Die Mörder von Bröhnder

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1813)
PR1813.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Die Tolkander
Titel: Die Mörder von Bröhnder
Untertitel: Sie schrecken vor nichts zurück – ein Terraner wird ihr Anführer
Autor: Peter Griese
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 23. Mai 1996
Hauptpersonen: Alaska Saedelaere, Perry Rhodan, Reginald Bull, Vaikhuur, Tumed, Varquasch
Handlungszeitraum: 1288 NGZ
Handlungsort: Bröhnder, intergalaktischer Leerraum
Computer: Alaskas Gewissen
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Thoregon-Ausgabe 4,
Hörbuch

Handlung

Perry Rhodan und Reginald Bull halten sich seit vier Tagen im Arsenal der Baolin-Nda auf. Da sie offensichtlich nichts für Alaska Saedelaere tun können, der mit dem Keilraumschiff verschwunden ist, beschließen sie, über die Brücke in die Unendlichkeit und den Pilzdom nach Trokan zurückzukehren. Vorher hinterlassen sie ihm im Arsenal eine Nachricht. Kurz vor dem Pilzdom findet Rhodan ein schwarzes, eiförmiges Objekt, das sich sofort um sein Handgelenk legt. Er empfängt eine mentale Botschaft, die in als neuen Passagier der Brücke anredet. Kurz darauf scheint die Brücke zu schwingen und sich zu winden. Als dieser Eindruck vorbei ist, schaut Rhodan mithilfe seines neuen Armbandes durch den Nebel und den Pilzdom und muss erkennen, dass sich die Brücke verschoben hat, denn statt Trokan ist eine sonnendurchglühte Ebene zu erkennen. Trotzdem durchschreiten Rhodan und Bull den Pilzdom.

Alaska Saedelaere erreicht unterdessen mit dem Keilraumer CANT des Cantrell Kummerog den Asteroiden Klinker in der Galaxie Bröhnder. Im Hauptquartier der Mörder von Bröhnder findet er nur noch vier Träger von Kummerogs Häuten vor. Es handelt sich dabei um die Unan-Kjur Vaikhuur und Settheran, den Blibb Gonzerol und Kaydessel, die im Gegensatz zu den anderen Hautträgern die 66 Jahre der Abwesenheit Kummerogs überlebt haben. Die vier Sklaven haben in der Abwesenheit des Piratenführers einen Kult gegründet, der Kummerog als Gottmeister verehrt. Mit diesem Kult war es ihnen möglich, die nicht mit Häuten versehenen Mitglieder der Bande zu kontrollieren. Die Haut, die Saedelaere trägt und aus Sicht der anderen Hautträger den Zellaktivatorträger kontrolliert, ist die jüngste von allen. Daher wird der Terraner zum neuen Anführer der Mörder von Bröhnder.

Die vier verbliebenen Sklaven Kummerogs versuchen, ihr Leben mithilfe von Liquorac zu verlängern. Dieses Hormon gewinnen sie von einem Wesen namens Varquasch. Dieses scheidet den Wirkstoff in Stresssituationen aus, welche die Hautträger durch Misshandlungen und ständiges Hungern erreichen. Varquasch ist etwa so groß wie ein Elefant und besitzt eine graue Hautoberfläche sowie zwei massive Hinterbeine und zwei kurze Vorderarme. Diese enden in filigranen, handartigen Greifern. Der Kopf des Wesens ist einen Meter groß, konisch geformt und von einem cremefarbenen Fell überzogen. Die Augen befinden sich hinter einer vierschlitzigen Nase und sind von gelber Farbe. An der Spitze des Kopfes sitzt ein kleiner Mund. Saedelaere findet heraus, dass es sich bei diesem Wesen um kein Tier, wie von den Piraten angenommen, handelt, sondern um ein intelligentes Wesen. Heimlich füttert er Varquasch und pflegt ihn mit Wundsalben.

Um wieder zum Arsenal der Baolin-Nda zu gelangen, wo er Perry Rhodan und Reginald Bull wieder zu treffen hofft, bringt er die Piraten dazu, eine Suche nach Kummerog zu starten, die an dem Ort des Verschwindens des Cantrell – also dem Arsenal – beginnen soll. Durch die Häute dazu gezwungen, haben Vaikhuur, Settheran, Gonzerol und Kaydessel keine andere Wahl, als diesem Vorhaben zu folgen. Zusammen mit den vier Hautträgern, zehn weiteren Piraten und Varquasch begibt sich Saedelaere mit der CANT auf die 21-tägige Reise zum Arsenal.

Unterwegs finden an Bord der CANT rätselhafte Morde statt, denen Kaydessel, Gonzerol und neun der anderen Piraten zum Opfer fallen. Jedes Mal sind die Leichen bestialisch verstümmelt, und der Mörder hinterlässt keinerlei Spuren. Saedelaere versucht mithilfe des Bordcomputers, der von Kummerog die beleidigende Bezeichnung Fasoldog, was so viel wie Blechkiste bedeutet, erhalten hat, den unbekannten Täter zu fassen. Dabei stellt sich heraus, dass Dorota – so der wahre Name des Computers – einen großen Bereich seines Potenzials gesperrt hat, als er dem Cantrell vor 144 Jahren zusammen mit dem Raumschiff in die Hände gefallen ist. Ursprünglich sei Dorota von den Nomaden von Bröhnder erbaut worden. Neben positronischen und syntronischen Elementen enthalte er auch eine vegaonische Komponente. Der Computer hat erkannt, dass Saedelaere nicht von Kummerogs Haut beherrscht wird, und stellt ihm deshalb sein gesamtes Potenzial zur Verfügung, gibt aber gegenüber den Piraten nach wie vor den gefügigen Fasoldog.

Schließlich erreicht die CANT den ungefähren Standort des Arsenals. Ohne das Passantum Kummerogs dauert es jedoch eine Weile, bis die Station gefunden wird, da sie lediglich durch ein fünfdimensionales Signal im Umkreis von einem Lichtjahr zu orten ist. Am Arsenal angekommen, muss die Gruppe feststellen, dass es für sie keine Möglichkeit gibt, in die Station zu gelangen. Während sie vergeblich nach einer Lösung suchen, spricht Saedelaere den Bordcomputer versehentlich mit Dorota an. Vaikhuur erkennt daher das doppelte Spiel des ehemaligen Maskenträgers und greift ihn zusammen mit Settheran an. Bevor sie ihn jedoch erreichen, werden sie von fünf kleinen Wesen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Varquasch besitzen, attackiert und getötet. Es stellt sich heraus, dass es sich bei diesen Wesen um Nachkommen von Varquasch – einem Zwitter – handelt, die er in einer Beutelfalte versteckt gehalten hat. Dieser Nachwuchs ist auch für die Morde während des Fluges zum Arsenal verantwortlich. Lediglich der zwergenhafte Pirat Tumed wird verschont. Da sie beim Arsenal nichts ausrichten können, entscheiden Saedelaere und Dorota, den Ort anzufliegen, wo vor 66 Jahren Kummerog mit dem Vierten Boten von Thoregon zusammengetroffen ist.

Innenillustrationen