Intrige auf Trokan

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR1820)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1820)
PR1820.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Tolkander
Titel: Intrige auf Trokan
Untertitel: Eine Zivilisation im Umbruch – die Herreach im Blickfeld der Galaxis
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 11. Juli 1996
Hauptpersonen: Centoar Vilgor, Tayloz Üpkek, Jeromy Argent, Myles Kantor, Han-Syu Lieu
Handlungszeitraum: 1289 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Report:

Ausgabe 267: Er war einfach immer da, Photoraketen - Frühphase der Fernerkundung?, Datenblatt: 5-D-Indifferenz-Kompensator

Computer: Zufallsgeneratoren
Besonderes:

Die Titelbilder von Band PR 1820 und Band PR 1821 wurden vor dem Druck versehentlich vertauscht. Deshalb sind sie unpassend zu den Themen der jeweiligen Romane.

Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Thoregon-Ausgabe 6,
Hörbuch

Handlung

Das Forum Raglund erhält von der LFT die Erlaubnis, eine Delegation nach Trokan zu entsenden. Ziel des Forums ist es dabei, Misstrauen zwischen den Herreach und den Terranern zu schüren, um Trokan als Stützpunkt im Solsystem für das Forum Raglund und gleichzeitig die Kontrolle über den Pilzdom zu gewinnen. Unter der Führung des Gatasers Tayloz Üpkek fliegt die AZTAKT, unter anderem mit dem Akonen Centoar Vilgor und dem Ara Hasdyn Flech an Bord, ins Solsystem, wo sie mit Jeromy Argent, dem Leiter der Rettungsaktionen auf der immer noch von tektonischen Umwälzungen gebeutelten Welt, zusammentreffen. Die Delegation trifft sich mit dem Cleros und den Freiatmern. Diese Gruppierungen der Herreach erweisen sich allerdings ebenso als ungeeignet, das gewünschte Ziel zu erreichen, wie die neue Gruppe der »Neuen Realisten«. Diese haben zwar die neuen Gegebenheiten akzeptiert und zeigen eine gewisse technische Orientierung, arbeiten jedoch sehr eng mit der LFT zusammen. Vilgor kehrt aus diesem Grunde per Transmitter ins Humanidrom zurück, um Materialien zu beschaffen, die die Züchtung einer Pflanze ermöglichen, die dem von den Terranern nach Trokan gebrachten Getreide ähnelt, jedoch hochgradig toxisch ist.

Unterdessen trifft sich die RICO mit der GILGAMESCH und 50 Raumschiffen der LFT unter der Führung von Cistolo Khan mit seiner PAPERMOON im Tucani-Sektor. Dort kann beobachtet werden, dass die 100.000 Einheiten umfassende Igelschiff-Flotte 500 Walzenraumer der Eloundar schützt. Immer noch kommen weitere Schiffe der als Tolkander bezeichneten Invasoren hinzu. Anhand der Kursvektoren der Neuankömmlinge entsteht die Vermutung, dass die Flotte aus Richtung des Sternbildes Reticulum kommt. Am Rande des Sektors treffen sich Atlan, Cistolo Khan und Myles Kantor auf dem Planeten Sandage zur Lagebesprechung. Der Arkonide informiert über die Ereignisse auf der Sumpfwelt Lafayette. Durch die mittlerweile als Resonanzkörper-Konstante oder kurz Resoko genannte Ausstrahlung könnten die Neezer und Gazkar Lebewesen auf ihre Brauchbarkeit als »Bund« scannen. Anscheinend verfügen dabei Terraner und deren Abkömmlinge über eine besonders geeignete Resoko, so dass davon ausgegangen werden könne, dass die 700 von diesen Lebewesen bewohnten Welten das primäre Ziel der Igelschiffe sein werden. Die Bewohner würden dem Vivoc dabei sehr wahrscheinlich als körperliche und geistig-psychische Nahrung dienen.

Myles Kantor und sein Team haben herausgefunden, warum die Tolkander-Schiffe für die Waffentechnik der Galaktiker nur schwer zu treffen sind. Die Schiffe benutzen so genannte 5-D-Vektor-Shredder, die auf der einen Seite dafür sorgen, dass die Triebwerke in alle drei Richtungen unvorhersehbare Stotterbewegungen vollführen und auf der anderen Seite den Hyperraum im Umkreis von 250 Metern förmlich verwürfeln und zerhacken. Dies macht eine exakte Ortung nicht mehr möglich. Der als Gegenmaßnahme entwickelte 5-D-Indifferenz-Kompensator errechnet mit Hilfe einer Hochleistungssyntronik den Algorithmus des Zufallsgenerators des 5-D-Shredders, um die Flugbahn des gegnerischen Schiffes zu ermitteln.

Ein Feldtest zeigt jedoch, dass der Kompensator im Moment noch eine längere Zeit benötigt, um dem Shredder entgegenzuwirken. Gleichzeitig lernen die Galaktiker eine neue Waffe der Gazkar kennen: Mit einem rostbraunen Energiebündel, das als Rostfraß bezeichnet wird, wird das Zielobjekt eingehüllt und mit einer Art von Kettenreaktion verbrannt. Selbst Paratronschirme können dem Beschuss mit dieser Waffe nicht standhalten, wenn mehrere Igelschiffe ihn konzentrieren. Während auf Camelot eine Weiterentwicklung des Kompensators erfolgt, werden die Module der GILGAMESCH und 20 Schiffe der LFT mit dem Gerät ausgestattet. Gleichzeitig gruppieren sich sechs Flotten mit je 2000 Igelschiffen und fliegen in Richtung Westside der Milchstraße.

Eine dieser Flotten hat Kurs auf das Scarfaaru-System mit dem Humanidrom gesetzt. Eine große Panik bricht aus, zumal keine der galaktischen Großmächte intensive Bemühungen zum Schutze des Systems betreibt. Lediglich ein 200 Einheiten starker Verband der LFT unter Führung des 800-Meter-Kreuzers JADESTERN macht sich zur Verteidigung auf, wird das Humanidrom allerdings später als die Invasoren erreichen. Der Akone Vilgor kann sich durch einen geheimen Transmitter mit den mittlerweile erhaltenen Materialien zur AZTAKT absetzen. Als die JADESTERN das Scarfaaru-System erreicht, kann die Besatzung beobachten, wie vier Walzenraumer der Eloundar am Humanidrom festmachen und Vivoc entladen. Gleichzeitig wird der Planet Lokvorth unter ein Tangle-Feld gelegt. Die JADESTERN kann 2000 Flüchtlinge an Bord nehmen, bevor sie von den Tolkander-Schiffen aus dem System vertrieben wird.

Innenillustration