Der Schattenbruder

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1966)
PR1966.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: MATERIA
Titel: Der Schattenbruder
Untertitel: Ein Gharrer erzählt – und Galaktiker schmieden einen Plan
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 27. April 1999
Hauptpersonen: Mhogena, Vil an Desch, Atlan da Gonozal, Phisagon, Tuyula Azyk
Handlungszeitraum: Januar 1291 NGZ, 11681198 NGZ
Handlungsort: Chearth
Journal:

Nr. 13: Werden Physiker den Weltuntergang erzeugen? (Rüdiger Vaas)

Computer: Paranormales
Glossar: Amaniten / Alguin Atork / Gramser / Moinghas / Myrden / Prokiden / Skoghal / Sonnentresor / Voranesen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der 1. Januar des neuen Jahres ist angebrochen, und auf Thagarum registrieren die Wissenschaftler um Myles Kantor starke Flare-Effekte bei der zum Sonnentresor gehörigen Riesensonne Moingha. Die Algioten haben also das Schutzfeld um Skoghal von der Schaltstation Porrista aus durchlöchern können, so dass Sonnenwürmer aus ihrem Gefängnis haben ausbrechen können. Mit dem Hyperdim-Resonator kann die Perforation noch einmal rückgängig gemacht werden, und die Guan a Var kehren nach Skoghal zurück. Doch das wird auf Dauer nicht funktionieren.

Wenig später beschreibt Kantor gegenüber Atlan den zum Sonnentresor gehörigen Pulsar Wlaschos als Zustandsbarometer. Dessen Pulsfolge ist in letzter Zeit auf 15,2363 pro Sekunde angestiegen. Wird der Wert 15,24 erreichen, verwandelt sich Wlaschos in ein Black Hole – das Ende des Tresors.

Die Algioten führen ihre Angriffe auf Thagarum auch weiterhin durch, ebenso lösen sie Hyperbeben bei der Sonne Yponiko aus, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lhanzoo. Dao-Lin-H'ay macht den Vorschlag, Vil an Desch gegen die Algioten einzusetzen. Doch der unter Elcoxol-Mangel leidende Scoctore verweigert die Zusammenarbeit.

Etwas später können Dr. Julio Mangana, Domino Ross, Atlan und Ronald Tekener einige Myrden auf Thagarum bergen, die sie dem Tazolen geben. Dessen Zustand bessert sich etwas, doch an Desch fordert weiteres Elcoxol.

Als Mhogena aus dem Pilzdom auftaucht (er berichtet von der SOL, die in der Milchstraße aufgetaucht ist), kann er an Desch dank seiner psi-reflektorischen Gabe schnell wieder zur Mitarbeit bewegen. Der Scoctore soll über Funk alle Algioten zum Rückzug aus Yeguenol auffordern, wie Chearth von ihnen genannt wird.

Entsprechend starten die Kreuzer der VESTA-Klasse ROMA und ANUBIS, die von einem Rachenschiff unter Ganzetta begleitet werden, in den algiotischen Machtbereich. Unmittelbar nach dem Abflug aus dem Lhanzoo-System taucht der seit Tagen verschwundene Vincent Garron an Bord der MERLIN auf. Der Mutant weist einige Verletzungen auf. Er beschreibt gegenüber Tuyula Azyk den Sonnentresor als sein Elysium, das voller Farben ist. Trotz allen Flehens von Seiten des Blues-Mädchens verschwindet Garron wieder dorthin.

Während des Fluges berichtet der Fünfte Bote dem Arkoniden und Tekener aus seiner Jugend:

Umgerechnet im Jahre 1168 NGZ schlüpft Mhogena nach seinen Schwestern Rhavet und Chetona aus dem Ei. Aufgrund einer Urerinnerung kann er sofort den Verwesungsgeruch des Totlings im vierten Ei des Geleges wahrnehmen. Das geschieht auf Pauthor im Whekrol-System, in der Eastside Chearths, wo der Gharrer auch aufwächst. Im Alter von acht Jahren nimmt er erneut den Geruch des Totlings auf, den er nun als Schattenbruder bezeichnet. Es ist eine Warnung, und wenig später wirft ihn der gleichaltrige Pratmoka vor, über alle Schüler dominieren zu wollen. Obwohl Mhogena noch keinen körperlichen Makel aufweist, ist sein Talent der Psi-Reflexion schon so stark, dass er die aggressiven Impulse des Anderen mühelos abwehrt.
Zwei Jahre später tritt erneut der Geruch des Schattenbruders auf, und dessen mentale Stimme weist darauf hin, dass soeben über sein Schicksal entschieden werde. Über seine Para-Sinne erlebt Mhogena tatsächlich mit, wie seine Eltern Eikhelin und Novatme mit einem Gharrer sprechen, der ihnen eröffnet, Mhogena werde auf einer Eliteschule auf Thagarum ausgebildet. Mhogena ist überzeugt, dass der Besucher der legendäre Zwilling ist, der stärkste Psi-Reflektor, den die Gharrer je hervorbrachten. Gleichzeitig entwickelt sich sein Makel, sein äußeres linkes Auge verfärbt sich hellgrün. Wenig später nimmt ihn Phisagon, ein Meister des Sandes, mit nach Thagarum.
Mit 18 Jahren beginnt Mhogena, als Diplomat zu arbeiten, wird dann zum Protektor von Pauthor berufen. Dort muss er einen Streit zwischen den Pavian-artigen Gramsern und den Pilz-artigen Amaniten schlichten, die Anspruch auf den Planeten erheben. Im Ritual der Vereinigung, das auf die 600 Jahre zurückliegende erste Konfrontation mit den Algioten zurückgeht, verschmilzt Mhogena die psi-reflektorische Kraft aller Gharrer auf Pauthor zu einem Schild, der den Planeten einhüllt. Dabei ist Mhogena so stark, dass der Wall nicht auf den Planeten beschränkt bleibt, sondern das ganze System umschließt.
Im Alter von 25 Jahren wird er in den Orden des Sandes aufgenommen. Mhogena lernt den Meister des Grauen Sandes Botagho kennen, der ein seltsames schwarzes Armband trägt und ihn in die Zwiebelschalenstruktur des Universums einführt. So hört Mhogena erstmals von der Superintelligenz Nisaaru, die der Orden betreut.
Im Jahre 1198 NGZ nimmt Phisagon Mhogena erstmals mit in das Haus der Nisaaru. Phisagon fragt nach dem Schicksal des Fünften Boten von Thoregon, wird aber zurückgewiesen. Dieses Verhalten der Superintelligenz empört Mhogena, und diese ist von seinem Selbstbewusstsein beeindruckt. Nisaaru bittet darum, nur in wirklich dringenden Fällen konsultiert zu werden, da sie mit Etwas beschäftigt sei, das ihre ganze Aufmerksamkeit erfordere ...!

Innenillustration