwischen Andromeda und der Milchstraße in einigen Jahren vorsehen, entdecken sie 494 NGZ ein sich ausweitendes Funknetz mit einer besonderen Hyperstrahlung, das vermutlich Kontrolle über die Cantaro ausübt. Auch die Blitzer scheinen dieser Kontrolle zu unterliegen, so dass vermutet wird, dass diese eine Spezialeinheit der Cantaro darstellen. Parallel schreitet der Aufbau des Chronopulswalles voran, so dass die Haluter bereits 495 NGZ die Milchstraße verlassen und Punkt Baranosch im Leerraum anfliegen, 113.000 Lichtjahre von der Heimatgalaxie entfernt. In den Folgejahren stellen sie fest, dass seit der endgültigen Abschottung der Milchstraße durch den Chronopulswall im Jahre 496 NGZ keine Blitzer mehr zu beobachten sind. Gleichzeitig setzen sich die Kriege innerhalb der Lokalen Gruppe allerdings fort. Die Haluter teilen sich in über 100 Gruppen auf, die sich jeweils auf Primitivwelten verbergen. Als schließlich im Jahre 549 NGZ ein passender Planet in der Zwerggalaxie IC 1613 entdeckt wird, siedeln die Haluter vollständig auf diese Halutokoor genannte Welt um.
Obwohl auch weiterhin regelmäßig Kundschafter ausgeschickt werden, die die Lokale Gruppe erkunden, werden Begegnungen mit anderen Völkern gemieden. Nunmehr zur Ruhe gekommen, geraten die Haluter emotional durch die Vernichtung Haluts und das erzwungene Exil in große Not. Dies führt bei einigen zu einer völligen Apathie, bei anderen zu extremen Drangwäschen. 750 NGZ unterliegen so zeitgleich 40.000 Haluter der Drangwäsche, die immer rücksichtsloser ausgelebt wird. Es kommt zu Übergriffen auf andere Völker und Gräueltaten bei pseudowissenschaftlichen Experimenten. So müssen erstmals seit Jahrtausenden Bestrafungen stattfinden. Daneben begehen einige Haluter Selbstmord, nachdem sie sich ihrer Taten bewusst werden.
Später erfahren die Haluter, dass die Hundertsonnenwelt 645 NGZ von Gurrads übernommen worden ist, nachdem die Posbis abgeflogen sind, um Perry Rhodan zu suchen. Wenige Jahre später ist das Zentralplasma nach Andromeda gebracht worden. Bei Analysen des Kontrollfunknetzes der Cantaro kommen Wissenschaftler im Jahre 750 NGZ zu der Überzeugung, dass die Strahlung des Zentralplasmas dazu in der Lage sein könnte, das Funknetz zu stören. Auf der Suche nach dem Plasma gelangen sie in der Großen Magellanschen Wolke an Informationen über das Habuur-System im Halo Andromedas und den dort befindlichen Planeten Rijaal, auf den sich diese Posbis zurückgezogen haben sollen. Bevor alle Haluter von Halutokoor nach Rijaal fliegen, stellt sich heraus, dass der berüchtigte Asfath Tasag durch seltsame Versuche mit Hyperfunk versucht, das Zentralplasma zu kontaktieren. Obwohl die Experimente unverzüglich eingestellt werden, müssen sie im Habuur-System feststellen, dass das Plasma infolge dieser Versuche geflohen ist. Als die Haluter dadurch erneut in eine tiefe Depression zu verfallen drohen, initiiert das inzwischen erschaffene Gremium der Zweitausendjährigen eine großangelegte Suche nach dem Plasma, an der sich alle Artgenossen beteiligen sollen.
Nach etwa 140 Jahren wird das Zentralplasma schließlich 906 NGZ im Halpora-System aufgefunden, wo es sich auf dem zweiten Planeten Dongan niedergelassen hat. Auch die Haluter finden in dem System auf Halpat eine neue Heimat. Durch die Hyperfunksendungen Tasags und dessen Absicht, es zu versklaven, verunsichert, weigert sich das Zentralplasma, mit den Halutern zu kooperieren. Dharab erinnert es 956 NGZ an den Beistandspakt von 2114 mit den Terranern, woraufhin das Plasma ab 999 NGZ schließlich mit den Halutern zusammenarbeitet. Das gemeinsame Projekt zur Fertigung eines Störsenders beschäftigt in der Gegenwart die Hälfte der Haluter.

Inzwischen wird der konfuse Pantalon, der aus unerklärlichen Gründen versucht, Ansehen bei den Halutern zu gewinnen, bei einer seiner seltsamen Aktionen von einem unsichtbaren Wesen attackiert. Solche Phantome befinden sich bereits seit mehreren Monaten auf Halpat und verursachen immer wieder unverständliche Zwischenfälle. Es gelingt jedoch, die Unbekannten mit einer superhochfrequenten Strahlungsquelle anzulocken und zu stellen. Dabei stellt sich heraus, dass es sich um Blau-Nakken handelt. Bei der sich anschließenden Auseinandersetzung wird einer von ihnen getötet. Wenig später brechen Icho Tolot, Domo Sokrat und Pantalon, begleitet von Tenquo Dharab, nach Dongan auf. Vor ihrer Landung wird dort Alarm ausgelöst.

Innenillustration