Im Zeichen von Thoregon

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1853)
PR1853.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Die Tolkander
Titel: Im Zeichen von Thoregon
Untertitel: Sie leben für die Koalition – in der Ruhe vor dem Sturm
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Donnerstag, 27. Februar 1997
Hauptpersonen: Kaif Chiriatha, Lopt Zadheven, Ce Rhioton, Foremon
Handlungszeitraum: unbekannt - 1289 NGZ
Handlungsort: Plantagoo
Computer: Schlafende Drachen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

In der Pentrischen Wolke erscheinen fremde Raumschiffe, die sich um das erste Heliotische Bollwerk gruppieren. Kurz darauf verschwinden sie mit der Wabe in einer Art Transition aus dem Doogerosch-System. Sechs Jahre später wird die Tochter von Kaif Chiriatha und Lopt Zadheven geboren. Sie stirbt allerdings bereits wenige Stunden nach der Geburt. Kurz darauf wird Kaif von Ce Rhioton aufgesucht, der ihr hilft, über den Verlust ihrer Tochter hinwegzukommen. In seinem Haus in Baaken Bauu führt der Zweite Bote von Thoregon die Galornin zu einem Datenträger, der auf einer Säule ruht und die Form eines galornischen Raumschiffes besitzt. Durch ihn werden Kaif Chiriatha bei verschiedenen Gelegenheiten Abschnitte der galornischen Geschichte vermittelt:

Seitdem Londa Dad das Kasch-Phee von Tasch-Term nach Galorn gebracht hat, sind immer mehr Galornen zu friedliebenden Lebewesen geworden. So sind circa 1600 Jahre nach ihrem Tod die Hälfte und weitere 1000 Jahre später nur noch etwa zehn Prozent der Bevölkerung aggressiv. Diese ziehen allerdings in ihren schwarzen Kampfschiffen durch Plantagoo, überfallen willkürlich Planeten und bekämpfen die friedlichen Galornen, aber auch sich selbst. Bei der Abspaltung des Aggressionspotenzials durch die Einnahme des Kasch-Phee kommt es zu unerwünschten Nebenerscheinungen, da sich das Potenzial in einem Blitz manifestiert, der in der näheren Umgebung einschlägt. Dieser Blitz kann dabei, je nach Stärke, Raserei oder Tod der in der Nähe befindlichen Personen, aber auch die Verwüstung ganzer Landstriche verursachen. Die Hyperphysikerin Aeltena Suux entwickelt daher den ersten Drachen in Herz-FÜNF auf Galorn. Es stellt sich allerdings heraus, dass Kinder die hohen Kasch-Phee-Dosen nicht überleben, die zur Abspaltung des Aggressionspotenzials notwendig sind, so dass man ihnen von nun an kleinere Dosen über einen längeren Zeitraum gibt, bis sie schließlich im Alter von 50 Jahren dem Drachen gegenübertreten müssen.
Weitere 300 Jahre später sind immer noch fünf Prozent der Bevölkerung aggressiv. Als sie sich in der Folgezeit allerdings gegenseitig ausrotten, zieht sich das Volk der Galornen immer mehr zurück. Da sie aufgrund des in der Vergangenheit durch die aggressiven Galornen verursachten Leids eine kollektive Schuld auf sich geladen sehen, wollen sie Plantagoo befrieden. Auf der technischen Basis des Drachen erschaffen sie das Shifting, das binnen kürzester Zeit die kriegerischen Auseinandersetzungen innerhalb der Galaxie beendet. Später beschäftigt sich der Denker Tiis Methare mit dem »Unberührbaren Heiligtum« in der Basaltebene von Galorn. Als es ihm schließlich gelingt, seinen Geist in tiefer Meditation mit dem Heiligtum zu verbinden, tritt ein fremdes Lebewesen aus dem Pilzdom. Er ernennt Tiis Methare zum Zweiten Boten von Thoregon und händigt ihm das Passantum aus. Die Galornen seien dazu ausersehen, der Koalition Thoregon beizutreten und dort technische Aufgaben zu erfüllen. Die Mitgliedschaft in der Koalition führt zu einem neuen Bewusstsein der eigenen Bedeutung unter den Galornen, obwohl niemand außer dem jeweiligen Zweiten Boten näher über die Hintergründe und Aufgaben informiert ist.
Nachdem die Grenze der Aufnahmekapazität des Drachen von Galorn erreicht ist, ziehen die Galornen nach Bushtam im Paraeen-System. Durch die Nähe zu zwei Schwarzen Löchern wird das System von anderen Völkern gemieden. Auf einer Nachbarwelt von Bushtam leben die Adlaten auf einem Wüstenplaneten. Diese ordnen sich in den folgenden Jahrhunderten freiwillig den Galornen unter und verstehen sich als deren Diener. Als auch die Kapazität des Drachen von Bushtam nach 3000 Jahren erschöpft ist, siedeln die Galornen im Pondor-System, bevor sie sich schließlich vor etwa 2000 Jahren in die Pentrische Wolke zurückziehen. Dort wurden bereits Jahrtausende zuvor die schwarzen Kampfschiffe konserviert.

Um von ihrer Trauer abgelenkt zu werden und ihren Horizont zu erweitern, können Ce Rhioton und Muum Dugesm Kaif Chiriatha dazu bringen, eine Rundreise durch Plantagoo zu unternehmen. Mit der METHARE, einem 38 Meter langen Schiff, bereist sie die Welten der Tasch-Ter-Man, der Kroogh, der Paradea und der Zentrifaal. Auf ihrer Reise trifft sie auch auf die heimatlosen Mocksgerger. Zuletzt fliegt sie auch die Ursprungswelt Galorn an. Als sie schließlich in die Pentrische Wolke zurückkehrt, muss sie feststellen, dass Lopt Zadheven in der Zwischenzeit bei einem Unfall tödlich verunglückt ist. Nur Ce Rhioton gelingt es, sie mental wieder zu stabilisieren. Gleichzeitig kündigt der Zweite Bote an, dass er für längere Zeit fort sein werde, da er eine wichtige Mission antrete. Die Nonggo, die bereits das erste Heliotische Bollwerk abgeholt hätten, würden auch das zweite abholen. Darüber hinaus trägt er Kaif Chiriatha auf, dass sie, falls irgendwann ein unbekannter Adlat in die Pentrische Wolke kommen und nach ihm fragen sollte, ihm ein bestimmtes Steinobjekt zeigen solle.

Als 32 Jahre später das zweite Bauwerk fertiggestellt ist, wird es, wie angekündigt, von den Nonggo abgeholt. Nach weiteren 18 Jahren ist das dritte Bollwerk bereits zur Hälfte fertig. Muum Dugesm, mittlerweile sehr alt und krank, bittet Kaif Chiriatha darum, ihn nach Galorn zu bringen, damit er dort sterben könne. Sie gewährt ihm diesem Wunsch, und als er stirbt, löst dies eine Glücksreduktion bei den Bewohnern der Slums aus. Nur wenig später kommt es im Trieger-System zu einem von den Zentrifaal ausgelösten Konflikt mit den Kroogh. Widerwillig muss Kaif Chiriatha das Shifting für die Zentrifaal befehlen.

Kurz darauf erfährt Kaif Chiriatha von dem Andro-Hüter Szuker vom Diebstahl eines galornischen Schiffes durch einen Adlaten, der wenig später auf Tasch-Term gefangen genommen werden kann. Da Foremon, so der Name des Diebes, jedwede Aussage verweigert und nur zu Ce Rhioton sprechen will, um ihn zu warnen, fühlt sich die Galornin an die Ankündigung des Zweiten Boten erinnert und lässt den Adlaten in die Pentrische Wolke bringen. Währenddessen werden auf der Baustelle des dritten Heliotischen Bollwerkes zwei fremde Intelligenzen und einige Zentrifaal ausgemacht. Als diese Gruppe schließlich zur verbotenen Welt Tribath flieht, lässt Kaif Chiriatha an dem einzig möglichen Rückkehrpunkt Aufstellung beziehen, um die Fremden bei ihrer unvermeidlichen Rückkehr festzunehmen. Zu ihrer Überraschung trägt der letzte Rückkehrer, einer der Fremden, der sich selbst Perry Rhodan nennt, ein Passantum.