Der Gesang des Lebens

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR1575)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1575)
PR1575.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Der Gesang des Lebens
Untertitel: Ein Meistersänger kehrt zurück – und ein Sotho spinnt Intrigen
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 29. Oktober 1991
Hauptpersonen: Salaam Siin, Stalker, Qion Lanaa, Vogan Dool
Handlungszeitraum: 1173 NGZ
Handlungsort: Mächtigkeitsballung Estartu, Leenaia, Zaatur, Mardakaan
Risszeichnung: Arkonidische Landefähre von Lars Bublitz
(Abbildung)
Computer: Stalker, das Geheimnis
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

An Bord der HARMONIE warten Salaam Siin und Stalker auf den Transfer vom Charimchar-Tor zum Absantha-Tor. Der ehemalige Sotho nutzt die Wartezeit um dem Meistersänger zu erklären, dass er stets im Sinne ESTARTUS gehandelt hat, doch der Ophaler mag ihm nicht glauben. Dennoch lässt er sich auf einen Handel ein und erklärt sich bereit mit dem Pterus-Klon zusammenzuarbeiten. Dieser will zunächst die Galaxie Muun aufsuchen, wo sich die Heimat der Pterus befindet. Allein dort glaubt er ein Permit in den Dunklen Himmel bekommen zu können. Salaam Siin kann er mit der Aussicht, auf dem Planeten Leenaia eine der größten Singschulen der Ophaler vorzufinden, locken. Anschließend soll es in die Galaxie Siom Som gehen, die Heimat Siins.

Dass Stalker trotz bestehender Abmachung weiterhin sein eigenes Spiel treibt, merkt Salaam Siin recht schnell. Unmittelbar nach dem Erhalt eines Permits zur Nutzung der Heraldischen Tore, schaltet Stalker die beiden Roboter des Wächters Taruane aus und wirft den Nakken aus der Schleuse. Nach dem Austritt aus dem Absantha-Tor kommt ihnen eine Abfangflotte entgegen und sie nutzen ihre Ausgangsgeschwindigkeit um in den Überlichtflug zu gehen.

Auf dem Weg nach Leenaia bietet sich Stalker ausreichend Gelegenheit, Salaam Siin seine Sicht der Entwicklung in der Mächtigkeitsballung ESTARTU nach dem DORIFER-Schock ausführlich zu schildern. Demnach soll Ijarkor lediglich seine Marionette gewesen sein um in seinem Sinne den Untergang der Zwölf Galaxien zu verhindern. Und während der Desotho Veth Leburian als Symbol einer neuen Zeit öffentlich wirkte, spann Stalker als wahrer Erbe ESTARTUS seine Fäden im Hintergrund. Im Auftrag der Superintelligenz will er dann die Milchstraße aufgesucht haben, die zu der Zeit von einem undurchdringlichen Wall umgeben war. Unter Nutzung der Verlorenen Geschenke der Hesperiden gelang ihm jedoch der Durchbruch und er konnte in der isolierten Galaxis eine Machtbasis errichten. In der Folge entdeckte er auch die Zusammenhänge, die Monos und den in Truillau residierenden Taurec miteinander verbanden. Vor einer direkten Konfrontation mit dem Kosmokraten schreckte er jedoch zurück. Letztlich war es ihm als Beauftragten der ESTARTU zu verdanken, dass der Kampf gegen Monos gewonnen werden konnte.

Auf Leenaia erlebt der selbsternannte Retter der Milchstraße dann die erste große Enttäuschung. Die dort lebenden Pterus sind in die Primitivität zurückgefallen und die Singschule der Ophaler ist dem Erdboden gleichgemacht worden. Auch die Bewohner der nächsten Planeten, die sie anfliegen, sind nicht in der Lage, ihnen weiterzuhelfen – niemand hat je von einem Sotho Tal Ker gehört. Stalker sieht sein Ziel, der Erlangung eines Permits in den Dunklen Himmel, in weite Ferne gerückt und erklärt sich nun bereit die Reise nach Siom Som anzutreten.

Dort auf der Heimatwelt Salaam Siins, dem Planeten Zaatur, bereitet man dem Meistersänger einen festlichen Empfang. Eine Prophezeiung hat sein Kommen angekündigt und wenige Eingeweihte vermuten, dass diese Prophezeiung von einem Boten ESTARTUS stammt. Vogan Dool, der höchste Singlehrer von Zaatur, wird sein Helfer und Diener und zeigt ihm voller Stolz einen aus Lebensstein errichteten Estartischen Dom. Sogar der Panish Panisha von Mardakaan, Qion Lanaa der Lehrer der Lehrer, erscheint zu einem großen Sängerfest. Vor einem Bankett warnt Stalker Salaam Siin, dass Lanaa etwas in sein Essen gemischt hat, doch Siin hält das für eine der Intrigen des Sothos. In der folgenden Nacht geht es ihm nicht gut und bevor ihn seine Sinne verlassen erkennt er den grundsätzlichen Fehler in seinem Gesang des Lebens, an dem er seit langem arbeitet. Am Morgen wacht er völlig entkräftet auf, tagsüber geht es ihm jedoch schon wieder besser. Qion Lanaa verlässt Zaatur und lädt Salaam Siin ein, ihm in wenigen Tagen nach Mardakaan zu folgen. Der Meistersänger, Vogan Dool und Stalker verlassen ebenfalls Zaatur, um sich auf dem Weg nach Mardakaan auf weiteren Planeten des Ophaler-Reichs zu zeigen. Überall werden sie festlich empfangen.

Am verabredeten Termin erreichen sie Mardakaan und auch hier gibt es einen großen Empfang. Im Laufe des Aufenthaltes führt ihn dann Qion Lanaa zum Estartischen Dom von Mardakaan, einem mehr als 200 Meter hohen Gebäude und klärt ihn über das Geheimnis des Domes auf:

Der Dom ist in der Lage, das Bewusstsein von drei Meistersängern aufzunehmen. Der Dom ist schon von zwei Meistersängern beseelt worden, die als Verstärker der durch den Gesang der Ophaler erzeugten Psi-Energie dienen. Die Ophaler fühlen sich dazu bestimmt, mit ihrem Gesang die Galaxie zu befrieden. Mit diesem Dom und weiteren auf anderen Planeten als Verstärker wollen sie dieses Ziel erreichen. Und Salaam Siin ist dazu auserkoren, das dritte Bewusstsein in diesem Dom zu sein. Dazu hat er von Lanaa heimlich das Nanaado-Medikament verabreicht bekommen, das unweigerlich zum körperlichen Tod Salaam Siins führen wird. Raumschiffe aus allen Bereichen des Reiches sind unterwegs, um den eilig einberufenen Todeschor herbeizuholen, der den Übergang des Bewusstseins von Salaam Siin in den Dom sicherstellen soll. Der ist zunächst wenig begeistert, fügt sich dann aber erst einmal in sein Schicksal.

Nach ein paar Tagen, als sich der Naado bei Salaam Siin bemerkbar macht, ist es soweit. Alle treffen sich im Dom und das Singen beginnt. Nach kurzer Zeit machen sich Psi-Misstöne breit, die die Zeremonie stören und unterbrechen. Einer der Meistersänger, ein charismatischer Ophaler, ist dafür verantwortlich und er argumentiert, dass dies ein zu früher Zeitpunkt für das Eingehen in den Dom ist. Siin kann mit seiner Erfahrung und seinem einmaligen Talent noch viel für das ophalische Volk und für die Galaxis tun. Die Gabe des Nanaado-Medikaments ist nicht wichtig, der Wille Salaam Siins kann, in Verbindung mit dem Chor des Lebens, das Medikament überwinden. Man ist sich schnell einig und man beginnt den Chor des Lebens und speziell mit der Stimme des Unbekannten ist es möglich, die Wirkung des Medikaments zu überwinden.

Nach der Zeremonie ist der Unbekannte nicht mehr aufzufinden – ist dies wieder ein Bote von ESTARTU gewesen? Man bietet Salaam Siin an, Panish Panisha zu werden, doch der lehnt ab. Inzwischen sind Alaska Saedelaere und Siela Correl mit MUTTER auf Mardakaan gelandet. Das nächste Ziel ist nun Etustar und Qion Lanaa verspricht, beim Erhalt des Permits zu unterstützen.

Innenillustration