Agent an drei Fronten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1584)
PR1584.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Agent an drei Fronten
Untertitel: Völkerkrieg auf Ascullo – der Anstifter wird entlarvt
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 31. Dezember 1991
Hauptpersonen: Yart Fulgen, Egenverro, Wedenka, Surjanak, Nojengenja, Atlan
Handlungszeitraum: 29. Juni - 24. August 1173 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Report:

Ausgabe 208: »Ordnung und Chaos - soll das alles gewesen sein?« von Rüdiger Schäfer; »THE LONG AND WINDING ROAD - DER WEG ZUM AUTOR (1)« von Robert Feldhoff; »Terranische Technik: Der PARANAKK« von Oliver Johanndrees

Computer: Die ascullischen Fragen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

6. Juli 1173 NGZ, Planet Ascullo, Tramor-System, M 13, Hauptstadt Cormala

Seit kurzer Zeit befehden sich auf dem Planeten Ascullo die Volksgruppen der arkonidischen Minderheit und der Aras. Die Auseinandersetzung führen vor allem die Untergrundorganisationen ARKOF (Arkonidische Front) und ADA (Ascullo den Aras), die bei ihren Anschlägen auch vor Mord nicht zurückschrecken. Während Jorgan Surjanak, der Anführer der ADA und Direktor eines Krankenhauses, keinen Hehl aus seiner Führerschaft macht, ist der Anführer der ARKOF ein mysteriöser Unbekannter.

25. Juli 1173 NGZ, Planet Arkon  I, M 13, Regierungszentrum Hügel der Weisen, Großrechenzentrum der Raumflotte, Nebentrakt der ITK

Yart Fulgen wird von Kotminak, dem Kommandeur des ITK, beauftragt, die Vorgänge auf Ascullo zu untersuchen. Ihm zur Seite gestellt wird ein Androide namens Egenverro. Bei diesem handelt es sich um eine Neukonstruktion, die ihr Äußeres innerhalb weniger Sekunden verändern kann und kaum als künstliches Wesen zu identifizieren ist. Auf Ascullo steht eine kleine arkonidische Agentur als Unterstützung zur Verfügung. Von dort und einem gewissen Nojengenja, genannt »Der Schleicher«, stammen die Informationen über die Zustände auf Ascullo.

Planet Ascullo, Tramor-System, M 13, Hauptstadt Cormala

Am 27. Juli betreten Yart Fulgen, getarnt als Professor der Biologie Rensor und Egenverro, der des Professors Assistenten mimt, den Raumhafen Aralontor auf Ascullo. Vorgeblich ist er mit dem Ziel nach Ascullo gekommen, die dortige Fauna zu katalogisieren. Beide kommen im Kwiens-Hotel unter.

In den folgenden Tagen kann sich der Agent ein eigenes Bild von den Zuständen auf diesem Planeten verschaffen. Gegenseitige Angriffe und Übergriffe, heimtückische Anschläge und offene Straßenschlachten zwischen den Volksgruppen prägen den Alltag und Fulgen gelingt es innerhalb kürzester Zeit das Interesse beider Untergrundorganisationen an seiner Person zu wecken.

Später trifft er auf den Informanten Nojengenja. Dieser vermittelt ihm ein Treffen mit einem Führungsmitglied der ARKOF, Yakor Wedenka. Am 1. Juli findet das Treffen statt, bei dem sich Rensor bereiterklärt die ARKOF zu unterstützen. Seinen ersten Auftrag erhält er von Yakor Wedenkas Vater, dem Besitzer der größten Industrieanlagen von Ascullo. Er allein soll das Privathaus des Führers der ADA in die Luft sprengen; am besten dann, wenn viele Aras im Haus sind.

Am 1.  August wird Egenverro in der Maske des Professors in die Stadt geschickt, um Sprengstoff zu besorgen. Bis zum Abend hat er alle Zutaten für eine Bombe beisammen. Yart Fulgen geht unterdessen in anderer Verkleidung zum Jorgan-Surjanak-Krankenhaus. Dort eröffnet er dem Krankenhausdirektor, dass er, Professor Rensor, von der ARKOF angeworben wurde und ein Anschlag auf Jorgan Surjanaks Privathaus geplant sei. Weiterhin legt er offen, dass er in früheren Jahren als Agent für WIDDER gearbeitet hätte und dass sein Assistent ein Roboter sei. Surjanak sieht eine Chance die ARKOF zu unterwandern und rekrutiert den vermeintlichen Professor. Dieser soll für ihn herausfinden wer der mysteriöse Führer der ARKOF ist.

13. August 1173 NGZ, Planet Ascullo, Tramor-System, M 13, Hauptstadt Cormala

Professor Rensor wird ins Hauptquartier der ARKOF bestellt. Sieben Tage zuvor ist Yart Fulgen, nach erfolgreich durchgeführtem Anschlag auf die Privatvilla von Surjanak, bei dem es angeblich zu zwei Toten und vier Verletzten kam, zu einem Vollmitglied der arkonidischen Untergrundorganisation geworden. In einer der Großfabriken des Vaters von Yakor Wedenka, wird er in einen unscheinbaren Raum mit vielen technischen Geräten geführt. Der Anführer der ARKOF, hinter einem Deflektorschild verborgen, fragt ihn über die Vorgehensweise bei seinem Auftrag aus und gibt ihm den nächsten Auftrag. Er soll das Hauptquartier der ADA im JS-Krankenhaus mit einer Bombe zerstören.

In der nächsten Nacht schleicht sich Yart Fulgen zurück in die Zentrale der ARKOF – er hat sich den Weg und alle Sicherheitseinrichtungen, die er mit seiner Spezialausrüstung umgehen kann, gemerkt. Er findet im Hauptraum, hinter einer einseitig transparenten Tarnwand, einen Nebenraum mit Kleintransmitter. Dort findet er auf dem Boden ein Büschel grauer Haare, die er einsteckt. Danach kann er ungesehen Yakor Wedenkas Vater als unbekannten Führer der ARKOF identifizieren. Dieser berichtet über Hyperfunk einer weiteren Person, dass der Anschlag auf das Krankenhaus wie gefordert ausgeführt werden wird und alle Vorbereitungen hierfür abgeschlossen seien. Wie es scheint, steht hinter dem Anführer der ARKOF eine weitere unbekannte Person.

Zurück im Hotel schickt Yart Fulgen die Haare zur Analyse in die ITK-Agentur und informiert Atlan über Hyperfunk.

16. August 1173 NGZ, Scarfaaru-System, Humanidrom, Privaträume der terranischen Delegation

Perry Rhodan und Atlan diskutieren über die letzten Ereignisse und kommen zu dem Entschluss, dass auf Zeitgewinn gespielt werden muss, sowohl bei den Linguiden als auch bei den Nakken. Zum einen sollen Terraner und Arkoniden unabhängig voneinander beim galaktischen Gerichtshof Klagen erheben zum anderen soll den Nakken zwar die CATALINA MORANI zur Verfügung gestellt werden, aber unter Bedingungen, die von den Nakken nicht so einfach zu erfüllen sind.

Am Abend des 18. August verabschiedet sich Atlan, bevor er mit der ATLANTIS startet, von Perry Rhodan mit dem Hinweis, dass er auf Ascullo möglicherweise Belege dafür aufbringen kann, dass der dortige Konflikt von den Linguiden initiiert wurde.

16. August 1173 NGZ, Planet Ascullo, Tramor-System, M 13, Cormala, JS-Krankenhaus

Yart Fulgen wird in die Zentrale der ADA bestellt, um den nächsten Auftrag entgegenzunehmen. Am 22. August soll er etwa fünf Liter einer Flüssigkeit in den Hauptwasserbehälter der Trinkwasserversorgung schütten. In einem unbeobachteten Moment hat er die Gelegenheit mit einer Spezialkamera Bilder von Surjanaks Schreibtisch und den Wänden seines Büros zu machen.

Bei der Auswertung der Bilder im Kwiens-Hotel erkennt er Notizen auf dem Schreibtisch, aus denen hervorgeht, dass die Flüssigkeit ein langsam wirkendes Gift ist, das auf den arkonidischen Metabolismus - und nur diesen - tödlich wirkt.

Bei der Durchsicht der Wandbilder stellt er weiter fest, dass auch dort in einem Nebenraum ein Einmanntransmitter steht. Die Vermutung liegt nahe, dass auch hinter Surjanak eine weitere Person steht, die die Fäden in Händen hält.

20. August 1173 NGZ, Planet Ascullo, Hauptstadt Cormala, Kwiens-Hotel

Atlan hat Ascullo erreicht und sucht im Kwiens-Hotel Yart Fulgen auf. Dieser setzt ihn von den Ergebnissen seiner Ermittlungstätigkeit in Kenntnis. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, plant der Arkonide einen groß angelegten Einsatz der Bodentruppen der ATLANTIS.

22. August 1173 NGZ, Planet Ascullo, Hauptstadt Cormala

Die geplanten Anschläge werden von den Einsatzkräfte der ATLANTIS zunichte gemacht. Deren Eingreifen kann jedoch nicht verhindern, dass die Situation auf Ascullo plötzlich eskaliert und in Straßenschlachten mit vielen Toten ausufert. In dieser Situation erscheint ein Raumschiff der Linguiden und Aramus Shaenor hält auf einer Antigravplattform eine Rede. Sofort werden die Kampfhandlungen eingestellt und die Kontrahenten zeigen sind einsichtig. Die Auseinandersetzungen zwischen Arkoniden und Aras sind damit beendet.

Eine Überraschung erlebt Atlan, als er die Analyse der Haare bekommt, die Yart Fulgen gefunden hat. Es sind Haare eines grauen Linguiden - Aramus Shaenor.

Somit sind die beiden Strohmänner als Mitwisser in Gefahr. Direktor Jorgan Surjanak ist nicht mehr zu helfen, als Yart Fulgen dort auftaucht. Die ganze Zentrale im Krankenhaus ist zerstört. Yakor Wedenkas Vater lebt noch, als Egenverro als Professor der Biologie Rensor die Zentrale der ARKOF erreicht. Wedenka verhehlt auch gar nicht, dass er nur ein Strohmann sei und will dem Professor den oberen Logenbruder vorstellen. Dieser erscheint auch und stellt sich als Aramus Shaenor heraus. Dieser streitet seine Machenschaften auch gar nicht ab. Es liege in seiner Macht zwischen Krieg und Frieden zu entscheiden.

Als Bodentruppen in der Zentrale zu hören sind, hält Aramus Shaenor plötzlich einen schweren Strahler in den Händen und schießt auf Wedenka. Egenverro wirft sich in die Schussbahn und wird zerstört. Atlans Truppen erreichen den Raum, doch Aramus Shaenor ist schon durch den Transmitter entschwunden. Egenverro hat aber vorher die ganze Situation per Kamera mitgeschnitten und zu Yart Fulgen gesendet.

Atlan lässt sich einen Termin bei Aramus Shaenor geben, den er auch sofort bekommt. Atlan spielt ihm die Aufnahmen vor, bekommt jedoch als einzige Aussage, dass die Aufnahmen gefälscht sind. Atlan erwidert, dass er die Aufnahmen dem galaktischen Gerichtshof vorlegen will.

Innenillustrationen