Rettung für die Posbis

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1609)
PR1609.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ennox
Titel: Rettung für die Posbis
Untertitel: Ennox-Schwemme im Solsystem – die Fremden sind die Plagegeister von Titan
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 25. Juni 1992
Hauptpersonen: Myles Kantor, Philip, Beratzel, Paul, Kallia Nedrun, Pawel Maynard, Pablo Escudo
Handlungszeitraum: April 1200 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Computer: Teleporter und Ennox
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Titan ist unter Myles Kantor ein aus Antis und Terranern zusammengesetztes Wissenschaftlerteam darum bemüht, 31 Posbis zu retten, deren Syntroniken mit Auftreten der Toten Zone ausgefallen sind. Inzwischen sind auf der Erde in Philips Gefolge 400 Ennox aufgetaucht und treiben dort ihr Unwesen. Einige von ihnen befinden sich auf Titan und belästigen die Wissenschaftlergruppe.

Beratzel, der Sprecher der dort lebenden Matten-Willys, versammelt einige Artgenossen um sich, um Tobak, einen Posbi, zu befreien, der ihrer Meinung nach von den Arkoniden entführt worden ist. In einer ziemlich chaotischen Aktion stürmen sie den Wohnbereich der Arkoniden, ziehen aber unverrichteter Dinge wieder ab, als sie erfahren, dass Tobak im Auftrag einer Wissenschaftlergruppe in die robotronische Sektion des Labors gebracht wurde. Nun macht sich die Gruppe auf in den angegebenen Sektor. Als die Matten-Willys die robotronische Sektion erreichen, werden Kantors Wissenschaftler überrascht und können es nicht verhindern, dass der Posbi von ihnen gerettet wird.

Der Ennox Paul erscheint auf Titan und begegnet dort zunächst Kallia Nedrun, die sich in einer Kuppel befindet, in der seit dem Auftreten der Hyperraum-Parese Gemüse angebaut wird, damit sich Titan-Bewohner selbst versorgen können. Paul möchte eigentlich Reginald Bull aufsuchen, da dieser aber noch auf dem Weg von Terra nach Titan ist, unterhält er sich zunächst mit Kallia. Paul macht einen außerordentlich höflichen Eindruck. Zwischenzeitlich trifft Bull auf Titan ein und Paul übergibt ihm den Datenträger Atlans. Bull überlässt Myles Kantor eine Kopie und reist selbst mit dem Original nach Luna, um dort mithilfe von NATHAN die Daten auszuwerten.

Obwohl sie zusätzlich von hysterischen Matten-Willys behindert werden, gelingt es Kantors Wissenschaftlern, den Posbis positronische Ersatzteile einzubauen. Diese Aktion ist allerdings von zweifelhaftem Erfolg. Die eingebauten Ersatzteile werden abgestoßen, die betroffenen Roboter laufen Amok und greifen die Besatzung der Forschungsstation an. Die einzige Möglichkeit, weiteren Schaden zu verhindern, ist, die Posbis zu deaktivieren. Es gibt auf Titan allerdings noch dreizehn Posbis älterer Bauart, die ausschließlich mit Positroniken ausgestattet sind. Diese empfehlen, ihre Kameraden zu demontieren und von den Ennox aus der Toten Zone herausschaffen zu lassen. Die Matten-Willys sind zwar zunächst gegen die Demontage ihrer Herren und bezeichnen es als Mord, lassen sich aber dann von Myles Kantor und den positronischen Posbis doch überzeugen. Philip erklärt sich bereit, die demontierten Posbis nach Olymp zu bringen.

Nun kommen Kantor und Boris Siankow dazu, die von Atlan und Perry Rhodan stammenden Daten auszuwerten und mit den eigenen Erkenntnissen zu kombinieren. Die Ennox betreffend, kommen sie zu dem Ergebnis, dass es sich hier um Wesen voller Neugier handelt, die im Umgang mit High Tech teilweise geradezu kindlich unbeholfen und naiv sind. Im Gegensatz zu Atlan, der davon ausgeht, dass die Ennox an der Entstehung der Toten Zone nicht unbeteiligt sind, kommen Kantor und Siankow zu dem Schluss, dass die Ennox nicht als Verursacher anzusehen sind, sondern von der Toten Zone lediglich in irgendeiner Form angelockt worden sind. Sie sehen auch kein Motiv, das die Ennox angetrieben haben könnte.

Bei Atlan laufen alle Informationen zusammen. Ihm fällt auf, dass insgesamt ungefähr 1500 verschiedene Ennox beobachtet wurden, aber nie mehr als 200 gleichzeitig. Am 30. April 1200 NGZ sind plötzlich keine Ennox mehr im Solsystem zu entdecken.

Mitte April beobachtet die BASIS, die seit Wochen im Grenzbereich der Toten Zone Messungen vornimmt und von der Hyperraum-Parese bedrohte Planeten evakuiert, Störungen der Hypertrop-Zapfer, deren Energien in Richtung der Toten Zone und entlang der Raumzeitkrümmung zu einem weit entfernten Punkt des Hyperraums abzufließen scheinen. Dieses Phänomen stützt die These von Cailman Tzyk, der davon ausgeht, dass die Hyperraum-Parese nicht natürlichen Ursprungs ist.

Am 29. April entdeckt Tymon t'Hoom mit der ARKONA, einem 100 Meter durchmessenden arkonidischen Begleitschiff der BASIS, das zu der Zeit ebenfalls noch von Ennox heimgesucht wird, auf dem einzigen Planeten einer roten Riesensonne das Wrack der GUNAU und die TENTRA BLUE. Was ist passiert? Während ein Drittel der GUNAU-Besatzung beim Eintritt in die Tote Zone in Teilnahmslosigkeit versinkt, wird der Rest der Kartanin gewalttätig, zettelt eine Meuterei an und übernimmt das Raumschiff, wobei wichtige Einrichtungen zerstört werden. Bei der Meuterei sterben außerdem vier Besatzungsmitglieder und die Kommandantin Maia-Sro-Than. Als die GUNAU von der Toten Zone freigegeben wird, fliegt sie mit einer Überlichtetappe zu der roten Riesensonne und landet auf dem einzigen Planeten. Dabei geht sie endgültig zu Bruch. Die Meuterer senden einen Notruf aus, der von der TENTRA BLUE aufgefangen wird. Cailman Tzyk geht dem Notruf nach. Als die TENTRA BLUE landet, wird sie von den Meuterern geentert, kann aber nicht endgültig übernommen werden.

Die Arkoniden der ARKONA erobern das bluessche Schiff zurück. Die erkrankten Kartanin werden zur Behandlung auf die BASIS gebracht.

Innenillustrationen