Die Herreach

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1801)
PR1801.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Tolkander
Titel: Die Herreach
Untertitel: Zwielicht über Trokan – eine Welt wird mit Leben infiziert
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 29. Februar 1996
Hauptpersonen: Presto Go, Edegon, Bohnji, Burg, Dourmel, Szonkar
Handlungszeitraum: 1222 bis 1288 NGZ
Handlungsort: Trokan
Computer: Ein trojanisches Pferd?
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Thoregon-Ausgabe 1,
Hörbuch

Handlung

Trokan, am 15. September 1222 NGZ: Der Bohrkopf erscheint als Produkt eines mehrdimensionalen Prozesses. Dann startet ein Programm, es entpackt sich, generiert sich, bis alles funktioniert; eine maschinelle Metamorphose. Danach beginnt der Zeitraffer, für 250 Millionen Jahre wird sich der Planet in eine dämmrige Nacht hüllen.

Eine schwarze Hand, sie wirkt wie abgehackt und besitzt zwei Finger und zwei Daumen, fällt aus dem Bohrkopf auf den Boden, zerfällt zu neuem Leben. Bakterien breiten sich aus, für fünf Millionen Jahre, setzen gebundenen Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff frei. Nach zehn Millionen Jahren kann von einer dünnen Atmosphäre gesprochen werden und nach weiteren 90 Millionen Jahren ist die Atmosphäre komplett und Wasser macht sich breit. Pflanzen kriechen hervor und Tiere erheben ihr Antlitz.

Nach 200 Millionen Jahren hat sich eine Spezies in zwei Untergruppen gebildet: Pflanzen- und Fleischfresser. Nach weiteren 40 Millionen Jahren bildet sich der Intellekt heraus, der erste artikulierte Laut. Das Programm Kummerog, in der Bohrkopfmaschinerie integriert, ist mit dem Ablauf des Geschehens zufrieden.

Edegon und Hlalada sind ein nomadisierendes Paar. Wie alle Pflanzenfresser nennen sie sich Kherrah und sie ziehen parallel mit ihren Todfeinden, den Fressern oder Gnostes, die ebenfalls sprechen können. Sie bringen den Kherrah zumeist den Tod, ein natürliches Sterben ist unbekannt. Edegon und Hlalada entdecken den Berg, den man nicht besteigen kann, weil er zu glatt ist. Er wird zur Zuflucht in der Ebene und zum Asyl der beiden. Und der Berg spricht zu ihnen, bis sie sterben.

Der Berg gerät wieder in Vergessenheit, dafür entwickelt sich die Sprache und das Volk der Pflanzenfresser nennt sich fortan Herrach. Jahel fragt sich, ob das Fressen durch die Gnostes sein muss und so wird aus den Paaren, die zusammenleben, die Gruppe, die sich gegen die Gnostes verteidigen kann. Jahel ist der Erste, der eines natürlichen Todes stirbt. Die Zahl der Herrach nimmt zu, die der Gnostes nimmt ab.

Bohnji und Burg entwickeln die Bestellung der Felder sowie die Domestizierung von Tieren. Sie entdecken die Zuflucht in der Ebene wieder, die ein Fluss durchzieht. Dort entsteht das Dorf Moond am Taumond-Fluss, nahe dem sprechenden Berg, das erste Paradies. Der Spruch »Kummerog ist der Gott, der hinter den Toren wartet. Die Tore werden sich öffnen und der Gott Kummerog wird durch die Pforte schreiten« wird zum Leitfaden der Herrach.

30 Generationen herrschen die Könige in Moond. Kirk ist der Letzte und wird von Ankelvieg, dem letzten Gnostes, ermordet. Diese Geschichte wird zur Legende und in der Zeit, in der Collie lebt, regieren schon die Organisationszirkel. Collie soll Königsblut in sich tragen, kein normaler Herreach sein, wie sie sich jetzt nennen. Und so wird er ein Denker und entwickelt die Schriftaufzeichnungen. Er schreibt die neue Botschaft des Berges nieder: »Kummerog ist der Gott, der hinter den Toren des Tempels darauf wartet, von den Herreach erlöst zu werden. Und wenn die Herreach weit genug vorangeschritten sind, in ferner Zukunft, dann werden sich die Tore öffnen und der Gott Kummerog wird durch die Pforte kommen. Dann wird der Himmel sich öffnen und eine strahlend helle und eine dunkle Hälfte werden zum Vorschein kommen.«

Moond hat sich zur Stadt entwickelt, ebenso wie Keerioch, Galanter, Pröoon, Hovver, Klob und Dubon. Der Berg ist zu Kummerogs Tempel geworden, die Kaste des Cleros hat sich gebildet, die weitere Bethäuser bauen lässt. Die Sprache ist das Herrod.

In Keerioch lebt der Clerea-Priester Dourmel (Priester tragen weiße Kutten, die sieben Mahner tragen Violett, der Oberste Künder trägt Gelb). Er wird nach Moond zitiert, wo die Priester Probleme mit der Geist-Energie haben, die im Gebet erschaffen wird. Dabei ist ein Ungeheuer entstanden. Durch Mord, in der Gesellschaft beinahe als legitim angesehen, zum Mahner aufgestiegen, kann Dourmel es bändigen, mit tausend Priestern im Gebet. Es werden weitere Techniken entwickelt, um die Geist-Energie zu beherrschen. Dourmel wird Oberster Künder. Er erschafft im Gebet den Riesen Schimbaa, der die Pforte in Kummerogs Tempel öffnen soll. Doch das erlebt er nicht mehr.

Szonkar aus Pröoon ist ein Denker. Er erkennt, dass Welt eine Kugel ist und der Himmel verhangen. Sein kosmisches Modell entsteht, eine Doktrin, die aber zu seinen Lebzeiten keine Anerkennung findet.

In der Ebene Norrfa wird ein Gebilde aus superfestem Eisen entdeckt. Es ist ein riesiges Labyrinth im Boden von Welt und die Herreach fragen sich, wie es dorthin kam und wer das vollbrachte? Im Labyrinth leben anscheinend schwarze Geister, die das Wort »A-Jin-Di« sagen, weswegen sie von den Herreach entsprechend genannt werden. Sie müssen einen Bezug zur Doktrin von Szonkar haben, doch alles bleibt vorerst unbegreiflich.

Presto Go wurde durch Mord und Intrige völlig legal Oberste Künderin. Ihr wird mitgeteilt, dass die Forscher im Labyrinth eine Katastrophe ausgelöst haben müssen, denn die Ebene Norrfa existiert nicht mehr.

Sechsdimensionale Impulse bringen das Programm Kummerog durcheinander. Obwohl die Herreach noch nicht fortgeschritten genug sind, muss das Programm beendet werden. Der temporale Graben bzw. Zeitraffer läuft aus, das Irreguläruniversum Trokan geht ins Standarduniversum über. Es ist sicherlich nicht im Interesse Kummerogs.

Die Katastrophe von Norrfa hat Folgen: Für die Herreach scheint es, als habe der Riese Schimbaa die Pforte zu Kummerogs Tempel geöffnet, während gleichzeitig über der Welt der Himmel klar wird; der erste Tag nach 250 Millionen Jahren Dämmerung. Die Herreach leiden unter dem plötzlich einfallenden Sonnenlicht Sols. Und in der ersten Nacht landet eine große Kugel bei Moond, der humanoide Fremde entsteigen.

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