Orbit im Nichts

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1548)
PR1548.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Orbit im Nichts
Untertitel: Wettkampf um die Daten von Wanderer – Terraner und Nakken im Clinch
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1991
Hauptpersonen: Myles Kantor, Kallia Nedrun, Konsella Upton, Derivoor Ken, Chukdar, Sato Ambush
Handlungszeitraum: November 1171 NGZ
Handlungsort: Solsystem, Rachmayn-System, Sansevier-System
Report:

Ausgabe 199: »Die Cappins« von Dr. Robert Hector; »Die Struktur der Raumzeit, Modernes Weltbild und die Geometrie des Universums« von Rüdiger Vaas; »Terranische Technik, Der Metagrav-Antrieb«

Computer: Bahnbestimmung
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Myles Kantor ist Mitte November wieder soweit genesen, dass er seine Arbeit im Waringer-Building wieder aufnehmen kann. Der junge Wissenschaftler hat es vorerst abgelehnt, sich medotechnischen Ersatz für seine verlorenen Beine geben zu lassen. Stattdessen benutzt er ein altertümlich wirkendes Gefährt, sein Kantormobil.

Seine Mitarbeiter vom UBI ES-Projekt haben in der Zwischenzeit einige ML-Sonden konstruiert und fertiggestellt. Mit ihnen kann auf metalysischer Basis innerhalb von Syntroniken gearbeitet werden, ohne dass sich Geist und Körper eines Menschen trennen müssen. Mit diesen Sonden kommen nun Kantor, Kallia Nedrun und Derivoor Ken auf die Spur eines weiteren Oktobristen in ihren Reihen. Doch bevor sie ihn identifizieren können, gibt sich Konsella Upton alias Kolibri zu erkennen. Sie schwört den Oktobristen ab und verbleibt daher im Team.

Njels Bohannon ist von der terranischen Justiz verurteilt und für den Zeitraum von acht Jahren von Terra verbannt worden. Allerdings zeigte er sich während der Verhandlungen reumütig und trat sogar sein finanzielles und wissenschaftliches Erbe an Kantor ab. Seine Strafe beginnt mit der Abreise der DUCHESS OF JABBAAR.

Upton jedoch weiß, dass das Haus Bohannons eine letzte Falle für Kantor ist, dem die Oktobristen vorwerfen, mit den Unsterblichen zu kollaborieren. Die Falle kann entschärft werden und anschließend wird gefahrlos das wissenschaftliche Erbe gesichtet. Bohannons Theorien bestätigen Kantors eigene Ideen bezüglich der möglichen Auffindung der Kunstwelt Wanderer. Demnach ist mithilfe der Quintangulation der Orbit der Kunstwelt algorithmisch zu berechnen. Den dafür notwendigen speziellen Algorithmus hat Kantor ebenfalls schon aufgestellt und nennt ihn ALGOMYLES.

Das Kantor-Team sucht jetzt einen Ort, der zur Datensammlung als günstigster Quintangulationspunkt anzusehen ist. Sie stoßen dabei auf den Planeten Yling im Sansevier-System, circa 42.000 Lichtjahre zu Sol in der Eastside. Am 19. November startet das Keilschiff DEAUVILLE (CIMARRON-Klasse) zu dem bezeichneten Planeten.

Auf Akkartil arbeitet Sato Ambush unterdessen mit dem Nakken Chukdar zusammen. Der Pararealist hat den Lasim inzwischen weiterentwickelt und das Ergebnis ist der so genannte Bipol-Visor, mit dem er quasi durch die Augen eines Nakken in den Hyperraum blicken kann. Mithilfe der nakkischen Vektoral-Algebra sollen nun die Bahndaten Wanderers berechnet werden. Dabei kommen Ambush und Chukdar auf den gleichen Gedanken wie das UBI ES-Team im Hinblick auf die Quintangulation. Doch anschließend hintergeht der Blau-Nakk den Pararealisten und fliegt allein mit dem Dreizackschiff SIRNAM zum Sansevier-System.

Die Landung eines Dreizackschiffs wird von der DEAUVILLE am 21. November geortet, die selbst erst wenige Stunden zuvor eingetroffen ist. Der Nakk seinerseits, der die gleiche Arbeit verrichtet wie die Terraner, die ihm aber um eine Nasenlänge voraus sind, bemerkt deren Anwesenheit auf Yling, der einzigen Welt des Systems, nicht.

Das UBI ES-Team fliegt am 24. November, wiederum unbemerkt von dem Nakken, heimwärts. Tags darauf ist es soweit. Mithilfe des ALGOMYLES sind aus den vorhandenen und auf Yling neu hinzugekommenen Daten Orbitalparameter von Wanderer berechnet worden. Deren Strangeness-Koeffizienten ergeben ausnahmslos Null. Die so beschriebene Umlaufbahn kann somit keine andere als die des realen Wanderers sein. Es bleibt abzuwarten, wo die Kunstwelt auf dieser Umlaufbahn erscheinen wird und wann das geschehen mag.

Chukdar befindet sich unterdessen immer noch auf Yling.

Innenillustrationen