Mission in Magellan

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1710)
PR1710.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ayindi
Titel: Mission in Magellan
Untertitel: Auf den Spuren des Orbiters – sie finden das Werk der Kosmischen Mächte
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Ralph Voltz (2 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 2. Juni 1994
Hauptpersonen: Dilja Mowak, Geo Sheremdoc, Muns Betterford, Mooram Grujic, Duramosch
Handlungszeitraum: 1217 NGZ
Handlungsort: Große Magellansche Wolke
Computer: Große Magellansche Wolke
Besonderes:

Ab diesem Heft: Angabe der Woche der Herausgabe des Heftes neben der Heft-Nummer (1710/22).

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

LFT-Kommissar Geo Sheremdoc beauftragt die Oxtornerin Dilja Mowak, mit der soeben fertiggestellten IRA ROGABERG unter Kommandant Muns Betterford in der Großen Magellanschen Wolke nach der Fabrik GONDARAK zu forschen. Die Hanse-Spezialistin wird von ihrem oxtornischen Kollegen Mooram Grujic und einem wissenschaftlichen Team von Titan begleitet. Grujic hat zuvor jahrelang in Magellan gearbeitet und kennt sich mit den Begebenheiten dort bestens aus. Er kann vorweg schon berichten, dass die Hauptwelten der Gurrads Roewis, Mantoll und Gingaresch heißen. Über diese laufen 75 % des Handels mit der Kosmischen Hanse. Nebenbei erwähnt er, dass die Kleine Magellansche Wolke seit langem als Hinterhof der Armut gilt.

Die IRA ROGABERG startet am 28. Januar, und die Zielkoordinaten befinden sich 6900 Lichtjahre vom Zentrum Magellans entfernt. Doch die Terraner finden keinen Hinweis auf die Fabrik der Kosmischen Ordnungsmacht, und die IRA ROGABERG landet am 30. Januar auf Roewis, dem dritten Planeten des Grosnor-Systems, 7300 Lichtjahre zum Zentrum, auf der der Milchstraße zugewandten Seite von Magellan. Dort werden in den Archiven und bei anderen offiziellen Stellen keine Hinweise auf GONDARAK gefunden. Dafür bringt die inoffizielle Seite der Halbwelt eine Spur. Über den Gurrad Nakdansch erfahren Mowak und ihre Begleiter von NONDED, einer geheimen Organisation, die den gurradschen Markt mit Prix Stips beliefert. Dabei handelt es sich um syntronische Bauteile, die sich sogar als besser erweisen als siganesische Produkte. Demnach hat NONDED vor gut 200 Jahren eine Fabrik in Besitz genommen, in der die Prix Stips hergestellt werden. Die Fabrik soll in Ardimmasch zu finden sein, der verwunschenen Wolke. Es scheint sich dabei um GONDARAK zu handeln, und NONDED hat die fremde Technik zumindest teilweise nutzen können.

Die IRA ROGABERG bricht am 1. Februar zu der 0,5 Lichtjahre durchmessenden Dunkelwolke auf. An Bord befinden sich als Vertreter von Roewis die beiden Gurrads Djammesch und Lorrosch. Nachdem die IRA ROGABERG in die Dunkelwolke eingeflogen ist, wird deutlich, weshalb sie ihren Namen trägt. Die Besatzung erlebt Phantom-Szenen, die sich als durchaus real und gefährlich erweisen. So wird die Projektion der IRA ROGABERG durch den Virtuell-Imager materiell und greift das LFT-Raumschiff an. Die Gefahr wird überwunden, und es erscheint ein sich verformendes Objekt. Die Hanse-Spezialisten interpretieren es als letzte Warnung von NONDED/GONDARAK, bevor diese zu drastischeren Maßnahmen greifen wird.

Trotz der Gefahr fliegt die IRA ROGABERG weiter und gerät in eine Raumzeit-Verwerfung, wo alle energetischen Abläufe an Bord ausfallen. Der Siganese Nurim Nuridam kann den Energiemangel zwar beheben, stirbt dabei jedoch. Kurz darauf verwandelt sich die Verwerfung in einen Vortex und zwingt die IRA ROGABERG in den Metagravflug. Als sie aus dem Hyperraum zurückfällt, ist der 5. Februar angebrochen und die IRA ROGABERG steht vor einem 810 mal 1233 Meter messenden Gebilde, das an eine Kosmische Burg erinnert. Es hat eine Höhe von 2100 Meter, muss einstmals aber höher gewesen sein.

Über Funk spricht NONDED nochmals eine Warnung aus, das terranische Schiff landet trotzdem. Mowak einigt sich schließlich mit dem Gurrad Duramosch, der sich als stellvertretender Leiter NONDEDS vorstellt, und sie dürfen die Trümmer der Fabrik untersuchen. Die Wissenschaftler stellen dabei fest, dass eine Katastrophe vor zwei Millionen Jahren stattgefunden haben muss. Dabei kam es neben einer verheerenden Explosion auch zu einem Meteoritenabsturz. Kurz darauf wird das wracke Beiboot des Ritterschiffs STORMON entdeckt. Bruchstückhafte Aufzeichnungen des Logbuchs lassen erkennen, dass der Orbiter Rhoubil tatsächlich auf GONDARAK weilte und eine porleytische Maschine bauen ließ. Diese Maschine ist aus ungeklärten Gründen explodiert, verwüstete die Fabrik und löschte alles Leben aus.

Am 8. Februar wird zusätzlich eine kleine Raumzeit-Verwerfung innerhalb der Fabrik angemessen. Aus ihr kann eine Kassette geborgen werden, in der sich ein Speicherkristall mit dem Bauplan der porleytischen Maschine befindet. Mit diesem Schatz startet die IRA ROGABERG über Roewis, wo die beiden Gurrads abgesetzt werden, zurück nach Terra, wo sie am 10. Februar eintreffen wird.

Innenillustrationen