Verrat auf Ambraux

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1760

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1760)
PR1760.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Hamamesch
Titel: Verrat auf Ambraux
Untertitel: Atlan bei den Crypers – er stößt auf das Geheimnis des CHASCH
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 18. Mai 1995
Hauptpersonen: Atlan, Ronald Tekener, Coram-Till, Erno-Regor, Lecce-In
Handlungszeitraum: 1220 NGZ
Handlungsort: Hirdobaan
Report:

Ausgabe 252: »Technische und linguistische Probleme beim Translatorbetrieb« von Heinz C. Braun; Datenblatt: »Terranische Beiboote, Landungsboot« von Christoph Anczykowski

Computer: Die Crypers
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die NIKKEN landet mit Coram-Till, Atlan und Ronald Tekener an Bord am 4. Juli 1220 NGZ auf Ambraux im System Sillis der Galaxie Queeneroch. Dort treffen sie auf Erno-Regor, den Flaggschiff-Kommandanten von Caston-Pragama, dem Führer der Solten-Crypers. Er informiert die Ankömmlinge, dass auf der Konferenzwelt Connox von Caston-Pragama ein Treffen aller Cryper-Führer einberufen worden ist, um die Crypers unter einer zentralen Führung zu vereinen. Coram-Till wird von dem Verwaltungsleiter Ambraux' gewarnt, dass der Führer der Corri-Crypers Ammor-Res auf dieser Versammlung die Führung an sich reißen will. Erno-Regor, der in Wirklichkeit für Ammor-Res arbeitet, vergiftet im weiteren Verlauf Atlan und Tekener mit einem tödlichen Gift, das allerdings durch die Wirkung der Zellaktivatorchips neutralisiert werden kann.

Auf der Bergbauwelt Jandrig trifft sich Coram-Till mit Caston-Pragama und Assyn-Stey, dem Führer der Vista-Crypers, um die Versammlung zu besprechen. Caston-Pragama – oder kurz Capra genannt – ist ein älterer Cryper, der durch eine Krankheit extrem abgemagert ist und auf ein Exoskelett angewiesen ist, um sich fortbewegen zu können. Dieses Exoskelett ist äußerst reparaturanfällig. So wird Caston-Pragama ständig von einem Origaner begleitet, der die Gehhilfe laufend repariert. Bei den Origanern handelt es sich um Echsenwesen, die circa 1,20 Meter groß sind, eine bernsteinfarbene Haut und einen schildkrötenhaften Kopf besitzen. Durch die Fähigkeit des Mikro-Röntgen-Sehens, die sie einige Zentimeter in Materie hineinblicken lässt, gelten sie als ausgezeichnete Feinmechaniker und medizinische Diagnostiker. Auch die Origaner sind durch Imprint-Waren nach Hirdobaan gelangt. Sie sollen jedoch von den Hamamesch ausgebeutet und nahezu ausgerottet worden sein. Lediglich einige wenige Überlebende sind von den Crypers nach Queeneroch gebracht worden, wo die Origaner ihnen bei der Instandhaltung der Technik behilflich sind.

Caston-Pragama berichtet, dass die Führer der Manglon- und Eramor-Crypers Ammor-Res in seinen Bestrebungen unterstützen. Atlan sagt den Crypers technologische Unterstützung zu, bittet aber im Gegenzug um Hilfe im Zusammenhang mit den Imprint-Waren. Caston-Pragama kann jedoch zu den Waren ebenfalls keine Aussagen machen, da sie ihm unbekannt sind. Er vermutet, dass Hilfe nur in der Zentrumsregion Hirdobaans möglich sei. Auch wenn anscheinend nur die neun Maschtaren und vielleicht die Fermyyd Zugang zum Zentrum haben, sagen Coram-Till und Assyn-Stey zu, die Galaktiker in diese Region zu begleiten. Währenddessen werden die Schürfroboter von Erno-Regor von einer Arachnoiden-Station aus manipuliert, so dass sie ein Attentat auf die Crypers und die Galaktiker verüben. Der Angriff kann jedoch gestoppt werden. Atlan ergreift Erno-Regor, der daraufhin Selbstmord begeht.

Anschließend fliegt die NIKKEN Syssod an. Dort wird der Origaner Lecce-In abgesetzt. Dieser erforscht das CHASCH, ein zwiebelförmiges Gebilde der Arachnoiden. Das CHASCH ist circa 1500 Meter hoch und hat einen Durchmesser von circa 500 Metern. Der Zugang erfolgt durch elf Bodenschleusen. Unterhalb des Objektes befindet sich ein circa drei Kilometer durchmessendes Labyrinth, das mit einer Vielzahl von Energieschranken versehen ist. Sobald eine Schranke mit einem speziellen Kode überwunden werden kann, erlischt diese endgültig. Wird eine Schranke ohne Kode berührt, verschwindet die entsprechende Person. Manche dieser Personen rematerialisieren mit verwirrtem Verstand in einer Halle des CHASCH. In den 300 Jahren seit der Entdeckung des Objektes konnte erst ein Kilometer des Labyrinths erforscht werden.

Als Atlan und Tekener mit Lecce-In das Labyrinth betreten, fällt ihnen ein Symbol in Form eines »P« auf, das an die Schriftzeichen der Arachnoiden erinnert. Lecce-In fällt im Rahmen eines Beschwörungsrituals, mit dem er eine der Energieschranken zu überwinden hofft, in die Schranke und verschwindet. Die beiden Galaktiker können jedoch die energetische Spur, die den Vorgang begleitet, bis zu einer Art von Schaltstelle verfolgen. Mithilfe der SERUNS können sie die Schranke ausschalten und legen damit einen neuen Tunnel frei. Bevor sie jedoch weitere Nachforschungen betreiben können, fliegen sie mit der NIKKEN nach Connox.

Innenillustration