Der Plan des Unsterblichen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1744)
PR1744.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ayindi
Titel: Der Plan des Unsterblichen
Untertitel: Der Bote der Superintelligenz berichtet – und Perry Rhodan erkennt die Hintergründe
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 26. Januar 1995
Hauptpersonen: Ernst Ellert, Perry Rhodan, Shauny Target, Lugia Scinagra, Maninga
Handlungszeitraum: 1218 NGZ
Handlungsort: BASIS, Arresum
Report:

Ausgabe 248: »Künstliche Intelligenz« von Heinz C. Braun; »Arkonidischer Aufklärer CANAIMA« von Wolfgang Schnack

Computer: Der Langzeitplan
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

An Bord der BASIS teilt Ernst Ellert, der Bote von ES, mit, dass er die Hamiller-Tube vorerst deaktiviert habe. Perry Rhodan und die gesamte Besatzung des Trägerschiffes erfahren, dass die Syntronik, wie auch NATHAN, im Rahmen eines Langzeitplanes der Superintelligenz eingespannt sei, der mit der Neuverteilung der Zellaktivatorchips begann. Dadurch seien die Galaktiker auf die Ennox aufmerksam geworden, und über diese an die Große Leere gekommen, wo sie die Sampler, Moira und die Spindelwesen kennenlernten. Letztlich hätten sie das Arresum mit den Ayindi und der Abruse erreicht. Jene sei es, die an einem Teilaspekt der 3. Ultimaten Frage rüttelt, was das Ende für das bekannte Universum bedeuten könne.

Ellert führt weiter aus, dass in diesem Sinne nicht nur die Hamiller-Tube versagt hat, sondern auch die Zellaktivatorträger und Ayindi, deren Zusammenarbeit alles andere als fruchtbringend ist. Der Bote der Superintelligenz sagt aus, ES sei der Auffassung, bis zum heutigen Tage hätte das Herz der Abruse schon gefunden, ja sogar vernichtet sein müssen.

In dem Moment löst die Ortungsabteilung einen Alarm aus. Es wird registriert, dass sich, aus Richtung Maridur kommend, starke gegnerische Kräfte sammeln, deren Ziel nur die BASIS sein kann, die zur Zeit flugunfähig ist. Lugia Scinagra setzt alle Hebel in Bewegung, um diesen Zustand zu beenden. Außerdem starten die drei großen Terranorm-Rochen sowie alle einsatzbereiten BASIS-Einheiten, um dem Trägerschiff Zeit zu verschaffen.

Shauny Target war schon während der ersten Coma-Expedition das jüngste Besatzungsmitglied der BASIS und ist es auch jetzt noch. Voller Trauer und Wehmut erinnert sie sich, wie sie über Weya Prentzell den Mausbiber kennenlernte und über Gucky ihren geliebten Jacco Arrow. Aber der ist jetzt tot, gestorben auf der BAS-KR-19. Target macht dafür die Hamiller-Tube verantwortlich bzw. Ellert und ES. Sie will sich an dem Boten der Superintelligenz rächen, doch als sie vor ihm steht, bricht sie psychisch zusammen. Prentzell nimmt sich ihrer an.

Die erste Angriffswelle der Abruse besteht aus einem Diamantschiff, 24 Eventails und 10.000 Schneeflocken. Vor allem die drei Rochen können den Durchbruch zur BASIS vereiteln. Bevor es zu einem zweiten Angriff kommt, startet das Fernraumschiff zurück in Richtung Aariam-System.

Atlan hat mit seiner CAJUN eine wichtige Beobachtung gemacht. Offenbar erschafft die Abruse Inseln im Bereich von Maridur, eine Art von Festungen oder ähnliche Gebilde.

Während der ersten Metagrav-Etappe berichtet Ellert weiter. Demnach sei die 3. Ultimate Frage viel komplexer, als selbst ES es bekannt sei. Sie bestehe aus einem Räderwerk unzähliger Elemente, wobei diese Räder als dimensionslos bezeichnet werden müssten. Ihre Gesamtheit bewirke die Stabilität des Universums. Eines dieser Rädchen könne bedeuten, dass es nicht zur Zusammenführung von Arresum und Parresum kommen dürfe. Die Ayindi hätten dies aus ihrer Not heraus getan und bewiesen, wie gefährlich das Vorhaben sei. Die Abruse aber wolle mehr und schmirgele, bildlich gesprochen, an der Trennschicht zwischen Minus- und Plusseite des Universums. Sie bedrohe damit das kosmische Ordnungssystem und müsse vernichtet werden. Dementsprechend sehe der Langzeitplan von ES vor, dass Lebensinseln der Abruse Paroli bieten sollten. Denn nur Lebensenergie sei eine wirksame Waffe gegen die Abruse.

Für den Langzeitplan stünden jene 20 Milliarden Bewusstseine bereit, die ES seinerzeit beim Sturz Terras in den Schlund im Mahlstrom der Sterne in sich aufgenommen habe. Diese befänden sich in diesem Augenblick als Digital-Gespenster in NATHAN, wo sie auf ihre Aufgabe vorbereitet würden. Ende Februar werde ES sie wieder nach Wanderer holen und ins Arresum bringen. Bis dahin müssten die drei Lebensinseln erschaffen werden. Die Lebensinseln wiederum würden aus drei Nocturnenstöcken bestehen, einschließlich dem Narren und dem Weisen von Fornax. Damit die Zellaktivatorträger diese Arbeit bewältigen könnten, benötigten sie die Unterstützung der Ayindi, die das Transportproblem lösen müssten.

Nach der ersten Etappe taucht die Koordinatorin Maninga auf, die aus dem Aariam-System kommt. Die Ayindi erklärt, zur Zeit laufe die Evakuierung der Galaxie Calldere, und fordert die Parresianer zur Unterstützung auf. Als Rhodan sie auf die zu erwartenden Nocturnenstöcke anspricht, verweist Maninga auf Moira, die den Transport übernehmen könne. Des Weiteren erwähnt die Koordinatorin, dass die Wissenschaftlerin Densee Sholunas Hammer bereit mache, um den solaren Mars zu retten. Sollte das wider Erwarten nicht gelingen, hätten die Ayindi noch eine Alternative parat.

Während die BASIS weiter zum Aariam-System fliegt, wenden sich die CIRIAC und CADRION II nach Calldere. Atlan fliegt mit der CAJUN nochmals in Richtung Maridur, um der Abruse und ihren Inseln auf die Spur zu kommen.

Die Evakuierung von Calldere ist am 9. Februar 1218 NGZ abgeschlossen, und alle drei Terranorm-Rochen kehren ins Aariam-System zurück. Der Arkonide hat das Rätsel der Inseln nicht lösen können.

Nochmals meldet sich Ellert zu Wort und weist auf die Nocturnenschwärme hin, die in Richtung Große Leere aufgebrochen seien. Sie seien aufgrund einer Fehlinterpretation unterwegs und müssten wieder eingesammelt werden. Während sich die Ayindi darum bemühen wollen, wollen die Zellaktivatorträger aufbrechen, um für die Lebensinseln drei strategische Standorte ausfindig zu machen. Bevor diese jedoch im Arresum eintreffen, muss die Abruse gefunden und vernichtet werden. Ellert weist darauf hin, dass das Herz der Abruse aus 123 5-D-Strahlern bestehe, die durch das Arresum wandern bzw. driften würden und jetzt sicherlich nahe dem Lebensbereich der Ayindi zu finden seien. Der Bote von ES verlässt anschließend die BASIS, die am 10. Februar ins Parresum nach Noman wechselt, von wo aus Philip nach Mystery zurückkehrt. Kurz darauf meldet sich Moira und berichtet, dass die Ayindi in drei Tagen zur Rettungsaktion sowohl nach Fornax als auch zur Milchstraße aufbrechen würden.

Innenillustration