Die Stunde der Zentrifaal

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1874)
PR1874.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Die Tolkander
Titel: Die Stunde der Zentrifaal
Untertitel: Zwischen Tasch-Term und Galorn – das Schicksal Plantagoos entscheidet sich
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Donnerstag, 24. Juli 1997
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, A-Caliform, Foremon, Kaif Chiriatha
Handlungszeitraum: 1289 NGZ
Handlungsort: Plantagoo
Computer: Sanitäres
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Das weiße Galornenschiff SCARVANKEN unter dem Kommando der Galornin Loud Myriad reagiert auf den Notruf der PEGOOM und kann das Raumschiff kurz vor dem Sturz in die gelbe Sonne bergen. Sie überlässt den Schiffbrüchigen die SCARV-3, ein zur PEGOOM baugleiches Beiboot. Weitere Hilfe kann Loud Myriad nicht leisten, da die SCARVANKEN auf dem Weg zu einem Sammelpunkt der friedlichen Galornen ist, die mit einem größeren Flottenaufgebot erneut versuchen wollen, ihre aggressiven Artgenossen in der Pentrischen Wolke zu shiften.

Wenig später erreicht die SCARV-3 Tasch-Term. Im Orbit befindet sich der Tasch-Ter-Man-Raumer TENDRIKON, der nach einer Lieferung Kasch-Phee aus der Pentrischen Wolke fliehen konnte. Bei der Flucht musste der kommandierende Adlat zurückgelassen werden. Dabei zeigt sich, dass die Aggressionsstrahlung bei den Tasch-Ter-Man sich dahin auswirkt, dass sie Initiative ergreifen und so enorme Mengen von Kasch-Phech verbrauchen, was zu einer drastischen Verkürzung ihrer Lebenserwartung führt.

Mit der Hilfe der TENDRIKON kann die SCARV-3 nach kurzer Suche ein kastenförmiges Gebäude, das 15.000 Jahre alt und halb im Sumpf versunken ist, entdecken. Nach einer Reinigung betreten sie das Gebäude und können die von Ton-Gabbeth angekündigten Darstellungen an den Wänden entdecken. Während Perry Rhodan und Reginald Bull mit den Illustrationen nichts anfangen können, stellen sie für die Tasch-Ter-Man eine Anleitung zur Erzeugung des Drachengewebes dar. Die Besatzung der TENDRIKON und Ton-Gabbeth beginnen mit der Hilfe ihres Jemmgen-Organs damit, innerhalb von drei Tagen 300 Kilogramm des Gewebes zu erzeugen. Die Lebensdauer ist zwar ohne Lebenserhaltung auf wenige Wochen beschränkt, aber die Tasch-Ter-Man verändern die Struktur der Zellen, so dass sie sich von abgestorbenem Gewebe ernähren und eine gesteigerte Zellteilung aufweisen.

Während die Tasch-Ter-Man das Zellgewebe herstellen, entdecken die beiden Terraner bei der weiteren Erkundung des Gebäudes das Tagebuch der Galornin Londa Dads, das Perry Rhodan die enthaltenen Aufzeichnungen direkt erleben lässt:

Mit der Einnahme des Schoudam-Hormons der Tasch-Ter-Man können die Aggressionen der Galornen gehemmt werden, wie Londa Dad im Selbstversuch an sich und der Besatzung der KEMPEST feststellt. Während sie allerdings bereits eine Zukunft mit einem Volk von friedlichen Galornen sieht, stellt sich heraus, dass dieses Hormon langfristig das Nervensystem angreift und zersetzt. Diese Nebenwirkung kann jedoch durch eine Weiterentwicklung des Schoudam zu Kasch-Phee beseitigt werden. In der Folgezeit experimentiert Dad mit verschiedenen Dosen des Hormons, bis es schließlich gelingt, dem Galornen Gons Bodenthe das Aggressions-Potenzial zu entziehen. Allerdings entlädt sich dieses Potenzial unkontrolliert und sorgt für eine Aggressionswelle, die einen Tag andauert und in deren Verlauf ein Besatzungsmitglied getötet wird. In der Folge wird als Lösung für dieses Problem an der Entwicklung des Drachen-Konzepts gearbeitet.

Indessen wird die SCARVANKEN von schwarzen Galornenschiffen angegriffen und die schwer verletzte Loud Myriad zum Verhör zu Kaif Chiriatha gebracht. Die Befragung findet unter Anwendung von Folter statt. Da Myriad dieser nicht standhalten kann, verrät sie den Plan des erneuten Shifting-Versuchs. Es gelingt ihr jedoch, ihr Wissen um den Plan Perry Rhodans für sich zu behalten, bevor sie infolge ihrer Verletzungen stirbt.

Auf Tasch-Term setzen die Tasch-Ter-Man die Erzeugung des Gewebes fort, während die beiden Terraner, Foremon und A-Califorms Clan mit den bereits fertiggestellten 300 Kilogramm Richtung Galorn starten. Im System des Galornensterns angekommen, müssen sie feststellen, dass ein schwarzes Raumschiff über dem Planeten steht, so dass eine Annäherung mit der SCARV-3 nicht möglich ist. Mit dem Wissen, dass die aggressiven Galornen auf Notrufe nicht reagieren, verschaffen sie sich auf Sci-Shouk den wracken Zentrifaalraumer GRITTEK, mit dem sie einen Absturz auf Galorn vortäuschen. Tatsächlich reagiert das schwarze Schiff nicht, und Rhodan, Bull und die Zentrifaal begeben sich zum Drachen.

Die beiden Zellaktivatorträger werden von der Aggressionsstrahlung stark in Mitleidenschaft gezogen, während die Zentrifaal um A-Caliform infolge des Shiftings nicht beeinträchtigt werden. Da die Strahlung in der Nähe des Drachenschachtes immer weiter ansteigt, müssen Rhodan und Bull zurückbleiben, da sie ihre Aggressionen nicht mehr unter Kontrolle halten können. Im Schacht verteilen die Zentrifaal das neue Gewebe auf die abgestorbenen Flächen, wo dieses sofort beginnt, die toten Zellen aufzuzehren. Kurz darauf kann ein deutliches Wachstum des Zellgewebes festgestellt werden, während gleichzeitig die Aggressionsstrahlung abnimmt, wie Rhodan und Bull bestätigen können.

Auf der SCARV-3, mit der sich Foremon in ein Nachbarsystem zurückgezogen hat, um die Aktion der GRITTEK nicht zu gefährden, kann der Adlat über Hyperfunk erfahren, dass A-Gatergadds Vorstoß in die Pentrische Wolke erwartungsgemäß gescheitert und fast alle seine Schiffe vernichtet worden sind. Gleichzeitig soll eine große Schlacht zwischen weißen und schwarzen Galornenschiffen bevorstehen. Während das über Galorn stationierte Schiff abzieht, landet die SCARV-3 auf dem Planeten, um Rhodan, Bull und die Zentrifaal an Bord zu nehmen.

Perry Rhodan will allerdings vor dem Abflug nach Tasch-Term über den Pilzdom und die Brücke in die Unendlichkeit kurz in das Solsystem zurückkehren, um die Verantwortlichen dort vor der Ankunft des Heliotischen Bollwerks zu warnen.