Zu Arkons Ruhm und Ehre

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1555)
PR1555.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Zu Arkons Ruhm und Ehre
Untertitel: Ein Bericht aus der Vergangenheit – das Drei-Sterne-Projekt führt zur Katastrophe
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1991
Hauptpersonen: Atlan, Theta da Ariga, Enderoa, Pantero von Tereomin, Haemon, Barishon, Reomir
Handlungszeitraum: 1172 NGZ, 6050 v. Chr.
Handlungsort: Arkon-System
Risszeichnung: Delphinschiff der Linguiden von Christoph Anczykowski
(Abbildung)
Computer: Der Fall Demaron
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Hochrangbevollmächtigte Atlan hat sich von Perry Rhodan getrennt und ist zum Kristallplaneten zurückgekehrt. Dort hat Theta da Ariga jene Aufzeichnungen aus der Familienchronik des Khasurn Tereomin, die Enderoa zur Aufgabe veranlassten, als Simu-Video aufgearbeitet. So lernt der Arkonide die Historie aus dem Jahr 6050 v. Chr. kennen.

Der Hochedle Haemon von Tereomin bittet den Imperator Reomir I. darum, das Dreisterne-Projekt zu Arkons Ruhm und Ehre durchführen zu dürfen. Es soll in der östlichen Galaxis erschaffen werden. Dort, wo die jungen, fast noch barbarischen »Tellerköpfe« leben. Der Tai Moas gewährt das Ansinnen, zumal Haemon ein Drittel der Kosten aus der Familienkasse zu tragen bereit ist. Das wiederum bringt den Hochedlen in akute Gefahr, denn sein geiziger Vater plant ein Mordkomplott gegen den erfolgreichen Sohn – und wird dabei selbst zum Opfer.

Hier endet das Simu-Video und es wird nicht ersichtlich, warum Enderoa seine Forschungen eingestellt hat. Darum sucht Atlan jetzt den Geschichtsforscher auf. Doch zu seiner Bestürzung ist dieser tot und alles deutet auf einen Suizid hin.

In der Folge sucht der Einsame der Zeit Pantero von Tereomin auf, der dem Imperialen Rat angehört. Dieser fürchtet um das Ansehen seines altehrwürdigen Khasurn, doch Atlan setzt ihn soweit unter Druck, dass er weitere Daten aus der Familienchronik freigibt. Wenig später verfolgt der arkonidische Unsterbliche diese als Simu-Video fertiggestellten Daten:

Die RIUNAN unter Haemon, TARKONIS, Barishon von Amharu, MERIBAN, Durbar von Taxon sowie drei weitere Kreuzer und drei Großraumtransporter fliegen das Haemon-System in der östlichen Galaxis an. Dort sollen die Planeten Zwei und Drei auf die Umlaufbahn von Haemon I gebracht werden. Das Projekt TIGA RANTON (Drei Welten) soll von der Größe Arkons künden. Auf dem Mond I/6 werden die Energie- und Traktorstrahl-Anlagen installiert. Doch dann erscheint überraschend ein 300 Meter durchmessendes Kugelschiff (die Tellerköpfe zeigten sich bislang nicht und benutzen sowieso eher Diskusschiffe). Die Fremden weisen sich mit ihrem »Symbol der Autorität« aus und fordern die Arkoniden zum Abzug auf. Die TARKONIS und ein weiterer Kreuzer verfolgen das wieder abziehende Raumschiff der Unbekannten. In 80 Lichtjahren Entfernung erfüllt sich ihr Schicksal (dort, wo in der Gegenwart das Nashaan-System mit Viron steht). Die Fremden jedoch kommen zurück ins Haemon-System (welches heute Teshaar mit Lingora heißt). Diesmal kommt es hier zum Kampf, in dessen Verlauf die RIUNAN und das Schiff der Fremden auf Haemon I abstürzen. Als noch weitere 23 Einheiten der Fremden erscheinen, fliehen die ERIBAN und die beiden anderen Kreuzer. Sie erleben noch den Untergang des Mondes I/6, wo auch die Frachter parkten. Auf Arkon wird per Edikt des Imperators das Projekt TIGA RANTON eingestellt. Eine Jagd auf die unbekannten Fremden lehnt Reomir I. konsequent ab.

Atlan beschuldigt Pantero, Enderoa in den Tod getrieben zu haben, damit diese alte Geschichte nicht zutage kommt und das Ansehen des Khasurn befleckt. Dieser gibt alles zu.

Die Herkunft der Linguiden ist damit geklärt. Sie stammen von Arkoniden und Tefrodern ab, von den Überlebenden der RIUNAN und des tefrodischen Schiffes, denn das Autoritätssymbol hat Atlan als das Zeichen der Meister der Insel identifiziert. Ungeklärt bleibt, was die Tefroder damals in der Milchstraße wollten und wie es zur Symbiose der Linguiden mit ihren Kima-Sträuchen kam, denn eine Symbiose ist unzweifelhaft.

Innenillustrationen