Kampf der Giganten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1986)
PR1986.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: MATERIA
Titel: Kampf der Giganten
Untertitel: Rendezvouspunkt Terminus – die Entscheidung am Ereignishorizont
Autor: Rainer Castor
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 14. September 1999
Hauptpersonen: Steph La Nievand, Perry Rhodan, Bostich I., Gucky, Cistolo Khan
Handlungszeitraum: März 1291 NGZ
Handlungsort: Zentrumssektor
Journal:

Nr. 18: 30 Jahre Internet – vom Expertennetz zum World Wide Web (Martin Marheinecke)

Computer: Kampf der Giganten
Glossar: Fragmentraumschiffe / Lotho Keraete / John Marshall / NUGAS / Nug-Schwarzschild-Reaktor / Thantur-Lok / Topsider / TSUNAMI / United Stars Organisation
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Am Sammelpunkt Gevari erscheinen insgesamt 100.147 arkonidische Kampfschiffe. Die Kommandeure der versammelten Flotten, Perry Rhodan, Tai Moas Bostich I., Garon tan Bass-Thet, LFT-Kommissar Cistolo Khan, der Báalol Tendakáan, der Gataser Zio Trytun, der Apaso Ruenzi Malayjat und der Tentra Külük Yppenk (das Triumvirat des Forums Raglund), kommen am 25. März 1291 NGZ zu einer Beratung zusammen. Die Sitzung findet im Kelchpalast der THEK-LAKTRAN statt, wobei Bostich immer wieder feststellt, dass die Einheiten des Gos'Tussan den größten und kampfstärksten Verband bilden und er somit den Oberbefehl haben müsste.

Seine Position wird am folgenden Tag geschwächt, als die Posbis mit 20.000 Fragmentraumern erscheinen. Die erklärten Freunde der Menschheit werden von Relebo geführt, und nur auf 100 BOXEN befindet sich Plasmazusatz. Die anderen Einheiten werden syntronisch gelenkt. Zur allgemeinen Überraschung sind die BOXEN imstande, Relativfelder zu errichten, die sie einige Minuten in eine potenzielle Zukunft versetzen. Tautmo Aagenfelt kann dazu erläutern, dass die Posbis, aufbauend auf lemurischen Grundlagen ebenso wie auf Uleb-Technologien und dem ATG-Feld der Terraner neue Forschungen begonnen hätten, die in den letzten Jahren noch verstärkt wurden.

Unterdessen wird unter der Leitung von Ruud Servenking in größter Eile die SOL-Attrappe zusammengebaut und ausgerüstet. Ein Kreuzer der THOREGON SECHS, dessen Außenhaut aus Carit besteht, wird in die Pseudo-SOL integriert, damit die Attrappe im Hypertakt fliegen kann. Neben Arkon- und Gravitationsbomben werden 10.000 Kugeln mit je 200.000 Tonnen NUGAS in der Replik untergebracht. Ergänzt durch überladene Gravitrafspeicher, wird ein explosives Potenzial aufgebaut, wie es zuletzt bei der Vernichtung des Riesenplaneten Herkules bzw. des Suprahets zum Einsatz kam.

Am 28. März gegen 14:00 Uhr erreicht die galaktische Flotte das Dengejaa Uveso. Um die Täuschung perfekt zu machen, projiziert der Virtuellbildner der THOREGON SECHS die Emissionen des echten Hantelschiffes auf die Pseudo-SOL. Derweil beziehen Gucky und Blo Rakane mit dem Carit-Kreuzer TERRANIA, von Steph La Nievand geflogen, eine Beobachtungsposition, um bei der Koordinierung des Angriffs helfend eingreifen zu können.

Als MATERIA hinter dem Ereignishorizont auftaucht, unternehmen die Galaktiker einen Scheinangriff. Zugleich bemühen sich 150.000 Báalols in einem Para-Block, die Abwehr der Kosmischen Fabrik zu schwächen. Doch Schäden erreichen die Galaktiker nicht.

Die von Roman Muel-Chen ferngelenkte Pseudo-SOL nähert sich jetzt MATERIA, und 1,19 Stunden vor dem von ES vorgegebenen Termin gibt Rhodan den Befehl zur Zündung. Doch das gewaltige Vernichtungspotenzial kann MATERIA nichts anhaben. Dafür werden jetzt in rascher Folge 19.000 Fragmentraumer und 20.000 Arkonschiffe vernichtet.

Um den Auftrag der Superintelligenz zu erfüllen, muss die echte SOL, unterstützt durch Angriffe der Galaktiker, MATERIA zum Rendezvouspunkt Terminus locken. Dies gelingt, und dort materialisieren um 15:45 Uhr die beiden Schwarzlichtzapfen und bilden mit der Kosmokratenfabrik ein gleichseitiges Dreieck von 10.000 Kilometer Kantenlänge. Die Menschen an Bord der SOL erleben das Ringen der drei Giganten als Verzerrung der Wirklichkeit, verbunden mit tiefer Finsternis. Direkt über dem Ereignishorizont bildet sich ein 0,7 Millionen Kilometer durchmessender, rot leuchtender Ring, in dem eine gleißend weiße Hypersonne erscheint. Sie schließt MATERIA und die beiden Zapfen ein, und Letztere vergehen in gewaltigen Explosionen. Auch die Aufbauten MATERIAS werden zerfetzt, und im Carit bilden sich schwarze Stellen.

Trotz allem regeneriert sich die Kosmische Fabrik mit unglaublicher Geschwindigkeit. Um dem Giganten ein Ende zu bereiten, eröffnen die galaktischen Schiffe wieder das Feuer. La Nievand, von Rakane ermutigt, strahlt dabei mit einer Transformkanone den Transdimensionalen Zustandswandler nach MATERIA ab. Er detoniert in der Mitte der Kosmischen Fabrik und vernichtet sie endgültig. Dadurch wird im galaktischen Zentrum ein nie da gewesener Hypersturm ausgelöst.

Innenillustration