Die Sonnenwürmer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1976)
PR1976.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: MATERIA
Titel: Die Sonnenwürmer
Untertitel: Sie kommen aus Louipaz – ihre Heimat ist eine Sternenwüste
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 6. Juli 1999
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Verhaanda, Rha'a'beth, Koolaas, Vincent Garron, So'o'both
Handlungszeitraum: Februar 1291 NGZ
Handlungsort: Chearth
Report:

Ausgabe 306: Die Ritter der Tiefe (Roland Triankowski)

Computer: Hyperraumwesen
Glossar: Avataras / Oliver Dermont / Impulsgeber Xions / Lykhol / Nan er Orvan / Elgor Rizz / Somnaro / Tazolar / Yeguenol / YON A PAT
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach einem Tag gelingt es dem Kreuzer PYXIS und den drei Space-Jets doch, die Korona Skoghals zu verlassen und den Algioten zu entkommen. Indessen übernimmt die Soboth-Persönlichkeit wieder die Kontrolle über Vincent Garron in dem Avatara-Körper. Mittels eines Psychotricks schafft es Ronald Tekener, dass der Todesmutant nach drei Tagen wieder die Kontrolle zurückerhält. In dem künstlichen Körper leidet der Mutant jedoch stark unter seiner Farbenblindheit.

Der Scoctore Norgo ro Yong büßt durch seine Krankheit nach und nach den Bezug zur Realität ein. So verliert er bei der Verfolgung der galaktischen Schiffe durch Fehlentscheidungen zwei weitere Knotenschiffe. Trotzdem werden diese gestellt, aber sein Flaggschiff-Kommandant Praga re Nolo rät von einem Angriff ab. Tatsächlich setzt der Gegner seine gefährlichste Waffe – die Transformkanone – ein, die bislang innerhalb des Sonnentresors nicht funktionierte. Zuerst geht das letzte Knotenschiff verloren, dann materialisiert eine Transformbombe direkt in der Zentrale der YON A PAT. Kurz vor seinem Ende vermeint ro Yong, Gaintanu zu erblicken.

Dass der Kreuzer der VESTA-Klasse die Transformkanone einsetzen kann, verdankt die Besatzung dem ertrusischen Feuerleit-Chef Elgor Rizz, der die Waffe modifizieren konnte. Die Galaktiker bergen 17 überlebende Tazolen. Des Weiteren wurde während des Gefechts beobachtet, wie neun Sonnenwürmer Skoghal verließen. Bis zum 25. Februar 1291 NGZ werden sechs durch die Kraftfelder des Tresors zurückgelenkt. In dieser Zeit berichtet So'o'both-Garron von seinem Volk, den Guan a Var:

Vor 100.000 Jahren waren die Joridaer die beherrschende Lebensform der Galaxie Louipaz. Die an Kalmare erinnernden Wesen hatten anfangs einen großen Expansionsdrang, doch nach Besiedlung von 3412 Planeten zogen sie sich zurück und ihr Interesse galt fortan der Genkonstruktion.

Zusammen mit Klonen, die sie als Sinnesbrüder bezeichneten, bereisten die Joridaer in ihren Flimmersphären ihre Heimatgalaxie. So entdeckten Verhaanda und sein Sinnesbruder Xypon auf einer abgelegenen Wüstenwelt im Halo von Louipaz fünf bis sechs Meter lange Sandwürmer. Diese waren imstande, Hyperenergien aufzunehmen und in Form von Blitzen wieder abzugeben. Mit seiner Sphäre LHAMAAR fing er drei der halbintelligenten Würmer ein und brachte sie zum Stützpunkt Ohmgara. Dort erschuf der Genkonstrukteur Guanaar in 120 Jahren die Guana, die über eine höhere Intelligenz verfügten. Deren Körper waren 20 Meter lang und verfügten über eine Art Tasche, die Passagiere aufnehmen konnte. Vor allem aber konnten die Guana transitieren und dienten somit als lebende Raumschiffe.

Zeitgleich erkannte Xypon, dass die Guana die Sinnesbrüder ersetzen würden. Er wollte mit weiteren Klonen dagegen aufbegehren, doch aufgrund des einprogrammierten Schöpferschutzes töteten sie sich selbst.

Nach dem Aufstand wurde das Verbot zum Selbstkloning erlassen. Rund 60.000 Jahre später ist dann Rihaansa die letzte Joridaerin, die ein Alter Ego ihrer selbst erschuf. Das ganze Volk hatte inzwischen alle Planeten aufgegeben und lebte in Symbiose mit den Guana, die jetzt 60 Meter maßen. Die Verständigung erfolgte über höherdimensionale Impulsfolgen.

Zu der Zeit entzogen sich einzelne Guana ihren Joridaern. Diese verwandelten Sonnen bewohnter Systeme durch Energieentzug in Novae – und die Joridaer begriffen, welche Gefahr Louipaz drohte. Um der Fehlentwicklung entgegenzuwirken, begann die Suche nach der vergessenen Ursprungswelt der Guana.

Es waren Rihaansa und ihr Sinnesbruder Haans, die die Welt fanden. Doch sie kamen zu spät und erlebten, wie 28 Schiffe der Yllopter aus Rache die Wüstenwelt zerstörten. Danach erlebte Rihaansa, wie Rha'a'beth, ihr Guana, sich gegen sie erhob. Er, der nicht wusste, was es mit der Wüstenwelt auf sich hatte, zwang Rihaansa und ihren Sinnesbruder, Gift zu trinken.

Während der nächsten 20.000 Jahre mutierten immer mehr Guana, und ihre Affinität zum Hyperraum wurde so groß, dass sie den Normalraum gar nicht mehr wahrnahmen. Sie verloren ihre herkömmliche Denkfähigkeit, und dadurch versagte der Schöpferschutz. Wie im Wahn befielen die Guan a Var, wie sie inzwischen von den Völkern Louipaz genannt wurden, mehr und mehr Sonnen. Gleichzeitig starben alle Joridaer, zuletzt Koolaas durch Yoba'a'teth.

Abschließend erklärt So'o'both, er sei als letzter intelligenter Guan a Var in Louipaz geboren worden. Alle anderen seien längst nur noch instinkthandelnde Wesen. Durch den Kontakt mit dem Mutanten sei er sich jetzt seiner Rasse-Erinnerung bewusst geworden. Als die Hyperenergien der Sonnen in Louipaz erschöpft waren, folgten die 100.000 Guan a Var der Verlockung eines fernen kosmischen Leuchtfeuers. So gerieten sie in die Falle des Sonnentresors, dessen Geometrie für sie unüberwindlich ist.

Aufgrund des begrenzten Energievorrats hat sich ihre Zahl bis heute auf 25.000 reduziert. Und erst jetzt, durch Garron, ist sich So'o'both bewusst, welche Zerstörungen sein Volk anrichtete. Andererseits ist durch die Kommunikation mit anderen Intelligenzen, die für ihn immer ein Genuss war, seine Selbstzucht verloren gegangen. Kurz darauf unterliegt So'o'both dem lange unterdrückten Drang zur Teilung und verliert dadurch als letzter Guan a Var seine Intelligenz. Fast zeitgleich gelingt den drei übrigen Sonnenwürmern, die Skoghal verlassen konnten, die endgültige Flucht aus dem Sonnentresor.

Innenillustration