Kampagne der Hamamesch

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1734)
PR1734.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ayindi
Titel: Kampagne der Hamamesch
Untertitel: 3000 Händlerschiffe kommen – ihre Waren überschwemmen die Galaxis
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 17. November 1994
Hauptpersonen: Homer G. Adams, Batchalor Mynk, Cidem Kassiopeia, Kjauras, Charlie
Handlungszeitraum: 1217 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Computer: Medien im Jahr 1217 NGZ
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auch einige Wochen nach dem Abzug der Hamamesch aus der Großen Magellanschen Wolke stehen deren 2000 Raumschiffe noch im Leerraum zwischen den Galaxien. Dort empfangen sie am 17. September 1217 NGZ die erwarteten 1000 großen Einheiten. Dann erleben Homer G. Adams und sein Stellvertreter Caloso Doyn nochmals fünf Tage später eine galaxieweit ausgestrahlte Sendung von Top News Terra, TNT. Dessen Chef Kallo a Genso bzw. seine Medienspezialisten Cidem Kassiopeia und Pratt Connors stehen in Kontakt mit den Händlern aus Hirdobaan.

Der Karawanenführer Kjauras spricht im Verlauf der Sendung von einem Vertrag mit der Kosmischen Hanse, den es definitiv nicht gibt, und besteht auf dessen Erfüllung. Entsprechend sollen in der Milchstraße zehn Basare aufgebaut werden. Konkret spricht Kjauras von den Basaren NUMBIENTE im Rusuma-System, MATMATA nahe der Tolot-Ballung, CHIOMMEM nahe dem Kreitsystem, HIRGANA bei Akon, VORACHEM nahe dem Verthsystem, TIRARIM bei Arkon, UARAM nahe der Provcon-Faust, VOZIMM nahe dem Eugaulsystem, FHEOHOL nahe Boscyks Stern und KOROMBACH nahe dem Solsystem.

Im Anschluss kommt es zu einer Krisensitzung der LFT-Führung und der Kosmischen Hanse. Es wird beschlossen, die für Terra, Olymp und Plophos vorgesehenen Basare nicht zu gestatten. Des Weiteren soll eine Generalversammlung des Galaktikums einberufen werden, auf der nochmals auf die Gefahr durch die Hamamesch-Waren hingewiesen werden soll. Eine Expedition nach Hirdobaan, die für notwendig gehalten wird, soll aufgrund der momentanen Lage noch nicht in Angriff genommen werden.

Am 25. September findet die Versammlung im Humanidrom statt. Die von Adams vorgelegten Beweise aus Magellan finden keine Akzeptanz. Die Galaktischen Räte vermuten vielmehr einen taktischen Zug des Hanse-Chefs, damit andere Völker und Organisationen nicht am Handel mit den Hamamesch partizipieren. Bei der entsprechenden Abstimmung votieren 52 % der Räte gegen Adams und nur vier Prozent sind für den Hanse-Chef. Die restlichen Räte enthalten sich. Somit können die Basare eröffnet werden.

Das Ergebnis ist schnell bei den Händlern aus Hirdobaan bekannt, und die zehn Pulks aus je 300 Schiffen sind am 29. September an den genannten Zielpunkten. Die Schiffe bei Plophos, Olymp und Terra werden aber wieder fortgeschickt. Sie verschwinden ohne Aufhebens, kehren aber nicht in den Leerraum zurück. Darum setzt Adams den Intuitivator Lafalle und den Semi-Androiden Ikarus darauf an, den Verbleib der 900 Schiffe zu klären.

Die Bevölkerung der LFT ist trotz der Gefahr, die vom solaren Mars ausgeht, nicht begeistert über die Haltung der Regierung. So haben Geschäftemacher wie Batchalor Mynk regen Zulauf. Mynk chartert Schiffe, um die Menschen für teures Geld zu den anderen Basaren zu fliegen.

Die sieben Basare öffnen am 22. Oktober ihre Tore und drei Tage später startet Mynk erstmals mit 300 Passagieren zum Basar MATMATA, der von der weiblichen Hamamesch Yoach geleitet wird. Den gecharterten kleinen Kugelraumer LORD OF LIGHT hat er in HIRDOBAAN umbenannt.

Seit Jahrhunderten stehen auf Ertrus die beiden Kampfschulen Eisenfaust und Melbarsöhne in einem harten Konkurrenzkampf. Sie wollen jetzt in dem Basar CHIOMMEM, der von Martrus geleitet wird und 23 Lichtjahre von Kreit entfernt im Pios-System steht, einen Schaukampf veranstalten. Aus dem Grund besucht auch Kassiopeia in Begleitung eines TRR-Charlie-Roboters den Basar. Doch zuerst erlebt sie, wie der Haluter Comun Gerlat in einen wahren Kaufrausch gerät. Mit einem sogenannten besonderen Stück zieht er anschließend von dannen – dann gerät auch Kassiopeia in den Kaufrausch. Sie erhält ein besonderes Stück, nämlich das würfelförmige Unterhaltungsgerät Ecco-Brecco, was »Blaues Wunder« heißt. Sie kündigt bei TNT, um sich fortan nur noch diesem Gerät zu widmen. So erlebt Kassiopeia nicht mehr, wie die Kämpfer von Eisenfaust in CHIOMMEM ebenfalls dem Rausch verfallen. Die Melbarsöhne sind gar nicht erschienen, und der TRR-Charlie findet heraus, dass deren Chef Kostar Jokatsch ein Hanse-Spezialist ist. Jokatsch hat auf diesem Wege seine Konkurrenz ausgeschaltet.

Das große Geschäft endet für Mynk ebenfalls im Basar. Auch er gerät in einen Kaufrausch und erwirbt ein besonderes Stück, eine Hirdo-Zither. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Mynk, denn er endet in geistiger Umnachtung.

Die Hamamesch Yoach kann gar nicht begreifen, was da vor sich geht. Schon vor Mynk sind drei Personen psychisch zerbrochen. Sie lässt sie alle heimlich verschwinden, denn es ist nicht gut für das Geschäft.

Am 3. November versuchen die 900 Schiffe erneut, Sol, Eugaul bzw. Boscyks Stern zu erreichen. Sie müssen wiederum abziehen, aber auf Dauer ist das keine Lösung.

Anmerkung

Innenillustration