Aufmarsch über Thorrim

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1992)
PR1992.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: MATERIA
Titel: Aufmarsch über Thorrim
Untertitel: Am Vorabend der Ewigkeit – Alashan im Brennpunkt
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 24. Oktober 1999
Hauptpersonen: Worrher, Tess Qumisha, Gia de Moleon, Stendal Navajo, Benjameen da Jacinta
Handlungszeitraum: Dezember 1290 NGZ bis April 1291 NGZ
Handlungsort: DaGlausch, Salmenghest
Report:

Ausgabe 309: »2000 Bände Perry Rhodan« (Andreas Decker)

Computer: Noch mal: Superintelligenzen
Glossar: Alashan / Sarkamanth / Terminale Enzyklopädie / Toraaber / Wechselbalg
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Ende Dezember 1290 NGZ nehmen die Bebenaktivitäten in DaGlausch/Salmenghest dramatisch zu. Und am ersten Tag des neuen Jahres gehen die Wissenschaftler in Alashan davon aus, dass das Superbeben Ende April 1291 NGZ geschehen wird.

Am 2. Januar offenbart Mondra Diamond, die jetzt zurückgezogen lebt, gegenüber Tess Qumisha und Benjameen da Jacinta, ihr ungeborenes Kind habe ihr mitgeteilt, nicht das Superbeben sondern ganz andere Dinge würden Thorrim bedrohen. Sie fordert die beiden Mutanten auf, ihr Baby zu beschützen, lehnt jedoch eine medizinische Untersuchung oder gar einen telepathischen Kontaktversuch mit dem Ungeborenen ab.

Auf Wunsch von Stendal Navajo starten da Jacinta und Qumisha mit einer Space-Jet zur Superintelligenz Nisaaru. Doch sie erhalten keinen Kontakt und in Alashan macht sich mehr und mehr Hoffnungslosigkeit breit. Entsprechend haben einige Sektierer, die den Weltuntergang predigen, regen Zulauf.

Am 20. Februar behauptet Diamond gegenüber den Mutanten, ihr Kind wolle noch nicht geboren werden. Es ist zwar jetzt der Geburtstermin, aber vielleicht will es ja auf die Rückkehr des Vaters warten. Am selben Tag erscheint eine weitere Superintelligenz im Thorrtimer-System. Sie besteht aus 14 schwarzen, 1050 Meter großen Obelisken, die eine Sternformation bilden. Es ist der Stern von Baikolt aus Gorhoon.

Erneut nähern sich Qumisha und da Jacinta Nisaaru, die sich dieses Mal meldet. Demnach ist ihre Mächtigkeitsballung um Chearth gruppiert und die Gharrer seien das fünfte Thoregon-Volk. Des Weiteren bezeichnet sich Nisaaru als zurzeit nur bedingt handlungsfähig, da sie ihren Splitter Sirku in Chearth zurückließ, der etwas Entscheidendes bewirken soll.

Inzwischen gibt es in der Doppelgalaxie 33.000 statt der normalerweise 3000 Bebenwarngebiete. Angesichts des Elends, das über die Völker hereinbricht, wollen Navajo und weitere Verantwortliche in Alashan heimatlos gewordenen Intelligenzen Asyl im Thorrtimer-System anbieten. Doch Gia de Moleon kann sich im Parlament durchsetzen und 80 Prozent der Abgeordneten stimmen dem Antrag zu, den Thorrim-Sektor als Bebengebiet zu deklarieren.

Am 27. Februar erklärt Nisaaru als Sprecherin der drei anwesenden Superintelligenzen, entweder sei bis Ende April die Koalition Thoregon entstanden oder niemand, auch die Superintelligenzen nicht, würde den Untergang der Doppelgalaxie überstehen. Bis dahin allerdings können die drei Wesenheiten verhindern, dass das Thorrtimer-System zur Bebenzone wird.

Die 1,20 Meter messenden Kugelwesen nennen sich Por. Mit nur 33 Walzenschiffen entkamen sie dem Untergang ihrer Heimat Phyralo-Por im Por-Lata-System. Der Befehlshaber Greinach verkündet über Hyperfunk, über Ferntriebwerke zu verfügen und ruft andere Verbände auf, mit den Por aus DaGlausch zu fliehen. Tatsächlich erscheinen die Engosianer mit 20 Diskusschiffen. Es kommt zum Kampf, denn beide Seiten vermeinen vom Gegner, er verfüge über Fernflugtechnik, die erobert werden soll. Die Engosianer siegen und nur die von Worrher kommandierte RAQZETT der Por entkommt dem Untergang.

Diese Apokalypse wird auch auf Thorrim bekannt und Navajo stellt erneut den Antrag, das Thorrtimer-System zum Asylgebiet zu machen. Dazu garantieren die drei Superintelligenzen jede etwaige Aggression zu unterbinden. Der Bürgermeister setzt sich mit 70 Prozent Zustimmung durch.

Am 2. März trifft die vierte Superintelligenz ein und Nisaaru erklärt dazu, dass es der Zweigkanal des Äolentors sei, mit dem die körperlosen Baolin-Nda eingetroffen seien. Ein hauchfeiner psionischer Regen geht dabei über Alashan nieder, der auf die Menschen wie ein leichter elektrischer Schlag wirkt.

Am 9. März erscheint die RAQZETT mit den letzten 151 Por im Thorrtimer-System. Dort weilen schon 213 Einheiten von drei weiteren Völkern. Bis zum 24. März versammeln sich knapp 80.000 Schiffe im System, wo die Superintelligenzen wie versprochen für Ruhe sorgen.

Am 14. April erscheint die Superintelligenz aus der Mächtigkeitsballung des ersten Thoregon-Volkes, der Gestalter. Es ist ein würfelförmiger Bereich zu erkennen, der wie aus dem Normalraum herausgeschnitten erscheint und 14,5 Kilometer misst. Die Superintelligenz wird daher Zero genannt.

Am 19. April weilen schon 350.000 Flüchtlingsschiffe im System. An diesem Tag erscheint ES mit Wanderer über Thorrim. Auf der Kunstwelt ist die THOREGON SECHS zu sehen, aber die Hoffnung Perry Rhodan würde erscheinen, erfüllt sich nicht. Über Funk meldet sich vielmehr Reginald Bull und erklärt, eine Person dürfe auf die SOL wechseln. Entsprechend macht sich Diamond bereit und Navajo begreift, dass die Alashaner zum Plan der Superintelligenzen gehören.

Innenillustration