Transformation

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Perry Rhodan-Heftromane
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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für den Planetenroman, siehe: Transformation (Planetenroman).

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1977)
PR1977.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: MATERIA
Titel: Transformation
Untertitel: Sie retten ihn vor dem sicheren Tod – ein Terraner in einer fremden Galaxis
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 13. Juli 1999
Hauptpersonen: Lotho Keraete, Negra Tolt, Florence Lamar, James
Handlungszeitraum: 2512 bis 4878 (1291 NGZ)
Handlungsort: Milchstraße, DaGlausch
Clubnachrichten:

Nr. 306

Computer: Ein neuer ES-Bote
Glossar: Blues / Eastside / Explorer / Explorerflotte / Großadministrator / Matten-Willys / NATHAN / Posbis
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die EX-1298 wird auch HUMBOLDT genannt und steht unter dem Kommando von Oberst Negra Tolt. Am 26. Januar 2512 vernimmt das Raumschiff – es steht am Rand der Eastside – einen Notruf aus dem Tollar-System, circa 38.000 Lichtjahre zu Sol. Dort existiert auf Xynax eine terranische Splitterkolonie. Der Explorer geht auf Kurs und wird über dem Planeten, dem ersten seiner Sonne, von zehn Blues-Piratenschiffen angegriffen. Wenig später droht die EX-1298, schwer angeschlagen in die Sonne zu stürzen.

Die knapp 100 Überlebenden verlassen in Raumanzügen das Schiff, die Beiboote sind zerstört. Die Lage ist hoffnungslos, die noch acht Blues-Schiffe ziehen sich zurück und missachten die Notrufe. Xynax ist nicht zu erreichen – und so nehmen die Menschen sich das Leben. Zuletzt bleiben die 33-jährige Biologin Florence Lamar und der 24-jährige Leutnant Lotho Keraete übrig, die ineinander verliebt sind. Doch auch Lamar geht in den Freitod.

Bevor Keraete den Mut fasst, sich zu töten, tauchen überraschend fremdartige Roboter auf und bergen ihn. Die Maschinen nehmen Keraete mit auf einen Kugelraumer mit abgeflachtem unterem Pol, wo vier Antriebszylinder sitzen. Es wird HARQUIST genannt, und dort verliert der junge Terraner sein Bewusstsein.

Als Keraete nach 30 Tagen, wie er hört, erwacht, findet er sich in der scheibenförmigen Raumstation Heim wieder. Sie durchmisst 800 Meter und ist 200 Meter dick. Heim, HARQUIST und als Drittes ein kastenförmiger Sender befinden sich aber nicht in der Milchstraße, sondern in Whirlpool (DaGlausch) im Orbit der planetenlosen, roten Sonne Goppler. Die Roboter sprechen Keraete mit »Bolphor« an, was so viel wie Auserwählter bedeutet. Doch er muss vorerst verarbeiten, in welchen kosmischen Fernen er sich befindet.

Im Laufe der Zeit gibt Keraete dem Roboter, mit dem er am meisten Kontakt hat, den Namen James. Die Stationssyntronik nennt er Nathan. Er erfährt, dass der Auftraggeber seiner Entführung den Robotern das Dogma der absoluten Isolation auferlegte. Entsprechend ist Heim autark und isoliert vom Leben in Whirlpool.

Nach einer mehr als 100-jährigen Tiefschlafphase fühlt sich Keraete einerseits irgendwie unsterblich, andererseits aber missbraucht. Von James erfährt er, dass ES der Auftraggeber ist, den der Roboter als Superintelligenz umschreibt. Demnach soll Keraete ab dem sogenannten Konstituierenden Jahr als Bote von ES fungieren. Der junge Terraner begreift das alles nicht und lässt es fast wehrlos über sich ergehen, dass die Roboter ihn schrittweise in ein Objekt aus geschmeidigem, ultramarinblauem und regenerativem Metall verwandeln. Es beginnt mit dem kleinen Finger seiner linken Hand.

Als Keraete (Ist er überhaupt noch ein Mensch?) schon ungefähr 240 Jahre in Heim weilt, tauchen 442 sternförmige Raumschiffe bei Goppler auf. Mittels eines virtuellen Rundgangs lernt Keraete die CawCadd kennen, zehnbeinige Spinnenwesen. Sie bezeichnen sich als Überlebende eines Kesselbebens.

In der Folge machen die CawCadd, die zuvor als Piraten lebten, die drei Stationen, in die sie nicht eindringen können, zu Bestandteilen einer orbitalen Stadt. Nach circa 330 Jahren sehen sich darum Keraete und die Roboter gezwungen, das Dogma der Isolation zu brechen. Grund dafür ist der Anbau von Kobaltmoos durch die Spinnenwesen. Diese kristalline Pflanze dringt in die Hülle von HARQUIST ein. Doch dagegen können sie nichts ausrichten.

Nach genau 1500 Jahren in Heim ist Keraetes Transformation zu einem Roboter aus weichem Stahl mit menschlichem Gehirn abgeschlossen. Er wiegt jetzt 176 Kilogramm. Indessen haben die CawCadd ihr Wissen über die überlichtschnelle Raumfahrt eingebüßt, sich sogar zu Kannibalen zurückentwickelt. Sie fressen die Alten und Kranken, aber auch Teile ihrer Brut.

Im 4878. Jahr wird Keraete erneut aus dem Tiefschlaf geweckt. Die Roboter um James haben in seine linke Hand derweil einen Paralysator, in die rechte Hand eine Kombination aus Thermostrahler und Desintegrator eingebaut. Des Weiteren ist sein Gehirn an einen Pikosyn angeschlossen. Nun teilt James mit, ES erwarte ihn im Zentrums-Black-Hole der Milchstraße.

Keraete dringt im Kampf gegen die CawCadd bis zur HARQUIST vor, doch das Schiff ist aufgrund des Kobaltmooses flugunfähig. So schlägt sich Keraete zum Sender durch und setzt einen Notruf an ES ab. Anschließend flieht er in den Weltraum, wo vor einer Ewigkeit alles begann. Nach 1,5 Stunden erscheint ein 110 Kilometer langes Zapfenschiff, zerstört Heim, Sender und HARQUIST und nimmt Keraete an Bord. Der Auserwählte, der sein neues Leben längst akzeptiert hat, bricht zum Standort der Superintelligenz auf.

Innenillustration