Kristallplanet Mars

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1711)
PR1711.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ayindi
Titel: Kristallplanet Mars
Untertitel: Die Suche nach dem Ritterschiff – auf einer Welt im Untergang
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 9. Juni 1994
Hauptpersonen: Geo Sheremdoc, Boris Siankow, Lafalle, Alan Patuschka, Ikarus
Handlungszeitraum: 1217 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Risszeichnung: LFT-Schiff IRA ROGABERG von Oliver Johanndrees
(Abbildung)
Computer: Gesetze des tödlichen Kristalls
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am 30. Januar 1217 NGZ um 00:46 Uhr geschieht das, wovor sich LFT-Kommissar Geo Sheremdoc seit Tagen fürchtet. Ein weiterer Kristallsplitter, 100 Meter durchmessend, materialisiert über dem Mars und stürzt nahe der Großstadt Vetrahoon City ab.

Drei Tage zuvor war Sheremdoc von Luna zum roten Planeten zurückgekehrt und traf mit Boris Siankow zusammen. Diesem stellte er den Androiden Ikarus vor, eine mobile Verbindungseinheit zu NATHAN. Es begann die Suche nach der STORMON, an der auch der Hanse-Spezialist Lafalle beteiligt war. Der als Intuitivator bezeichnete Lafalle nervte wie stets alle Menschen in seiner Nähe, erzielte aber wieder einmal den Erfolg. Aufgrund seiner Vorgaben berechnete NATHAN eine fünf Kilometer große Fläche auf dem Planeten, wo seit den Tagen der Dritten Macht noch nie ein Mensch seinen Fuß hingesetzt hat. Die Antipode dieser Fläche war der Monte Lohark, ein 1000 Meter hoher Berg, der offenbar keiner Erosion unterlag. In dem Berg wurde ein eiförmiger Hohlraum angemessen, womit das Ritterschiff gefunden war. Der Tender GIBSON wurde mit der Abtragung des Berges beauftragt.

Der Raumveteran Alan Patuschka wohnt mit seinem fünfjährigen Enkel Daniel nahe dem Monte Lohark. Die Eltern des Jungen, Drosta und Eric Wood, weilen berufsbedingt in Vetrahoon-City. Enkel und Großvater beobachten begeistert die Abtragung des Berges und die Freilegung eines eiförmigen Formenergiefeldes. Dieses bricht bald zusammen und gibt den Blick frei auf das 160 mal 100 Meter messende Ritterschiff STORMON. Kurz darauf hören sie vom Einschlag des neuen Kristallsplitters – und Patuschka erhält die Nachricht, dass seine Tochter und sein Schwiegersohn umgekommen sind. Für ihn bricht eine Welt zusammen, und Patuschka vergisst darüber beinahe seinen Enkel. Die Nachricht vom Niedergang eines weiteren Kristalls am 2. Februar und zweier weiterer am Tag darauf bekommen die beiden nur am Rande mit. Als dann der Befehl zur Evakuierung des Planeten eingeht, ignoriert Patuschka diesen. Am 4. Februar geht nahe dem ehemaligen Monte Lohark ein weiterer Kristall nieder. Zu diesem Zeitpunkt ist Patuschka bereit, mit seinem Enkel zu sterben.

Sheremdoc lässt nach dem Einschlag Vetrahoon-City evakuieren. Am Ende des Tages ist das Kristallfeld schon 50 Kilometer groß. Die Todeszone misst 180 Kilometer und jene Zone, wo Übelkeit und Kopfweh auftreten, durchmisst 500 Kilometer. Am 2. Februar beträgt der Durchmesser des Kristallfeldes schon 600 Kilometer. Auffällig dabei ist, dass die Ausstrahlungen nach oben nur wenige Kilometer betragen, die in die Tiefe sind unbekannt. Siankow hat inzwischen mit der STORMON einen Funkkontakt in der Sprache der Mächtigen aufgenommen. Das Raumschiff will sich nur öffnen, wenn ein Ritter der Tiefe vorspricht oder wenn ein 45stelliger Kode gesendet wird. Lafalle wird daraufhin auf den Kode angesetzt.

Obwohl sich im Orbit 6000 Schiffe versammeln, können die Einschläge weiterer Kristalle nicht verhindert werden. Das Thermofeuer auf sie bewirkt sogar eher das Gegenteil. Der LFT-Kommissar gibt NATHAN den Auftrag, mit den logistischen Vorbereitungen zur Evakuierung von 1,6 Mrd. Marsianern zu beginnen. Am folgenden Tag ist ein Viertel der Planetenoberfläche kristallisiert und die Evakuierung vor der Gefahr aus dem Arresum beginnt (Berichte von den Geschehnissen an der Großen Leere durch Kuriere der Ennox sind bis zum 31. Dezember bekannt). Die LFT setzt 17.000 Schiffe und alle verfügbaren Transmitter ein. Die Rettungsaktion dauert zwei Tage an. Die Kristallisation des roten Planeten wird am 10. Februar beendet sein – wenn nicht weitere Kristallmaterialisierungen den Prozess beschleunigen.

Am 4. Februar stürzt ein Kristall nahe dem Ritterschiff ab. Die Wissenschaftler werden abgezogen und nur noch Roboter bleiben vor Ort. Immerhin gelingt es Sheremdoc, Patuschka und seinen Enkel zu retten. Stunden später hat Lafalle tatsächlich den Kode geknackt und die STORMON öffnet sich. Die Roboter dringen ein und sollen das Schiff zu dem im Orbit stehenden Tender LOTUS fliegen. Aber die Maschinen stellen fest, dass das Ritterschiff ähnlich wie die STYX über eine Mentalsteuerung verfügt. Es ist damit für die Menschheit verloren.

Nach Abschluss der Evakuierung steht fest, dass 120.000 Marsianer gestorben sind. Die Grenze der Übelkeit liegt inzwischen bei 5000 Kilometern über der Oberfläche. Zwei Tage später ist der Mars vollständig kristallisiert. Die Kristallisation schiebt sich jetzt wahrscheinlich in die Tiefe des Planeten vor, was aus der weiter steigenden Übelkeitsgrenze geschlossen wird, die jetzt schon bei 28.000 Kilometer liegt.|Widths=360

An diesem 10. Februar meldet sich auch die IRA ROGABERG zurück, und die Wissenschaftler haben so genannte Kristallisierungsgesetze postuliert:

  1. Tödliche Strahlung wirkt nur bei gleichgepolter Strangeness.
  2. Kristallstrukturen der Abruse haben die Tendenz, sich extrem schnell auf den Strangenesswert der Umgebung einzupendeln.
  3. Die tödliche Strahlung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
  4. Die Wirkung nimmt mit dem Quadrat der Entfernung, welche die Strahlung zurückzulegen hat, ab.
  5. Die Strahlungsintensität wächst mit der Masse der Kristallstrukturen. Daraus schließt sich, dass ein bis zum Kern kristallisierter Mars das gesamte Solsystem entvölkern wird.

Innenillustration