Das Haus der Nisaaru

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1956)
PR1956.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: MATERIA
Titel: Das Haus der Nisaaru
Untertitel: Unterwegs mit der ANUBIS – sie suchen eine Superintelligenz
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Dienstag, 16. Februar 1999
Hauptpersonen: Mhogena, Vincent Garron, Tuyula Azyk, Darla Markus, Hermon da Ariga
Handlungszeitraum: November / Dezember 1290 NGZ
Handlungsort: Chearth, Lhanzoo-System
Report:

Ausgabe 301: Irrfahrt durch die Unendlichkeit – die Geschichte des Raumschiffs SOL – (Teil 4)

Computer: Superintelligenzen
Glossar: Amithuso / Dsoobrath / Granschok / Lantes Guillaume / Gunjar / Ingars / KENNON / Quotor / Raggan / Sinjuil / Junk Upkerk / VINAU
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auch die junge Medikerin Darla Markus aus Dr. Julio Manganas Team bemüht sich um Vincent Garron, wobei sie emotional hin- und hergerissen wird wegen der Taten, die der Mutant begangen hat. Unterdessen erklärt Mhogena Atlan da Gonozal, dass das Haus der Nisaaru kein fixer Ort ist und nur die Meister des Sandes imstande sind, einen Kontakt aufzunehmen. Dafür müssen sie einen bestimmten Hypercode an Nisaarus Boten senden, die Accolen, unsichtbare und ätherische Wesen, die im Halbraum leben und die Botschaft an die Saarer weiterleiten, die Nisaarus Diener sind.

Der VESTA-Kreuzer ANUBIS von der RICO mit Hermon da Ariga als Kommandant, startet schließlich von Thagarum, wo die Algioten vorerst ihre Angriffe reduziert haben. Mit an Bord gehen der Fünfte Bote von Thoregon, Garron, Tuyula Azyk, Markus und 20 weitere Arkoniden. Der Kreuzer entfernt sich 1000 Lichtjahre vom Sonnentresor, dann sendet Mhogena den Hypercode.

Trotz der Entfernung vom Tresor bessert sich Garrons Zustand zunächst nicht, dafür kommt nach einiger Zeit eine Nachricht vom 348965. Boten im Ersten Radius des dritten Kreises, 689. Stand herein. Demnach ist Nisaaru außerstande, Besuch zu empfangen. Aber so schnell gibt Mhogena nicht auf und lässt sich mit den Saarern verbinden. Auch sie geben ihm eine negative Antwort.

Da tauchen Knoten- und Pfeilschiffe auf, und die ANUBIS setzt sich ab. An anderem Ort wird ein weiterer Kontakt versucht, und der Fünfte Bote erweist sich als sehr hartnäckig. Er erhält Koordinaten, 10.000 Lichtjahre in Richtung Zentrum.

Auf dem Weiterflug meldet sich Garron zu Wort. Der Todesmutant erklärt, zurück zur Erfüllung zu wollen. Er behauptet, Quotor sei für immer fort und der Sonnentresor bedeute für ihn eine wunderbare Metamorphose, sein Elysium.

Während der folgenden Tage ist es immer das Gleiche. Die Accolen weisen dem Kreuzer immer neue Koordinaten zu, und im Zickzack-Flug nähert sich der Kreuzer dem Zentrum Chearths. Das Raumschiff ist schließlich nur noch 4000 Lichtjahre davon entfernt, und optisch ist eine rötlich violette Wolke, durchsetzt von nicht leuchtenden Globulen aus Protomaterie, zu erkennen. Masse- und Energietastung reagieren nicht. Dann setzt ein Sog ein und zieht den Kreuzer in ein Nichts.

Unvermittelt steht die ANUBIS auf einer Methanwelt, auf der ein Gebilde wie ein Gordischer Knoten ausgemacht wird. Der Strang hat einen Durchmesser von fünf bis zehn Kilometer, und Mhogena behauptet, es sei das Haus der Superintelligenz.

Mhogena verlässt das Schiff und wird von Saarern empfangen, die wie filigrane und grazile Gharrer aussehen, in Wir-Form sprechen und anscheinend keine Eigennamen besitzen. Sie nehmen den Fünfte Boten mit in das Haus. Alles bis hinauf zum ganzen Planeten ist sicherlich nicht real und wird mit »Protomateriewelt« umschrieben.

Garron, wieder unter einem Anti-Esperschirm gefangen, kann erneut die Jülziish überreden, diesen zu deaktivieren. Er teleportiert mit ihr in das Haus, wo sich im gleichen Augenblick eine Sauerstoff-Atmosphäre bildet. Die beiden werden von Blues-Saarern und Terra-Saarern empfangen, die erklären, sie seien unerwünscht. Garron tötet sie, aber nicht mittels Gen-Bursting. Er kann es nicht erklären – und verliert das Bewusstsein.

Weitere Blues-Saarer tauchen auf und geleiten Azyk. Sie bezeichnen sich als Bewusstseinsanteile der Superintelligenz mit flüchtigen Körpern. Die anderen sind demnach gar nicht tot. Azyk ist voller Ehrfurcht und hört ein leises Lachen, wobei sie mental das Bild eines silbrigen Wasserfalls empfängt.

Schließlich erreicht sie einen riesigen Dom, in dem auch Mhogena steht. Es ist ein Ort der Stille, wo sich Träume und Sehnsüchte erfüllen und wo das Leben seinen Anfang und sein Ende nimmt. Nisaaru selbst zeigt sich als Sternenhimmel, als Spiralgalaxie, als Chearth. Eine weibliche Stimme erklingt, und es ist wie Musik. Nisaaru erklärt, sie müsse fort an einen anderen Ort. Eine kosmische Bestimmung erwarte sie, und ihre Kinder müssten sich fortan selbst helfen.

Nach Verklingen der Worte finden die beiden sich auf der ANUBIS wieder, wo auch Garron schon ist. Der Kreuzer startet am 10. Dezember 1290 NGZ zurück nach Thagarum. Der Planet der Superintelligenz verschwindet wieder.