Die Spur durch Zeit und Raum

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Die Spur durch Zeit und Raum (Begriffsklärung).

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 15)
PR0015.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Dritte Macht
Titel: Die Spur durch Zeit und Raum
Untertitel: Wer die Unsterblichen sucht, muß in die Vergangenheit eindringen ...
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 15. Dezember 1961
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Thora, Crest, Kerlon, Ras Tschubai, John Marshall, Anne Sloane, Ralf Marten, Lesur, Robby
Handlungszeitraum: September 1975, 8010 v. Chr.
Handlungsort: Ferrol
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel zum Heft
enthalten in Silberband 3,
enthalten in Leihbuch 7

Handlung

Die Terraner befinden sich nach drei Wochen immer noch auf Ferrol. Dort sind mittlerweile die Industrieanlagen der Ferronen damit ausgelastet, Waren für den terranischen Markt herzustellen. Die Waren sollen mit der STARDUST II nach Terra transportiert werden, um einen florierenden Handel mit den Ferronen in Gang zu setzen. Nach diesen drei Wochen gelingt es der Bordpositronik der STARDUST II, die in der leuchtenden Kugel enthaltene Nachricht teilweise zu entschlüsseln: Die Terraner haben umgerechnet insgesamt 24 Tage Erdzeit Zeit, die Botschaft zu entschlüsseln, ansonsten wird sie nie existiert haben und der Weg zur Unsterblichkeit ist für immer versperrt. Abzüglich der bereits verstrichenen 21 Tage bleiben ihnen noch drei Tage und 15 Stunden. Den Umweg zur Unsterblichkeit über die von Lossoshér gefundene Pyramide zu gehen, lehnt Perry Rhodan ab. Er befürchtet, Crest und Thora würde dies zu lange dauern und sie würden ihre Forderung nach einer Rückkehr nach Arkon energisch durchsetzen. Acht Stunden vor Ablauf der Zeit gelingt es der Positronik, die Schrift komplett zu entschlüsseln. Der Text lautet:

(Zitat) »Wenn du etwas von unserem Licht weißt, so sieh nach, von wem du es weißt. Nur einer wunderte sich über die Maschinen des Wissens - er kam in jüngster Zeit, für mich nur Sekunden. Finde ihn und frage ihn! Wenn du zu ihm willst, so komme hinab in die Gruft des Lichts, aber komme nicht ohne das Wissen über seine Person. Man wird dich nach seinem Namen fragen.«

Nachdem feststeht, dass mit den »Maschinen des Wissens« die Materietransmitter gemeint sind, planen die Terraner ins Solsystem zurückzufliegen, um in den alten Expeditionsberichten, die in der Venuspositronik gespeichert sind, nach dem Namen zu suchen. Die STARDUST II setzt Rhodan und Crest auf der Venus ab, und Reginald Bull fliegt nach Terra weiter, um die Tauschgüter der Ferronen ausladen zu lassen. Auf der Venus finden Rhodan und Crest schließlich die Antwort auf ihre Fragen. Die Positronik spielt ihnen einen Film vor, aus dem ersichtlich wird, dass der sich auf der Suche nach der Welt der Unsterblichkeit befindende Arkonide Kerlon im Jahr 8010 v. Chr. mit drei Forschungskreuzern auf Ferrol landete. Er traf auf die damals in einer mittelalterlichen Gesellschaftsform lebenden Ferronen und erhielt erste Hinweise auf die Wesen, die länger als die Sonne leben. Zudem zeigte er sich hocherstaunt über die den Arkoniden unbekannten Transmitter. Kerlon startete wieder und flog zur galaktischen Position des Solsystems. Dort landeten die Arkoniden auf dem zweiten Planeten und errichteten die Venus-Festung. Von hier aus gab Kerlon seine Beobachtung im Wega-System nach Arkon weiter. Später startete die Expedition zur Besiedlung der Erde, wo Kerlon im Kampf mit einem Eingeborenen auf Atlantis zu Tode kam.

Nachdem Rhodan und Crest wieder von der Venus abgeholt wurden, ist die STARDUST II am dritten Tag ihres Erdaufenthaltes durch die Bemühungen Bulls mit der kompletten Besatzung bemannt. Rhodan übergibt Michael Freyt erneut die Stellvertretung in der Führung der Geschicke der Dritten Macht. Das Schiff bricht wieder ins Wega-System auf.

Auf Ferrol wird mit dem Ausladen der terranischen Güter der erste interstellare Handelskontakt zwischen Terranern und Ferronen geschlossen. Rhodan kehrt in die Zeitgruft zurück und findet dort anstelle des Transmitters einen Sessel vor. Als er auf diesem Platz nimmt, wird er kurz entmaterialisiert. Der Unsterbliche kann so feststellen, ob Rhodan tatsächlich weiß, wer Kerlon war. Als Rhodans Begleiter die Zeitgruft betreten, werden alle Personen von einem erscheinenden Gerät in die Vergangenheit versetzt. Auf diesem Gerät erscheint eine Nachricht, die von Robby entschlüsselt wird:

(Zitat) »Nun finde den, dessen Namen du kennst. Nur er besitzt, was du benötigst, um den Weg zum Licht zu finden. Weißt du, was Zeit ist?«

Robby identifiziert das Gerät als Zeitumformer. In der Vergangenheit angekommen, vernehmen alle Personen eine mentale Stimme:

(Zitat) »Ich spreche zu Dir, der meiner Spur bisher folgte. Wenn du ankommst, so lasse dich nicht töten. Niemand wird dir helfen, wenn du dir nicht selber hilfst. Und nur dann, wenn du Kerlon findest und mit ihm das, was dir den Weg zum Licht zeigt, wirst du in deine eigene Zeit zurückkehren können. Warte nicht länger als drei Tage, aber auch nicht weniger. Erst dann bringt die Maschine dich zurück. Ich wünsche dir Glück. Wie lange warte ich schon!«

Von außerhalb der Gruft ertönt Kampflärm. Ras Tschubai wird als Späher voraus geschickt. Er trifft auf eine Gruppe von Ur-Sichas und steht ihnen gegen die Ur-Ferronen bei. Derweil sieht sich der Unterthort Lesur, einer von vielen Thorts auf Ferrol, einer Übermacht von Feinden gegenüber, die planen, seine Burg zu erobern. In diesem Moment erfährt er, dass die Tür der »heiligen Kammer« geöffnet wurde. Gemäß den Sagen der Ur-Ferronen sollen dort die Götter wohnen, die im Augenblick der höchsten Gefahr den Bewohnern der Burg beistehen würden. Die Terraner stehen den Ur-Ferronen gegen die Angreifer bei, und es gelingt ihnen, diese mit den vereinten Kräften der Mutanten zu vertreiben. Die Terraner sind nun zwei Tagen Gäste Lesurs, und erfahren, dass bereits ein Ferrone die Transmitter ausprobiert hat. Rhodan selbst probiert einen Transmitter aus und landet auf der anderen Seite Ferrols.

Am nächsten Tag landet die Expedition Kerlons und entdeckt auf Ferrol eine Pyramide mit seltsamen Gerätschaften, den ihm nur als Theorie bekannten Transmitter und eine verschlossenen Metallrolle, die Kerlon an sich nimmt. Er probiert den Transmitter aus und »wundert sich«, wie ein solch hochtechnisches Gerät auf einer so primitiven Welt hergestellt worden sein kann. Crest trifft nach einem Plan Rhodans in Begleitung von Robby und Lesur mit Kerlon zusammen, der von John Marshall überwacht wird und eröffnet ihm, dass dies nicht die gesuchte Welt sei. Sie sei vielmehr in einem 27 Lichtjahre entfernten System zu finden. Nach dieser Unterredung werden sie von den bereits wieder angreifenden Ur-Sichas gefangen genommen. Dank der parapsychischen Kräfte Betty Toufrys gelingt es, sie zu befreien. Crest kann Kerlon das Wirken der telekinetische Kräfte plausibel erklären, ohne die Wahrheit zu verraten.

Kurz vor Ablauf der von dem Unsterblichen gesetzten Frist von drei Tagen erzählt Kerlon Crest von der in der Pyramide gefundenen Rolle und zeigt sie ihm. Crest zeigt sich unbeeindruckt. Als die Sichas das Schiff Kerlons angreifen, ist dieser nach seinen Vorschriften gezwungen, sich aus dem Kampf herauszuhalten. Er verabschiedet Crest und trifft Vorbereitungen, das System zu verlassen. Als er das Schiff betritt, stolpert er und verliert die Metallrolle, die er in den Händen hielt. Bevor er ihrer wieder habhaft werden kann, nimmt Ras Tschubai sie an sich. Kerlon ist angesichts der näherkommenden Barbaren gezwungen zu starten und bricht zum Solsystem auf.

Die Terraner kehren in die heilige Kammer zurück und lassen nach Angaben Robbys den Zeitumformer die Rolle als das gewünschte Objekt identifizieren. In dem Moment, in dem die Ur-Sichas die Burg stürmen und die Tür zur Kammer sprengen, werden die Terraner wieder in ihre Real-Gegenwart versetzt. Dort angekommen, öffnet sich das Zeitschloss der Metallrolle und ein Zettel fällt heraus. Sein Text, diesmal unverschlüsselt, lautet:

(Zitat) »Der, der den Weg finden will, kann noch umkehren. Will er ihn aber gehen, so sei ihm gewiss, dass ihm nicht mehr geholfen wird. Bald wird der Raum erschüttert werden. Achte darauf, und sieh nach, aber bedenke, dass diese Welt fremd und riesenhaft ist.«

Innenillustrationen