Zerrspiegel

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1848)
PR1848.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Tolkander
Titel: Zerrspiegel
Untertitel: Die Lehren des Philosophen – Milliarden Menschen folgen ihnen
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Donnerstag, 23. Januar 1997
Hauptpersonen: Caljono Yai, Atlan, Homer G. Adams, Presto Go, Mila Vandemar, Nadja Vandemar
Handlungszeitraum: Juni 1289 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Report:

Ausgabe 274: Magnetfelder, Datenblatt: Mobile Verteidigungsplattform von Mark Fleck

Computer: Philosophen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Trokan werden auch die Herreach indirekt durch den Philosophen auf Terra negativ beeinflusst. Sie verfallen allerdings nicht dem Kritzelsyndrom, der Einfluss manifestiert sich in Albträumen. So wird die Mahnerin Caljono Yai beispielsweise im Traum von einem fliegenden Schattenwesen bedroht. Dies ist für sie eine beunruhigende bis erschreckende Erfahrung, haben die Herreach bisher doch niemals geträumt. Der mentale Einfluss hat schließlich auch negative Auswirkungen auf die Gebetstrance, was dazu führt, dass die Oberste Künderin Presto Go, die die Terraner dafür verantwortlich macht, die eigentlich uneinigen Clerea, Herreachischen Freiatmer und Neuen Realisten zu gemeinsamen Aktionen veranlasst.

Die daraufhin stattfindende größte Gebetsrunde in der Geschichte der Herreach kann den negativen Einfluss jedoch nicht verdrängen – im Gegenteil: Statt der normalerweise entstehenden halbmateriellen Geschöpfe, wie der Zwerg Palomin, der vielgestaltige Brodik und der Riese Schimbaa, erscheinen negative Wesen. Hunderte von gesichts- und formlosen Enacho und der angstgeborene Axamit versetzen die Betenden in Angst und Schrecken. Der schreckschreiende Gumbuda tötet durch sein furchtbares Kreischen viele Herreach. Presto Go löst daraufhin die Gebetsrunde vorläufig auf, um weitere Opfer zu vermeiden.

Am 12. Juni 1289 NGZ erhalten Atlan, Mila und Nadja Vandemar auf Terra von Homer G. Adams aus der GILGAMESCH die Nachricht, dass der Philosoph von Ferrol seinen Einfluss bereits auf das gesamte Wega-System ausgebreitet habe. Die Zellaktivatorträger können drei Tage später zwei Menschen einfangen und befragen, als diese die Menschenmassen verlassen, die sich spiralförmig um den Philosophen von Terra bewegen, der sich nach wie vor im Bereich des Kilimandscharo aufhält. Die beiden geben unklare und verwirrende Auskünfte. So sei es wegen des vollkommenen Kreises eminent wichtig, Kreise zu malen. Dadurch gelange man in den Inneren Kreis, von dem, wie bei ins Wasser geworfenen Steinen, weitere Kreise ausgingen. Im Inneren Kreis habe der Philosoph eine Anleitung zur Montage mehrerer Teile gegeben, die allerdings erst noch gesucht werden müssten. Das große Werk entstünde »nebenan«, nicht direkt auf der Erde, aber in einer engen Verbindung dazu. Es werde in seiner Größe vermutlich sogar Terra selbst übertreffen.

Die Mutantinnen reihen sich daraufhin in die Menschenmassen ein und lassen sich vom Strom treiben. Sie gelangen so in die unmittelbare Nähe des Philosophen. Sie erkennen dabei, dass die Menschen einen Abstand von etwa 100 Metern zum direkten Standort des Wesens halten, das sich mit einer flimmernden Barriere umgibt. Diese Barriere können die Schwestern auch mit ihren Fähigkeiten nicht durchdringen, da sie sich wie unzählige verzerrende Spiegel darstellt. Allerdings hat es den Anschein, als werde der Philosoph ständig hin- und hergerissen. Er ist zwar laufend präsent, verflüchtigt sich aber auch immerzu. Kurz darauf verlassen die Vandemar-Zwillinge die Menschenmenge und berichten Atlan. Dieser äußert die Vermutung, dass sich der Philosoph gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Dimensionen befinde.

Kurz darauf erhalten sie von Homer G. Adams die Mitteilung über 19 weitere Gliederschiffe, die bei 47 Tucani zu den 60 bereits dort stationierten hinzugestoßen seien. Einige hätten sich nunmehr in Bewegung gesetzt, wobei eines direkt nach Terra fliege. Durch ein Gespräch mit Caljono Yai auf Trokan erfahren die Zellaktivatorträger von den dortigen Ereignissen. Dabei gelingt es den Vandemar-Zwillingen, Presto Go davon zu überzeugen, dass der Philosoph und nicht die Terraner für die Geschehnisse verantwortlich sei.

Am 19. Juni 1289 NGZ starten die beiden Mutantinnen einen erneuten Versuch, die flimmernde Barriere des Philosophen zu durchdringen. Ihre Körper fallen während ihrer paranormalen Aktivität in eine tranceähnliche Ohnmacht und werden periodisch von Krämpfen geschüttelt. Währenddessen erscheint das Gliederschiff über Terra und fliegt ungebremst auf die Oberfläche zu. Unmittelbar beim Aufprall vereinigt sich das Raumschiff mit dem Kilimandscharo-Massiv und verschwindet ohne eine Spur. Am folgenden Tag erwachen die Zwillinge völlig entkräftet. Sie zählen die Lehren des Philosophen auf, die sie während ihres Einsatzes erfahren haben:

  • Alle Bewohner eines Sonnensystems sollen unter der Führung des Philosophen zu einer geistigen Einheit verschmelzen.
  • Jeder Jünger ist ein Kreis innerhalb des großen Ganzen, des großen, das gesamte Sonnensystem umspannenden Kreises.
  • Im Zentrum des systemumfassenden Kreises agiert der Philosoph; das ist der Innere Kreis.
  • Alle sich im Inneren Kreis befindlichen Intelligenzen tragen unmittelbar zur Entstehung des Bauwerks bei.
  • Alle Jünger eines ganzen Systems sollen unter der Leitung des Philosophen ihre ganzen Kräfte zur Erhaltung des Bauwerks beitragen.
  • Ist das Bauwerk erst einmal fertiggestellt, sollen die Jünger dem Augenblick entgegenfiebern, da sie für die Schmückung des Bauwerks ein absolutes Opfer darbringen dürfen.

Neben den Lehren hätten die Schwestern eine schreckliche Zukunft voller Tod und Vernichtung beobachten können. Daraufhin gewährt der Philosoph auf der flimmernden Barriere auch Atlan den Blick in die nahe Zukunft.

Innenillustration