Die Schwarzen Schiffe (PR 1845)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Perry Rhodan-Heftroman Nr. 1845 von Peter Terrid. Für den Perry Rhodan-Heftroman Nr. 1352 von Robert Feldhoff, siehe: Die schwarzen Schiffe (PR 1352).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1845)
PR1845.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Die Tolkander
Titel: Die Schwarzen Schiffe
Untertitel: Eine schreckliche Vergangenheit – Perry Rhodan erfährt die Geschichte der Galornen
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Donnerstag, 2. Januar 1997
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Pool Tammen, Gea Reden, KEMPEST
Handlungszeitraum: März 1289 NGZ, ≈33.100 v. Chr.
Handlungsort: Plantagoo
Computer: Galornische Geschichte
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Galornen entdecken Perry Rhodan, Reginald Bull und die Zentrifaal in dem trapezförmigen Bauteil. Die Gruppe kann jedoch fliehen und zu einem Transmitter gelangen. Sie erreichen eine galornische Stadt, die sie aber aus Furcht vor einer erneuten Entdeckung nicht betreten, sondern sich von dem Transmitter erneut abstrahlen lassen. Dieses Mal rematerialisieren sie in einer kühlen Gebirgsregion, direkt am Rande eines großen Landefeldes, auf dem Hunderte von Raumschiffen stehen, die offenbar schon vor langer Zeit dort abgestellt wurden. Diese Raumer sind eiförmig, von schwarzer Farbe, 900 Meter hoch und 500 Meter durchmessend. Eine mentale Aura ist allgegenwärtig, die offensichtlich eine Annäherung an die Raumschiffe verhindern soll. Die Transmitterstation stellt sich als Sackgasse heraus, da man von dort aus nur in die Stadt zurückgelangen kann.

In der Hoffnung, eines der Schiffe für ihre Zwecke benutzen zu können, begibt sich Rhodan, der Aura trotzend, auf das Landefeld. Als er vor einem Schiff namens KEMPEST steht, wird er durch einen Traktorstrahl an Bord geholt. Bei der Untersuchung des Schiffes fällt Rhodan auf, dass die Kabinen mit Illusionen versehen sind, wie Bull und er es schon in Herz-FÜNF auf Galorn beobachten konnten. Allerdings handelt es sich hier nicht um friedliche Umgebungen, sondern um von Kampf und Verwüstung geprägte Illusionen. Als er die Kommandanten-Kabine erreicht, werden Rhodan durch Projektionen der Erinnerungen der zahlreichen Kommandanten und des Bordcomputers, der sich selbst ebenfalls als KEMPEST bezeichnet, die Geschichte des 38.000 Jahre alten Raumschiffes und der Galornen gezeigt:

Als die KEMPEST als Neubau in den Dienst gestellt wird, ist sie das perfekteste und stärkste Schiff, das die Galornen jemals erbaut haben. Die Galornen beherrschen in aggressiver Art mehr oder weniger ganz Plantagoo, obwohl sie lediglich aus 450 Millionen Individuen bestehen. Die Raumflotte mit 20.000 Einheiten ist technisch jedoch allen anderen Flotten überlegen. Der Hauptteil der Galornen lebt in der »Ewigen Stadt« Gaalo auf Galorn, wohin sie zum Sterben auch stets zurückkehren. Die Aggression der Galornen dieser Zeit beruht auf einem unbewussten, aber stets präsenten Minderwertigkeitskomplex, der auf die Unfähigkeit zurückzuführen ist, trotz allen technischen Fortschritts das »Unberührbare Heiligtum« zu erforschen oder zu vernichten. Es handelt sich dabei um den Pilzdom von Galorn, der von einem unbekannten Urvolk zurückgelassen wurde.
Der erste Kommandant der KEMPEST wird der zirka 690 Jahre alte Pool Tammen. Eines Tages trifft der Galorne auf eine Piratenflotte der Mocksgerger. Diese hatten in der Vergangenheit bereits mehrfach erfolglos gegen die Vorherrschaft der Galornen revoltiert. Da die Mocksgerger bisher jedoch die Position ihres Heimatplaneten geheim halten konnten, ist es den Galornen bisher nicht gelungen, diese mehr lästige als ernsthafte Bedrohung auszuschalten. Pool Tammen lockt die Piraten mit einer Frachterflotte in einen Hinterhalt. Indem er den Gefangenen offen ein grausames Schicksal ankündigt, bringt er ein überlebendes Schiff der Mocksgerger dazu, die Heimatwelt anzufliegen. Tammen kann dem Schiff folgen und findet so den Planeten Gergendamp im Gerg-System. Der Planet wird vernichtet, die Sonne gezündet und einige Millionen überlebende Mocksgerger auf verschiedenen Welten Plantagoos ausgesetzt.
Etwa 100 Jahre später fürchtet Tammen, dass die Galornen zu degenerieren beginnen, da sie mittlerweile keinerlei Gegner innerhalb Plantagoos mehr haben. Um dem entgegenzuwirken, fordert er seinen ehemaligen Schüler Ophas Krohl mit seiner TROHR zu einem Duell heraus. Tammen kann dieses Duell nach langem Kampf für sich entscheiden und die TROHR vernichten. Wie von ihm geplant, führt dies in der Folgezeit zu stetigen internen Auseinandersetzungen, die dafür sorgen sollen, dass nur die stärksten Galornen überleben. Jahre später tötet Gea Reden, die Tochter von Tammen und neue Kommandantin der KEMPEST, in einem solchen Duell ihren Geliebten Joph Brol. Aus Rache für den Tod seines Sohnes, stellt Brols Vater einige Tage später die KEMPEST, nimmt Reden gefangen und deportiert sie zu einer abgelegenen Welt. Dorthin werden auch die in ihrem Auftrag von dem Genetiker Dinn Zentri gezüchteten Kampfwesen gebracht, die als Zentrifaal, was so viel wie Zentris Kinder bedeutet, bezeichnet werden. Zentri benutzte bei der Züchtung Genmaterial der Galornen, aber auch einer unbekannten ausgestorbenen Rasse.
Wiederum viele Jahre später ist Londa Dad die Kommandantin der KEMPEST. Die galornische Flotte wird durch die internen Auseinandersetzungen und Duelle immer mehr geschwächt. Dem will Dad entgegenwirken. Sie kommt in Kontakt mit den Tasch-Ter-Man, und als sie und ihre Besatzung auf Tasch-Term das Schiff verlassen, kehren sie völlig verändert an Bord der KEMPEST zurück. Sie wirken friedlich, nahezu träge und scheinen ihre Tatkraft verloren zu haben. KEMPEST, der immer noch die Lebensweise von Pool Tammen als Maßstab für alle Galornen ansetzt, versucht, das Vorgehen Londa Dads zu verhindern, scheitert jedoch.

Bevor Perry Rhodan die weitere Geschichte der KEMPEST erfahren kann, wird die mentale Aura auch für ihn übermächtig, und er zieht sich zum Transmitter zurück. Bull und die restlichen Begleiter sind bereits zu der Galornenstadt zurückgekehrt, da der mentale Druck insbesondere für die Zentrifaal zu stark geworden ist, wie Rhodan einer zurückgelassenen Nachricht des Terraners entnehmen kann. Der Zellaktivatorträger folgt den anderen und wird in der Empfangsstation der Stadt von einer großen Anzahl Roboter unter dem Kommando eines Galornen empfangen.