Die List des Scoctoren

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1967)
PR1967.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: MATERIA
Titel: Die List des Scoctoren
Untertitel: Der lange Weg zum Fünften Boten – und Tekeners gefährliche Mission
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 4. Mai 1999
Hauptpersonen: Mhogena, Ronald Tekener, Vil an Desch, Dro ga Dremm, Atlan, Ganzetta
Handlungszeitraum: Januar 1291 NGZ
Handlungsort: Chearth
Risszeichnung: Extragalaktische Raumschiffe: Mutterschiff der TSK (Völker der Galaxis DaGlausch) von Lars Bublitz
(Abbildung)
Computer: Thoregon-Boten
Glossar: Accolen / Algion / Algisch / Gaintanu / Knotenschiff / Ragunjan / Scoctoren / Tazolen / Thagarum / Tor der Erleuchtung / Wlaschos / Zyteker
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Kreuzer ANUBIS und ROMA sowie die wlatschidische RAGANTA, die ein gharrisches Beiboot als Unterkunft für Mhogena an Bord hat, kreuzen tagelang in der von den Algioten besetzten Northside von Chearth. Trotz ständiger Angriffe funken sie beständig die Reden von Vil an Desch und das Ganze läuft unter der Bezeichnung Unternehmen Propaganda. In der Algisch genannten Verkehrssprache wendet sich der Scoctore nicht nur an die Tazolen, sondern an alle Völker Algions, wie beispielsweise die Fledermäusen ähnelnden Zyteker.

Der Tazole aus dem Clannach-Imperium, wie sie ihr Reich in Algion nennen, zeigt erneut Symptome des Elcoxol-Entzugs und wird sicherlich bei weiterer Abstinenz in wenigen Wochen sterben. Der Fünfte Bote, Atlan, Ronald Tekener und Ganzetta beschließen daher am 10. Januar 1291 NGZ, das Erscheinungsbild von Vil an Desch in den Sendungen syntronisch zu verändern. Während dieser Zeit findet Mhogena weiterhin die Ruhe, aus seinem Leben zu erzählen:

Im Jahre 1218 NGZ nimmt Mhogena erneut den Geruch seines Schattenbruders wahr. Dieser übermittelt ihm Grüße von der Gelegeschwester Chetona. Mit schlimmen Befürchtungen reist er nach Keroufa im Sternhaufen Horo-27, wo Chetona sich niedergelassen hat. Doch er kommt zu spät, Chetona ist als Mitglied einer agrar-ökonomischen Expedition von einer Geröll-Lawine getötet worden.
Zur Ehrung der Opfer vollzieht Mhogena mit den Siedlern das Ritual der Vereinigung. Die Erschaffung eines gemeinsamen psi-reflektorischen Schildes, eigentlich als Abwehr gegen die Algioten entwickelt, soll daran erinnern, in Gemeinschaft und in Einklang mit der Schöpfung zu leben.
Wenig später trifft Botagho mit der THOREGON FÜNF auf Keroufa ein und erweist sich als Fünfter Bote von Thoregon. Botagho unterzieht Mhogena einer Prüfung und konfrontiert ihn mit dem »Tiefen Tal zwischen den Gomrabianischen Hyperraumhügeln«, in dem vor 20.000 Jahren zahlreiche Raumschiffe verloren gingen. Mhogena erkennt, dass es sich um einen sechsdimensionalen Schacht handelt. Am anderen Ende erblickt er eine grüne Sonne, in deren Atmosphäre eine Plattform schwebt. Von dort gelangt er zur Grube und wird von einem telepathisch veranlagten Kugelwesen in das Tiefenland gebracht. Dort wird Mhogena von einem Haluter attackiert, den er psi-reflektorisch abwehrt. Anschließend findet er sich in der THOREGON FÜNF wieder.
Botagho berichtet Mhogena von den Raum-Zeit-Ingenieuren und ihrem Einsatz in der Tiefe, die jedoch kläglich scheiterten. Des Weiteren hat ein Hilfsvolk der Chaotarchen einen der Tiefenbahnhöfe verschleppt, den sie aber dann zurücklassen mussten. So kam es, zusätzlich durch weitere unsachgemäße Anwendungen, zum Entstehen der Hyperraumhügel. Erst die stärksten gharrischen Psi-Reflektoren konnten den Raumsektor aufgrund von Hinweisen Nisaarus sichern bzw. machten sie daraus ein Sperrgebiet. So entstand der Bund der Meister des Grauen Sandes.
Mhogena soll nun ebenfalls ein Meister des Grauen Sandes werden. Botagho offenbart ihm, dass an seiner Seite ein zweiter, verkümmerter Körper entspringt, er also der legendäre Zwilling sei. Er nimmt Mhogena mit in den Baolin-Deltaraum, wo Mhogena ein Passantum erhält. Doch noch bleibt Botagho im Amt und schickt Mhogena zurück nach Keroufa.
Nach weiteren 42 Jahren erklärt Botagho Mhogena zum neuen Fünften Boten und verschwindet über den Pilzdom auf Thagarum. Bei den Meistern des Grauen Sandes lässt sich Mhogena im Amt bestätigen und findet anschließend auf Thagarum den Leichnam von Botagho. Nach dem Begräbnis betritt er erstmals die Brücke in die Unendlichkeit.
In der Folge arbeitet Mhogena 30 Jahre lang fast ununterbrochen für die Koalition Thoregon. Dabei stößt er mit seiner THOREGON FÜNF auch auf eine tote Galaxie, die keinerlei Licht ausstrahlt. Zurück in Chearth, findet er die Algioten vor.

Am 12. Januar nimmt der neue Befehlshaber der Algioten, Dro ga Dremm, Verbindung mit den drei Schiffen auf. Er lädt den Ketzer Vil an Desch zu einem Gespräch an Bord des Elcoxolschiffes HEDO RU GIOR ein. Dazu ist Dro ga Dremm bereit, außerhalb des algiotischen Einflussbereiches zu kommen.

Am Treffpunkt setzt Vil an Desch mit einem Beiboot der ANUBIS zur GIOR über. Er wird von Tekener, Ganzetta und je sieben Wlatschiden, Terranern, Arkoniden und TARA-Robotern begleitet. Zu der Elcoxol-Behandlung jedoch ziehen sich die beiden Tazolen allein zurück.

Vil an Desch trägt Spionsonden an sich, die einst vom TLD-Spezialisten Jilhem Voss entwickelt und von Giuseppe Fiorentini nach Camelot gebracht worden waren. So kann ein Attentat auf ihn vereitelt werden, und sie kehren am 15. Januar ins Lhanzoo-System zurück.

Nochmals taucht Vincent Garron an Bord der MERLIN auf. Der Todesmutant verliert mehr und mehr den Bezug zur Realität und kann nur noch durch die Ankerwirkung, die Tuyula Azyk auf ihn ausübt, materialisieren. Mehr tot als lebendig, preist er trotzdem die Farbenvielfalt und Pracht des Elysiums.

Innenillustration