Entscheidung auf Luna

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1695)
PR1695.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Große Leere
Titel: Entscheidung auf Luna
Untertitel: Die Söldnerin auf Mond und Erde – auf welcher Seite steht Moira?
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1994
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Moira, Alaska Saedelaere, Fünf
Handlungszeitraum: Dezember 1212 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Risszeichnung: Barracudaschiff der Arachnoiden (Arcoana) LAMCIA von Lars Bublitz
(Abbildung)
Computer: Moira
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auch am 4. Dezember 1212 NGZ sind Perry Rhodan, Atlan, Michael Rhodan, Ronald Tekener, Paunaro und einige andere Terraner im Außenbezirk des STALHOFS machtlos der momentanen Situation ausgeliefert. Nun meldet sich Fünf erneut und droht mit der Vernichtung des Solsystems, wenn den Spindelwesen keine Hilfe zuteil wird. Die Zellaktivatorträger vermuten einen Bluff, denn die Berserker könnten mit der Hilfe NATHANS ein Raumschiff bauen, das sie zur Großen Leere bringen könnte.

Am Tag darauf stellen Rhodan und die anderen fest, dass die lunare Syntronik teilweise wieder aktiv ist und die 14 Berserker nichts dagegen tun. Michael Rhodan, Tekener und der Nakk stellen wenig später fest, dass NATHAN im Auftrag der Spindelwesen ein 600 Meter großes Schiff baut, das der TARFALA äußerlich ähnelt. Es wird jedoch über einen ÜL-Faktor von 350 Millionen verfügen. Außerdem produziert NATHAN einen ebenfalls 600 Meter großen Todessatelliten.

Rhodan bittet Fünf um eine Kontaktaufnahme mit Terra, doch er muss erfahren, dass die Spindelwesen gar nicht für die Abriegelung Lunas verantwortlich sind. Vielmehr haben sie selbst große Probleme. Sofort muss der Terraner an Moira denken – und diese offenbart sich ihm. Die Undurchschaubare hat den Trabanten Terras in ein Dunkelfeld gehüllt und weilt seit der Ankunft der BASIS ebenfalls erst in der Milchstraße. Atlan provoziert Moira und wirft ihr vor, für die jetzige Situation verantwortlich zu sein, um so ihre Hilfe anzubieten. Der Arkonide nennt die Kriegerin eine Gorgo. Diese würde Atlan auf der Stelle töten, aber um der Freundschaft zu Rhodan willen lässt sie davon ab.

Moira nimmt den Terraner mit auf ihre STYX, die versteckt auf Luna parkt. Dort bittet Rhodan sie um Hilfe gegen die Spindelwesen. Für die Kriegerin ist es wie eine Weihe, doch mag ihr Preis der Kopf des Terraners sein? Anschließend berichtet Moira dem Zellaktivatorträger vom Planeten des Todes, wohin sie sich nach dem Sieg vor zwei Millionen Jahren zurückgezogen hatte. Dort rettete Quidor von Tanxtuunra sie vor dem mikroskopischen Tod, den sie später, als Quidor längst tot und zur Legende geworden war, zu enträtseln versuchte. Doch das Geheimnis war zu der Zeit längst unlösbar geworden.

Überraschend begegnet Rhodan an Bord der STYX den Vandemar-Zwillingen. Sie weilen seit dem 30. November an Bord, denn am Goshun-See haben sie es nicht mehr ausgehalten. Als dann Moira erschien, die sich ihrer Polyopie bedienen will, gingen sie freiwillig mit ihr.

Rhodan und Moira kehren am 7. Dezember zu Atlan zurück. Die Spindelwesen sind inzwischen im STALHOF isoliert, und NATHAN beginnt, sich langsam zu regenerieren. Das mag auf Moiras Wirken zurückzuführen sein. Die Kriegerin geht jetzt gegen die Berserker vor, während Atlan Paunaro beauftragt, die STYX und das Dunkelfeld um Luna zu analysieren. Durch eine Vernetzung ihrer Schutzanzüge lässt Moira Rhodan an ihrem Kampf teilhaben. Sie dekodiert anfangs offenbar die Symbolsprache der Augen der Spindelwesen. Danach isoliert sie Fünfzehn und versetzt sie in eine Starre. Es geschieht durch eine Strahlung, die die Spindelwesen auch töten könnte.

Noch am selben Tag nimmt Moira Zwölf, Dreizehn, Fünf und Sieben gefangen und bringt sie an Bord der STYX. Anschließend benötigt sie eine Kampfpause und kehrt zu Atlan und Rhodan zurück. Sie gewährt dem Terraner, einen Bericht an Terra abzusetzen. Homer G. Adams antwortet und vermittelt, dass Reginald Bull sowie Alaska Saedelaere aus Fornax zurückgekehrt seien. Der ehemalige Maskenträger darf mit einem Shift auf Luna landen und ausführlich berichten:

Die CIMARRON weilte demnach zunächst im Faalin-System beim Kontor Fornax. Von dort wurden sie in einen Außensektor der Kleingalaxie weiter geleitet, der Richtung Coma Berenices liegt. Dort fanden sie Siela Correl auf der Kogge UNBRED. Sie konnte das merkwürdige Verhalten der Nocturnen-Schwärme bislang nicht klären und spekulierte, dass vielleicht kosmische Strukturveränderungen für ihre lichtjahrweiten Sprünge in Richtung Coma verantwortlich seien. Ein anschließender Besuch im Augenlicht-System beim Weisen von Fornax trug ebenfalls keine Früchte. Immerhin sprach der Weise von glücklicheren Zeiten für die Schwärme, die dabei wären, eine höhere Stufe der Evolution zu erklimmen.

Nach diesen Ausführungen verkündet auch Moira, dass sie in der Kleingalaxie weilte. Sie geht davon aus, dass die Nocturnen die Große Leere zum Ziel haben, diese aber wohl nie erreichen werden. Vielleicht hat bei dem Geschehen die Superintelligenz ES seine Hände im Spiel.

Die Daten der beiden im Bau befindlichen Einheiten werden als Nächstes von Moira gelöscht. Daraufhin schlagen die Spindelwesen zu und beweisen, dass sie Moira überrumpeln können. Die Berserker entführen Saedelaere, der aber von der Kriegerin wieder befreit und zur STYX gebracht wird. Anschließend macht sie Jagd auf die noch freien Spindelwesen, die sich am 10. Dezember schließlich alle im Gewahrsam an Bord der STYX befinden. Moira sucht Rhodan erneut auf und erzählt ihm eine Geschichte aus dem Gestern, die also nur wenige Jahre zurückliegt:

Demnach empfing sie einen Normalfunkspruch, der 1,5 Millionen Jahre alt war. Der Text war nicht zu entziffern aber ein Bild zeigte eine Artgenossin von Moira. Die Kriegerin startete von Charon, fand in 1,5 Millionen Lichtjahren Entfernung aber nichts.

Rhodan begreift den Sinn dieser Geschichte nicht. Ist es ein versteckter Hinweis? Wurde Moira genarrt? Leben ihre Artgenossen überhaupt noch?

Moira reagiert jetzt auf die analytischen Versuche von Paunaro. Sie zeigt sich gekränkt und will die Spindelwesen nicht wieder herausgeben. Die Kriegerin sucht die STYX auf und startet mit dem Schiff zur Großen Leere.

Während Luna wieder sichtbar wird, kann es Rhodan nicht egal sein, was geschehen ist. Schließlich befinden sich auch Mila, Nadja und Saedelaere an Bord der STYX. Aber sein Ziel muss so oder so die Große Leere sein, denn nur dort kann eine Entscheidung fallen.

Innenillustration