Die letzte Frist

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1502)
PR1502.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Die letzte Frist
Untertitel: Sie haben den Tod vor Augen – ES ist unerbittlich
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 4. Juni 1990
Hauptpersonen: ES, Perry Rhodan, Atlan, Homunk, Clistor, Ronald Tekener
Handlungszeitraum: 1169 NGZ
Handlungsort: EIDOLON und Wanderer
Computer: Die Ente
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurzzusammenfassung

Nach einer zunächst erfolglosen Suche nach Wanderer erreicht die EIDOLON die Kunstwelt an der Position, wo sie sich zum Ende der 20.000-Jahres-Frist befinden müsste. Nachdem ES die Zellaktivatoren von den ehemaligen Trägern erhalten hat, erscheinen zwei Schiffe der Nakken, die der Superintelligenz die in den letzten Jahrhunderten gestohlenen Aktivatoren übergeben.

Nachdem die EIDOLON wieder gestartet ist, stellt sich heraus, dass die Wanderer II genannte Kunstwelt einen neuen Kurs verfolgt, der deutlich länger als zuvor ist und auch die Eastside der Milchstraße mit einschließt. Die ehemaligen Zellaktivatorträger erfahren von ES, dass sie eine letzte Zelldusche erhalten haben.

Handlung

Die EIDOLON fliegt zunächst zu dem Punkt der alten, 7600 Lichtjahre umfassenden, elliptischen Wandererbahn, an dem sich die Kunstwelt Mitte Oktober 1169 NGZ befinden würde, wenn sie nicht im Jahre 2326 vernichtet worden wäre. Doch Wanderer ist dort ebensowenig zu finden wie am theoretischen Standort des Halbplaneten EDEN II im Halo der Milchstraße. Während der vergeblichen Suche beschuldigt ein Unbekannter in der Gestalt Reginald Bulls Perry Rhodan, durch seine Revolte gegen die Kosmokraten allein für die gegenwärtige Situation verantwortlich zu sein.

Einer Eingebung folgend lässt Atlan die EIDOLON zu dem Ort fliegen, an der sich Wanderer in 17.220 Jahren aufhalten müsste, wenn die Zwanzigtausendjahres-Frist abgelaufen wäre, die ES Perry Rhodan einst gesetzt hat. Tatsächlich entdecken die Unsterblichen dort eine 8000 Meter durchmessende und 600 Meter dicke, scheibenförmige Welt, deren Aussehen weitgehend dem alten Planeten Wanderer entspricht, sich jedoch auf einem neuen Kurs befindet.

Die EIDOLON landet am 15. Oktober 1169 NGZ gegen 19 Uhr in der Nähe der Maschinenstadt. Als Rhodan die Stadt betritt und sich über die geforderte Rückgabe beklagt, erklärt die Stimme der Superintelligenz, der Terraner habe versagt, da die Zwanzigtausendjahres-Frist verstrichen sei und in den Galaxien der Lokalen Gruppe Chaos herrsche. Rhodans Widerspruch lässt ES nicht gelten. Aus der Tatsache, dass ebenso wie die Position der Kunstwelt auch die von Wanderer aus erkennbaren Sternenkonstellationen dem Jahr 18.389 NGZ entsprechen, folgern die Zellaktivatorträger, dass ES bewusst in die Irre geführt worden sei. Nachdem Icho Tolot einen vergeblichen Angriff auf Homunk unternommen hat, der die Zellaktivatoren in Empfang nehmen soll, liefern die Unsterblichen resignierend ihre Aktivatoren ab.

Kurz danach landen die ANEZVAR mit Willom und Eirene und die JEEXEL mit Shaarim und Clistor bei der Maschinenstadt. Clistor, der von Shaarim auf seinen persönlichen Wunsch hin auf die Kunstwelt gebracht wurde, verlangt, die »Hohe Macht« zu sehen, da er eine Gabe bringe, für die viele seines Volkes hart gearbeitet hätten. Einst seien zahlreiche Nakken mit dieser Aufgabe beschäftigt gewesen, doch inzwischen folge er als einziger der alten Glaubenslinie. Als ES in Form einer energetischen Spirale erscheint, händigt der Nakk die Zellaktivatoren aus, die Galbraith Deighton, Jen Salik, Geoffry Abel Waringer, Irmina Kotschistowa, Jennifer Thyron und Gesil geraubt wurden. Doch die Superintelligenz bezeichnet ihn als Narren.

Im Affekt erschießt Ronald Tekener Clistor als Mörder seiner Frau. ES erklärt daraufhin, in seiner Halle habe Gewalt keinen Platz, und nach einer mehr als sechsstündigen Bewusstlosigkeit erwachen Rhodan und seine Gefährten am 16. Oktober in der EIDOLON. Als Atlan Rhodan vorwirft, durch seine Abkehr von den Kosmokraten alles verschuldet zu haben, erkennt der Terraner, dass er erneut den Unbekannten vor sich hat. Er schießt mit einem Paralysator auf ihn, und die Erscheinung löst sich auf.

Die Todgeweihten beschließen, in ihren letzten Stunden die neue Bahn von Wanderer II zu erforschen. Diese scheint mehr als fünfzehn mal so lang zu sein wie die ursprüngliche und führt weit in die galaktische Eastside. Einer der beiden Brennpunkte der Bahnellipse liegt etwa 35.000 Lichtjahre tief in der Westside. Als sich die EIDOLON erneut Wanderer II nähert, erklärt ES den ehemaligen Zellaktivatorträgern, sie hätten eine Zelldusche erhalten, damit sie in den so gewonnenen 62 Jahren Unerledigtes in Ordnung bringen könnten. Die EIDOLON nimmt Kurs auf Terra.

Innenillustration