Der Traum der Nevever

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1918)
PR1918.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Sechste Bote
Titel: Der Traum der Nevever
Untertitel: Ein Volk soll Superintelligenz werden – Gucky erlebt das Ashgavanogh
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 26. Mai 1998
Hauptpersonen: Icho Tolot, Gucky, Julian Tifflor, Michael Rhodan, Upesamee, Orsidenda, Lovo Kasistan
Handlungszeitraum: März / April 1290 NGZ
Handlungsort: Puydor, Artirur-System
Computer: Hypnoschulung (II)
Glossar: Arrorer / Chronauten / Curayo / ES / Ginkoos / INGORUE / Ketchorr / Nevever
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Julian Tifflor, Gucky und Icho Tolot beobachten die knapp 200 Nevever, die wie in Trance zueinander gefunden haben. Dabei erlebt der Mausbiber mental das Ashgavanogh, eine Traummeditation, und erfährt auf diesem Weg die Geschichte der Nevever:

Vor einem halben Erdzeitalter waren das Guu und das Jii die beiden bestimmenden Kräfte, die das Wesen der Nevever ausmachten. Der junge Upesamee besaß zusätzlich das Roo, das vor Urzeiten genetisch getilgt worden war und nur noch einmal unter einer Milliarde Nevever auftrat. Während das Guu als die Ratio und das Jii als die Phantasie bezeichnet werden kann, verkörperte das Roo den Aggressionstrieb. Upesamee war auch körperlich anders, denn er konnte nur vierzehn statt siebzehn Pseudopodien ausbilden.
Zu jener Zeit hatten sich die Nevever vom galaktischen Geschehen in Puydor zurückgezogen und waren fast schon in Vergessenheit geraten. Sie strebten auf geistiger Ebene, dem Ashgavanogh, die nächsthöhere Daseinsebene an und wollten zu Hütern von Puydor werden. Während die meisten Nevever einen Mantel des Geistes um sich legten und mithilfe des Tronium-Azints von Ort zu Ort reisten, liebte Upesamee es, mit einem Raumschiff zu reisen. Er besuchte viele Völker und galt als Friedensmissionar.
Als er eines Tages nach Ketchorr zurückkehrte, befanden sich alle Nevever, immerhin zehn Milliarden Wesen, im Ashgavanogh. Auch Upesamee trat in den geistigen Verbund und erlebte, wie alle Nevever vergeistigt waren und einen Kollektiv-Körper fanden. Das alles geschah unter der Leitung von Muriadoc, einem Gesandten der Hohen Kosmischen Entitäten. Er wies den Nevevern den Weg, wie sie sich zu einer Superintelligenz entwickeln könnten und bereitete sie darauf vor, im Kampf gegen die Chaosmächte mitzuwirken. Aber die Nevever fühlten sich noch nicht reif und wollten vor allem an ihrer individuellen Körperlichkeit festhalten. Sie wurden daraufhin von Muriadoc entlassen, um die Belange auf ihrer niederen Daseinsebene zu bereinigen.
Die Nevever begannen mit der Suche nach dem Schritt hinauf auf die nächsthöhere Daseinsebene. Dabei sollte ihre Körperlichkeit bestehen bleiben. Zu der Zeit war Upesamee ein Freund des Wissenschaftlers Orsidenda, der ihn auf einer seiner Reisen begleitete. Sie erlebten den Krieg zwischen den Rawwen bzw. ihrem Stoi-Kan-Kaum-Imperium und den Iriffen. Den Untergang der Iriffen konnten sie nicht verhindern, aber Orsidenda hatte eine Vision, wie das Roo der Völker zu tilgen sei. Dabei ging es um einen »Stellvertreter-Nevever«, der das Guu und das Jii aller Nevever in sich tragen müsste. Dafür gab es drei Möglichkeiten: Einen Roboter aus Formenergie, einen Klon oder einen Geistespool, ausgelagert in einer höheren Dimension.
Die Klonversuche der folgenden Zeit endeten in einer Katastrophe und dann starb Upesamee im Tamijakum-Reich der Varmiren. Aber er hinterließ in seinem Testament die Vision eines Tronium-Azint-Speichers. Da die »Kyber'Never«-Versuche auch scheiterten, wandten sich die Nevever dieser Vision zu. Es war die Geburtsstunde von Jii'Nevever und Guu'Nevever, den zwei gegenpoligen Wesenheiten in einem Körper. Jede in einer Körperhälfte manifestiert, jedoch eine sich gegenseitig ergänzende, homogene Einheit bildend.

Zwischenspiel: Schon drei Tage wandeln die Nevever in ihrer Trance. Deren Erdzeitalter muss 60.000 Jahre zählen, denn Jii'Nevever ist bekanntlich 30.000 Jahre alt. Die alten Nevever wurden selbst bis zu 10.000 Jahre alt.

Das Doppelwesen bestand nur noch zu 20 Prozent aus Tronium-Azint, der Rest hatte sich in einen neuen, namenlosen Stoff umgewandelt. Die Nevever gaben ihm den Auftrag, Frieden in Puydor zu stiften. Jii-Guu'Nevever hatte die Gabe der Traumsendung und war imstande, über das Medium Tronium-Azint ihren Träumen Macht zu verleihen und den Frieden umzusetzen. Da große Mengen des Minerals auf der Welt Curayo lagerten, wurde es die Heimat des Doppelwesens.
Ein Rawwe der Agmem-Sippe entdeckte im Osten Puydors die Welt Paliku, auf der insektoide Lebewesen existierten. Es versprach, fette Beute zu werden, und die kleine Flotte um das Flaggschiff INTURA-TAR machte sich bereit. Da erlebten die Rawwen den Traum von Guu und Jii und schlossen Frieden auf Paliku. Auf Ketchorr selbst degenerierten die Nevever, weil sie ihr Guu und Jii eingebüßt hatten. Nur noch selten, im Ashgavanogh, wurde ihnen ihre große Vergangenheit bewusst.

Zwischenspiel: Zwei weitere Tage sind vergangen. Tolot macht sich Gedanken um das Schiff INTURA-TAR, dessen Namen er und Gucky schon einmal von dem Rawwen Seorken-Orr auf Curayo hörten, der angeblich auf dem Schiff geboren worden war. Tifflor hat inzwischen Funkkontakt zur INGORUE und erfährt, dass der Händler Hotch-Kotta seine MAJJETT startklar macht. Außerdem ist am Rande des Systems die EIDENGOORD erschienen. An Bord weilt Michael Rhodan, der angeblich Hilfsgüter von den Ginkoos mitbringt. Trotz der Gefahr will Gucky das Ende des Ashgavanogh abwarten.

Der Varmire Lovo Kasistan war zufällig dem »Friedfertigkeits-Syndrom« auf die Spur gekommen und ging dem mehr nach als seinen obligatorischen Kriegszügen. So fand er das Volk der Nevever und erfuhr von deren Ablegern. Kasistan ließ in der Folge einen Schutz vor Tronium-Azint bauen und griff, derart geschützt, Curayo an. Aber Guu-Jii'Nevever überlebten, der Varmire starb. Jahre später war Guu'Nevever mit der INTURA-TAR unterwegs, um die Gojomer vor den Varmiren zu schützen. Jii'Nevever, allein auf Curayo, empfing dann den Todesimpuls von Guu.

Zwischenspiel: Noch ein Tag ist vergangen und die Besatzung der INGORUE befindet sich wieder im Bann von Jii'Nevever. Damit sitzen die drei Galaktiker auf Ketchorr fest, denn die MAJJETT ist abgeflogen.

In ihrer Trauer gebar Jii'Nevever den Hass und den Gedanken an Rache. Ihre Träume waren unvermindert stark und sie begann die Völker Puydors gegen die Varmiren aufzuhetzen. Deren Imperium zerfiel und die Überlebenden wurden zu Parias, den Arrorern. Ihr einmal eingeschlagener negativer Weg blieb danach bestehen, bis die Nonggo dem ein Ende setzten.

Das Ashgavanogh ist beendet und Gucky, wieder im vollen Besitz seiner Kräfte, erklärt, die MAJJETT verharre noch am Rande des Systems. In einem Gewaltakt teleportiert er am 6. April 1290 NGZ mit den beiden Freunden auf das Handelsschiff.

Innenillustration