Die falsche Kette

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1588)
PR1588.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Die falsche Kette
Untertitel: In den Höhlen von Zonai – das große Geheimnis wird gelüftet
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 28. Januar 1992
Hauptpersonen: Dorina Vaccer, Amdan Cutrer, Aramus Shaenor, Balasar Imkord, Perry Rhodan, Roi Danton
Handlungszeitraum: 01.10 bis 18.10. 1173 NGZ
Handlungsort: Milchstraße, Lingora, Taumond
Report:

Ausgabe 209: »Warum wird eine Superintelligenz verrückt?«; »Typenräder und Kingscher Schwitzkasten - Wie wird man Autor (2)« von Robert Feldhoff; »Die geheimnisvollen Stationen von Truillau - Die Stations-Konglomerate« von Bernd Held; »NEWS« von Rüdiger Vaas

Computer: Ein Ast, der Hyperraum und die Schiffbrüchigen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nachdem die linguidische Friedensstifterin Dorina Vaccer festgestellt hat, welche negativen Auswirkungen ein Zellaktivator auf die Linguiden hat, sowohl psychisch als auch physisch, legt sie ihren ab und bewahrt ihn in einem Fach in ihrer Kabine auf der SINIDO auf. Sie kämpft mit Entzugserscheinungen, die zum einen mit dem Gedanken an das ewige Leben zu tun haben, zum anderen aber auch mit ihrer plötzlichen Alterung. Sie hat den Zellaktivator fast zwei Jahre getragen.

Auf dem Flug zum Planeten Lingora, zu einem Treffen mit Balasar Imkord und Aramus Shaenor, macht Vaccer einen Zwischenstopp auf Taumond, um zu ihrem Kima-Strauch zurückzukehren. Sie macht sich Gedanken über das übermäßige Wachstum, das mit dem Tragen des Zellaktivators begann. Um Nachforschungen anzustellen setzt sie sich am nächsten Tag, noch bevor die SINIDO Lingora erreichte, mit Hilfe eines Gleiters auf den Planeten ab. Ihr Ziel sind die Höhlen von Zonai. Wegen Schwindelanfällen muss sie einen Halt einlegen und frische Luft schnappen. Dabei sieht sie einen Kima-Strauch, der sie wie magnetisch anzieht. Sie muss ihn berühren und danach geht es ihr wieder besser. Sie legt sich in den Gleiter und schläft sofort ein.

Am nächsten Morgen sieht sie, dass der Kima-Strauch über Nacht eine ungewöhnliche Blütenfülle bekommen hat.

Sie setzt ihren weg nach Zonai fort und wird per Funk nach kurzer Zeit aufgefordert, sich zu identifizieren. Als sie sich nicht sofort meldet, wird sie mit Hilfe eines Traktorstrahles durch die Bewacher der Höhlen zur Landung gezwungen. Mithilfe ihrer Stimme kann sie den Zutritt zu den Höhlen erzwingen, die sie zum ersten Mal sieht. Nach vielen Stunden des Betrachtens der Malereien ist sie immer noch nicht in der Lage, die Bilder zu interpretieren. Erst nachdem sie eine Leiter zur Hilfe nimmt und durch Zufall ein Bild durch die Sprossen – in einem Rahmen – sieht, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen. In den Bildern sind Symbole enthalten – eine Botschaft in der Tanzsprache, der ältesten Form der linguidischen Kommunikation.

Schritt für Schritt ist es ihr nun möglich, die komplette Darstellung zu interpretieren: Arkoniden hatten versucht das Sonnensystem nach ihren Vorstellungen umzuformen. Tefroder waren in das System eingeflogen – es war zum Kampf gekommen und ein arkonidisches und ein tefrodisches Raumschiff waren abgestürzt. Das arkonidische Experiment war außer Kontrolle geraten und die Arkoniden waren geflüchtet. Ungeheure Mengen an Energie mussten freigesetzt worden sein, sodass das Raum-Zeit-Kontinuum aufgerissen, und einige der Schiffbrüchigen verschlungen wurden. Damit war jene Entwicklung in Gang gesetzt worden, der die heutigen Linguiden all ihre Fähigkeiten verdanken. Das Weltbild der Linguiden war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr nur am vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum orientiert, sondern hat auch eine Komponente der fünften Dimension – was einem Linguiden gar nicht bewusst ist.

Vaccer ist nun klar, dass ein Linguide, der fünfdimensionale Impulse aufnimmt – bei der Reise durch den Hyperraum oder tragen eines Zellaktivators – langsam sein »Talent«, das Um-die-Ecke-denken und Überzeugen, verliert und somit auch langsam sein Kima. Und dass ein Linguide, der zum Beispiel bei einem Transmitterdurchgang mit der fünften Dimension in Berührung kommt, diese wahrnimmt und somit sein Kima verlieren muss.

Zurück an der Oberfläche schickt sie die Überschweren in die Hauptstadt – sie sollen sich eine neue Aufgabe suchen. Danach fliegt sie auf dem schnellsten Weg nach Sharinam, zum »Regierungsgebäude«. Zuerst trifft sie Aramus Shaenor, den sie auf die Gefahr aufmerksam macht. Dieser ist nicht zu überzeugen und tut die Bildergeschichte nur als Märchen ab, die Linguiden sind die legitimen Nachkommen der Superintelligenz ES. Als er sich über die Haare streicht, stellt er fest, dass ihm die Haare ausgehen.

Danach sucht Vaccer Balasar Imkord auf, um ihn ebenfalls auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Dieser reagiert, indem er Überschwere ruft, um Dorina festzunehmen. Da Imkord seine Überzeugungskraft fast verloren hat, ist es eine Kleinigkeit für Dorina die Überschweren wieder fortzuschicken. Sie kehrt auf die SINIDO zurück, um nach Taumond, zu ihrem Kima-Strauch, zu fliegen. Vor dem Abflug jedoch informiert sie alle ihre Schüler und gibt ihnen den Auftrag die Wahrheit zu verbreiten und die Schlichter und die Schüler an den Sprachschulen zu informieren.

An ihren Kima-Strauch angekommen kommt Vaccer die Erkenntnis, dass die fünfdimensionalen Impulse, die die Linguiden aufnehmen, bei Berührung über den Kima-Strauch wieder an den Hyperraum abgegeben werden – wie bei einem Blitzableiter. So muss es also zu der übermäßigen Entfaltung ihres Kima-Strauchs kommen. Sie hängt den Zellaktivator über einen der Äste und verlässt den Planeten Taumond.

Vaccer kehrt an ihren Arbeitsplatz in Sharinam auf dem Planeten Lingora zurück. Kaum angekommen, erscheinen Michael Rhodan und Gucky bei ihr mit der Bitte, zwei Linguiden aus den Höhlen von Zonai zu befreien.

Sie erfährt, dass Hagea Scoffy und ihre zwei Mitstreiterinnen verhaftet wurden. Die drei hatten zuvor die Öffentlichkeit über die Missetaten Aramus Shaenors informiert. Das ist der ausschlaggebende Punkt, um zur MONTEGO BAY zu gehen und dort bei Michael Rhodan um Asyl zu bitten.

Im Beisein von Perry Rhodan, Michael Rhodan, Icho Tolot, Atlan und Bully erklärt Vaccer die Gründe für ihr Asyl. Dabei bittet sie die Anwesenden, den Linguiden zu helfen. Sie sollen ihren Einfluss dahingehend geltend machen, dass die zellaktivatortragenden Friedensstifter ihren Zellaktivator ablegen. Diese haben nur noch kurze Zeit zu leben.

Anmerkungen

  • In PR 1587 wird beschrieben, dass die Höhlen von Zonai von den Überschweren bewacht werden, während sich Roi Danton, Gucky und ein Wissenschaftsteam unter anderem mit zwei Linguiden Zutritt zu den Höhlen verschaffen.
  • Dorina Vaccer – sie war nur einmal in den Höhlen von Zonai – wurde von Roi Danton und Gucky zu Hilfe gerufen, um die zwei Linguiden vor den Überschweren aus den Höhlen zu retten. Ab diesem Zeitpunkt war sie nicht mehr in den Höhlen. Dorina Vaccer muss also vor Roi Danton in den Höhlen gewesen sein. Das sagt eigentlich PR 1588 aus.
  • Dagegen spricht, dass Dorina Vaccer, nachdem sie sich in den Höhlen aufgehalten hat, die Überschweren in die Hauptstadt schickt. Zitat: […] »Cebu Jandavari schäumt vor Wut, weil Dorina Vaccer ihr die Überschweren abspenstig gemacht hat« […] (PR 1588,  Seite 57)

Innenillustration