Drei gegen Karapon

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1476)
PR1476.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Cantaro
Titel: Drei gegen Karapon
Untertitel: Ein Terraner macht Geschichte – bei Karaponiden und Hauri
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 5. Dezember 1989
Hauptpersonen: Ernst Ellert, Zjumandiok, Fhey-Djon, Daok-Demm, Thoy-Dak, Simed Myrrh
Handlungszeitraum: 491 NGZ
Handlungsort: Karapon
Report:

Ausgabe 181: Die Technik in der Perry Rhodan-Serie – Ein großer Überblick

Computer: Überaus erstaunliche Neuigkeiten
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurzzusammenfassung

Während seiner Gefangenschaft auf Karapon erfährt Ernst Ellert, dass der Aufstieg des karaponidischen Reiches durch den Lokvorther Simed Myrrh begünstigt wurde, der als Berater des Herrschers tätig war und nach eigenen Angaben Sohn einer Kosmokratin war. Wenig später entgeht der Teletemporarier nur knapp einem auf ihn verübten Anschlag der Ingkoom-Hauri. Von dem überlebenden Attentäter Pathenos erfährt er, dass Myrrh auch für die mit den Karaponiden verfeindeten Hauri als Berater tätig war und den Anschlag auf Ellert in Auftrag gab. Viel wichtiger ist aber die Information, dass Testare dem mysteriösen Fremden bereits in die Fänge gegangen ist.

Als Ernst Ellert aus der Gefangenschaft entkommen kam, gelingt es ihm einen Trimaran zu kapern. Mit diesem macht er sich auf den Weg in die Milchstraße. Dort hofft er an weitere Informationen über die Ursprünge Simed Myrrhs zu gelangen und so die Spur zu Gesil wieder aufnehmen zu können.

Handlung

Ernst Ellert ist von den Karaponiden ins Angmin-System gebracht worden, auf dessen zweiten Planeten Karapon er dem Geheimdienstchef Daok-Demm überstellt wird. Dieser unterzieht den Terraner scharfen Verhören und schreckt auch vor Folterungen nicht zurück, um sein Ziel zu erreichen. Ellert kommt in Kontakt mit dem Waistokyer Zjumandiok, der ebenfalls ein Gefangener der Karaponiden ist. Er ist etwa einen Meter groß, besitzt vier Beine und einen glockenförmigen Körper von schwarzer Farbe, der anstelle eines Kopfes über kranzförmig angeordnete Hautlappen verfügt. Laut eigener Aussage seien der Grund für seine Inhaftierung seine hellseherischen Fähigkeiten.

Der Gefängnisaufseher Fhey-Djon diente ursprünglich beim Militär, wurde jedoch wegen kritischer Äußerungen über das Regime zum Gefängnisdienst strafversetzt. Dadurch zusätzlich verbittert, pflegt er ein fast kameradschaftliches Verhältnis zu den Gefangenen und berichtet Ellert von der Geschichte des karaponidischen Reiches:

Nach der Großen Kosmischen Katastrophe zerbrach das Reich der Kartanin in zahlreiche Einzelstaaten, darunter das Imperium der Karaponiden. Diesem gehören aktuell elf Systemen an, die vom Supremrat Thoy-Dak, regiert werden. Er hatte vor dem Zusammenbruch der Kansahariyya einen hohen Posten in der Raumflotte innegehabt und sich so eine Machtbasis schaffen können, mit deren Hilfe er das Karaponidenreich errichtete. Dies sei anfangs durch die Vermeidung militärischer Auseinandersetzungen und später durch als Hilfsaktionen getarnte Übergriffe gelungen. Vor etwa 20 Jahren stellte Thoy-Dak der Öffentlichkeit seinen Berater Simed Myrrh vor, von dem man annahm, dass diese maßgeblichen Anteil an den Erfolgen des Supremrats hatte. Myrrh, von dem es keinerlei Abbildungen gab, habe sich selbst als von Lokvorth stammend bezeichnet und sei nach eigenen Angaben der Sohn einer Kosmokratin namens Ghe-Zil oder Keh-Zil.

Da er auf diese Weise hofft, an weitere Informationen zu gelangen, lockt Ellert Daok-Demm bei seinem nächsten Verhör, indem er den Namen Simed Myrrhs beiläufig erwähnt. Er bekommt die Erlaubnis, die Amimotuo zu präsentieren und erhält für die Vorbereitung zehn Tage Zeit. In dieser Zeit erschafft Ellert mithilfe Zjumandioks eine Datei, die über die NARGA SANT berichtet. Daneben bauen sie Vorhersagen zum Imperium der Karaponiden ein, die diesem eine großartige Zukunft prophezeien. Während dieser Arbeiten hat Zjumandiok mehrere Visionen, die eine Bedrohung vorhersagen, die in irgendeiner Form mit Zitronen verknüpft ist. Nachdem Thoy-Dak die Datei präsentiert wurde, händigt er Ellert einen Kristall aus, den er von nun an einer Kette um den Hals zu tragen hat. Dieser an einen Smaragd erinnernde Kristall weise Ellert als Berater des Supremrates aus.

Es entwickelte sich in der Folge eine intensive Zusammenarbeit mit dem Geheimdienstchef, der ihm erklärt, dass Simed Myrrh bereits vor geraumer Zeit verschwand. Da er stets betonte, dass Lokvorth für ihn mehr als nur Heimat wäre, vermuteten die Karaponiden, dass er dorthin zurückgekehrt sei. Als Ellert nach dem Verbleib Testares fragte, erklärte ihm Daok-Demm diesen Namen noch nie gehört zu haben.

Nachdem Ellert und Zjumandiok in ihr Gefängnis zurückgebracht worden sind, hat der Waistokyer erneut eine Vision, in der er einen Anschlag von Karaponiden, die im Auftrag von Hauri des Ingkoom-Imperiums handeln, voraussieht. Wenig später kommt es tatsächlich zu einem solchen Anschlag. Diesen können die Gefangen jedoch abwehren und stoßen dann bei der Suche nach den Hintermännern, die sich noch in der Nähe aufhalten müssen, auf verborgene Räumlichkeiten unterhalb des Gefängnisses. Dort halten sich zwei Karaponiden und fünf Ingkoom-Hauri versteckt, die hinter dem Anschlag stecken. Es gelingt Ellert und seinen Begleitern vier der Hauri gefangen zu nehmen, doch durch von außen gezündete Sprengladungen sterben drei von ihnen. Der Zünder des Sprengsatzes des vierten Hauri zerfällt in der Nähe zu Ellerts Kristall. Pathenos, so der Name des verbliebenen Hauri, sagt aus, dass der Anschlag von Simed Myrrh beauftragt worden sei. Dieser sei schon seit Jahren Berater des Ingkoom-Imperiums und helfe ihnen im Krieg gegen die Karaponiden. Testare sei ein Gefangener des vorgeblichen Lokvorthers.

Ellert gibt diese Informationen an Daok-Demm weiter. Als Thoy-Dak von diesen Behauptungen Kenntnis erlangt, beschuldigt er den Terraner als Frevler und verurteilt ihn zum Tode. Mithilfe des Widerständlers Quoas-Dryak, einem Freund Fhey-Djons, kann Ellert allerdings entkommen und mit dem Trimaran TAUO-RHI Karapon verlassen. Dabei muss er jedoch die Amimotuo zurücklassen. Unmittelbar darauf sterben die ihn begleitenden Zjumandiok, Fhey-Djon, Quoas-Dryak und der Hauri Pathenos durch Sprengladungen in Form von Zitronen. Ellert übersteht diesen erneuten Anschlag lediglich, weil auch die für ihn bestimmte Sprengladung durch die Nähe zu seinem Kristall zerfällt. Der Terraner setzt daraufhin Kurs auf die Milchstraße.

Innenillustrationen