Inseln des Lebens

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1749)
PR1749.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Ayindi
Titel: Inseln des Lebens
Untertitel: Der Kampf gegen die Abruse – Projekt Adoption läuft an
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 2. März 1995
Hauptpersonen: Nadja und Mila Vandemar, Abruse, Perry Rhodan, Ernst Ellert, Berne Hannar
Handlungszeitraum: April 1218 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Computer: Showdown
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Es ist der 3. April 1218 NGZ und Berne Hannar und Aerisse sind die wahrscheinlich letzten Menschen auf Terra. Nach dem Abzug des Basars KOROMBACH konnte die Evakuierung des Planeten doch noch im Schnellverfahren durchgeführt und vor einem Tag abgeschlossen werden. Aerisse wurde von Hannar zum Bleiben überredet, denn beide wurden auf Terra geboren und sollen nach seiner Auffassung hier auch sterben.

Indessen weilen auf Luna noch Geo Sheremdoc, Koka Szari Misonan, Aaron Sebastian und Boris Siankow. Sie haben die »Aktion Arche Noah« geleitet und warten jetzt auf ein Wunder aus dem Arresum. Homer G. Adams gilt seit der Evakuierung als verschollen.

Die Tage auf Terra vergehen für Hannar und Aerisse mit Hoffen und Beten. Sie zeugen sogar ein Kind. Derweil geht auf Luna und galaxisweit ein Funkspruch von Kjauras ein, dem Karawanenführer der Hamamesch. Nachdem bis Ende des Monats März alle Basare abgebrochen wurden, ist es nun die Ankündigung des endgültigen Rückzugs und der Heimreise nach Hirdobaan. Dabei spricht Kjauras eine Einladung an die Galaktiker aus: Kommt nach Hirdobaan!

Für Hannar stürzt am 8. April ein Teil seiner Hoffnungen zusammen, denn Aerisse hat sich selbst getötet. Auf Luna weilt indes nur noch Sebastian bei NATHAN, denn er kann von dort nicht weg.

*

Im Gurrain-System, der Galaxie Calldere im Arresum zugehörig, existiert als vierter Planet die Welt Trokan. In einer früheren Zeit soll Trokan eine Archivwelt der Ayindi gewesen sein. Der Planet wurde von Moira dem Projekt Adoption zugeordnet. Außerdem soll der dritte Planet, Sainor, der Standort einer Lebensinsel werden. Doch seit ihrer Ankunft haben Moira und Voltago Ärger mit den vier Koordinatorinnen der evakuierten Galaxie, die Trokan und Sainor nicht preisgeben wollen.

*

Unterdessen erfahren Perry Rhodan und die anderen Zellaktivatorträger von Nadja und Mila Vandemar ihr Kenntnisse über die Abruse. Die Spiegelgeborenen sehen diese als Blüten, die sich ihnen entgegen strecken. Diese Blüten sind wie Schlünde, die sie verzehren wollen. Sie mögen quasi der Körper der Abruse sein, doch wo das Herz, der Kopf, das Zentralnervensystem des lebensverachtenden Wesens ist, haben sie noch nicht erkennen können.

Die Abruse selbst ist sehr verwundert über den Umstand, dass das Fremdleben aus ihrem Teufelskreis hat entkommen können. Sie spürt einen intensiven Schmerz, der von der Vitalenergie des Widersachers ausgeht, aber ihr finaler Schlag ist in Vorbereitung.

Der Weise von Fornax soll auf Anraten von Atlan auf dem Planeten im Staubmantel der 123 Hyperstrahler abgesetzt werden. Daher gibt der Weise der Welt den Namen Nachtschatten II. Als schließlich die ersten Nocturnenstöcke ausgedockt werden und sich dem Planeten nähern, vergeht der abrutische Staub in ihrer Nähe und es bildet sich ein Korridor. Dann landen die ersten Stöcke auf Nachtschatten II.

Die Abruse spürt plötzlich einen nie gekannten intensiven Schmerz. Erstmals in ihrer Existenz zeigt sich der Anflug von Angst. Doch daraus gebiert sie die Wucht ihres Gegenschlages! Als die ersten Nocturnenstöcke landen, ist es für die Vandemar-Zwillinge, als wenn Blitze am Horizont aufleuchten. Gleichzeitig begreifen sie, dass die Blütenschlünde für sie jetzt angreifbar sind. Vielmehr noch, sie erkennen, dass der Planet von einem filigranen kristallinen Netzwerk umspannt wird. Dieses Netzwerk ist das Herz der Abruse.

Mila und Nadja durchleuchten mit ihren Gaben das filigrane Netzwerk. Dann lösen sie einen Kristallbrand aus, der sich schnell ausbreitet, doch die Abruse scheint sich genauso schnell regenerieren zu können. In dieser Situation bricht der 4. April an.

Der Schmerz treibt die Gedanken der Abruse in die Vergangenheit. Daraus resultieren Träume vom Gestern und Morgen. Es ist wie ein glückseliger Kreis, der zum Sieg führen wird.

Der Kristallbrand erlischt, aber die Zwillinge wollen nicht aufgeben. Bis zum Anbruch des 5. April legen sie insgesamt zwei Dutzend Kristallbrände, verteilt über den ganzen Planeten. Die Telepathen Gucky und Dao-Lin-H'ay spüren auch die Qualen der sterbenden Abruse und die Spiegelgeborenen lassen nicht nach.

Alaska Saedelaere bekommt Angst, dass sich Mila und Nadja in ihrem Kampf selbst verzehren könnten, denn ihr Einsatz hält auch am 6. April unvermindert an. Inzwischen sind fast alle Stöcke des Weisen von Fornax gelandet, die durch den Kristallbrand nicht gefährdet sind. Sie tun das ihre, damit die Abruse endgültig stirbt.

Die Gedanken der Abruse bestehen fast nur noch aus Schmerz und Sterben. Ihr Herz brennt lichterloh, alles andere ist vom Innersten abgetrennt. Sie hat das Fremdleben vollkommen unterschätzt und den eigenen Tod zu sich geholt. Soll sie fliehen? Auf die andere Seite? Doch da ist eine noch viel größere Kraft, die es im Arresum nie gab. Superintelligenz! ES! Endgültig verloren … Sterben … Erlöschen …!

Mit Beginn des 7. April beginnt sich der Staubmantel zwischen den 123 Hyperstrahlern aufzulösen. Es ist der letzte Beweis für den Tod der Abruse. Da erscheint auch Wanderer über Nachtschatten II. Ernst Ellert taucht auf, dazu Schemen von Terranern. Es sind die Menschen, die im Jahr 3581 während des Sturzes von Terra und Luna in den Schlund in ES aufgegangen sind. Nach dem Terraforming sollen sie körperlich werden – und eine neue Menschheit im Arresum gründen.

Die drei Terranorm-Rochen brechen nach Calldere auf. Dort, auf dem dritten Gurrain-Planeten Sainor, einer erdähnlichen Welt, soll die Lebensinsel entstehen. Die vier Koordinatorinnen vor Ort geben zu, Angst vor den Menschen zu haben, die hier angesiedelt werden sollen. Auch der Tod der Abruse und das Ende aller abrutischen Aktivitäten, Schneeflocken, Diamanten, Eventails und Todesstrahlung können sie nicht überzeugen. Sie bleiben mit 1000 Rochen vor Ort.

Kurz nach den Zellaktivatorträgern trifft auch Iaguul im Gurrain-System ein. Sie spricht ein Machtwort, und die Nocturnenstöcke dürfen auf Sainor landen. Gleichzeitig beginnt die Wissenschaftlerin Sdrecca mit dem Aufbau der Transfer-Anlage, die aus einem gigantischen Hyperzapfer sowie einer Konstellation aus drei Pyramiden besteht.

Moira bricht zur BASIS auf, wo der Ennox Philip inzwischen wieder eingetroffen sein sollte. Er soll letzte Informationen ins Solsystem tragen.

Die Transfer-Anlage ist um 22:30 Uhr am 8. April bereit. Exakt um Mitternacht soll das Projekt Adoption beginnen.

Philip erscheint bei Sheremdoc, Siankow und Misonan, die an Bord eines Raumschiffes die tödliche Annäherung des roten Planeten an Terra beobachten. Auf Weisung aus dem Arresum werden alle hyperenergetischen Aktivitäten innerhalb des Solsystems durch NATHAN unterbrochen – und dann ist es Mitternacht.

Im Aariam-System tauchen überraschend Phoor-Jäger auf. Die Barrayd und die Quesch bieten den Ayindi die Versöhnung an.

Im Gurrain-System verblasst um Mitternacht Trokan. Dafür erscheint der Mars, womit der Transfer erfolgreich abgeschlossen ist. Kurz darauf taucht Wanderer über Sainor auf. Dort materialisieren körperlich existente und überglückliche Menschen. Dazu teilt Ernst Ellert mit, dass die Altmutanten bei ES verbleiben werden.

Dann zeigt der Bote der Superintelligenz eine Vision auf:

Die Menschen von Sainor, Nachtschatten II und Camplat im Nihhat-Nebel, wo Paunaro endlich in ES aufgegangen ist, werden zueinander finden und dank ihrer Vitalenergie für den Rückgang der Todeszone sorgen. Außerdem hat ES ihnen den Keim für neues Leben mit auf den Weg gegeben, damit auf anderen Planeten eine Evolution beginnen kann.

Am 11. April sind die Zellaktivatorträger zurück im Aariam-System. Sie übergeben ihre Rochenschiffe, und es kommt zum Abschied mit Iaguul. Moira lässt sich nicht blicken. Die Ayindi werden die Passagen ins Parresum für immer schließen, damit getrennt bleibt, was getrennt sein muss.

Auf der BASIS erwartet sie schon Philip und teilt mit, dass im Solsystem alles in Ordnung ist. Dann verabschiedet er sich für eine längere Zeit nach Mystery.

Die BASIS startet unter dem Feuer der Damurial-Flotte in Richtung Heimat. Zum Abschluss wird noch ein Funkspruch empfangen. Er stammt von jenen Androgyn-Robotern, die die Theans beim Pulsar Borgia erbeutet hatten. Sie sind scheinbar dabei, die alten Tabus des Damurial zu unterwandern.

Die Große Leere fällt zurück, und es bleiben viele Fragen offen: Was hat es mit der Alten Kraft an der Großen Leere auf sich? Was ist mit dem Urvolk im Arresum oder den männlichen Ayindi? Fragen, auf die es vielleicht nie eine Antwort geben wird.

Im Solsystem kehren die ersten Menschen nach Terra zurück. Der neue Planet Trokan ist aufgrund seiner negativen Strangeness noch unzugänglich, doch die Todeszone schrumpft rapide zusammen. Das Leben im Sinne der Kosmokraten hat gesiegt.

Innenillustration