Der Untergang der Krone

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR2018)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2018)
PR2018.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Solare Residenz
Titel: Der Untergang der Krone
Untertitel: Als die Kym-Jorier starben – das Schicksal einer Galaxis
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 25. April 2000
Hauptpersonen: Myles Kantor, Uba-Ayotar, Sorrmo, Koridecc, Ralljar, Shuagagoo
Handlungszeitraum: 17.995.095 v. Chr.
Handlungsort: Segafrendo, Orllyn-System
Journal:

Nr. 26: Internetpropheten und Globalgehirn (Werner M. Höbart)

Kommentar: ESTARTU und ES (I)
Glossar: La-Pharoke / Tharoidoner / Tha'roi'dsandoh / Wahre Künstler / Xho Ma-Terre / Zeiban Vit-Terous
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Edition Terrania Band 5

Handlung

In Zusammenarbeit mit SENECA gelingt es Tangens dem Falken und La-Pharoke, jene Datenträger lesbar zu machen, die auf Pragaend geborgen wurden. Dies geschieht am 944.8741.86-30 Segaf und Tangens sowie Myles Kantor sind sich bewusst, dass die freigelegten Berichte über ESTARTU eine Mischung aus exakten Aufzeichnungen, Hochrechnungen und Spekulationen durch serimerische Kosmologen sind. Trotzdem ergibt sich ein Bild vom Untergang der Galaktischen Krone:

Jenseits des 67. Planeten der Sonne Auroch-Maxo materialisiert eine 66 Lichtsekunden durchmessende Wolke aus feinster Materie. Dem rautakischen Wissenschaftler Avy-Sonder teilt sich die Wolke mit. Sie ist intelligent, heißt Sorrmo und sucht seit mehr als 100.000 Jahren einen Ort, um zu keimen und eine Insel des Friedens zu schaffen. Der inzwischen desillusionierte Wanderer will jetzt aber nur noch auf sein Ende warten.
Die Sporenwolke wird zu einem Orakel der Rautak, das über die Sorrmo-Sprecher befragt werden kann. Ihr Durchmesser und Masse nehmen im Laufe der Zeit immer mehr ab. Doch eines Tages erscheint der Koridecc-Schmetterling im AM-System, eine halbstoffliche, semiorganische Wesenheit, die Sorrmo sinnesverwandt ist, aber keine ähnlich starke UHF-Strahlung abgibt.
Der Sorrmo-Sprecher Alei-Gynosa erfährt, dass der Schmetterling aus den Koridecc hervorging, die sich so weit entwickelten, dass sich Milliarden Individuen vor Jahrzehntausenden zu diesem Kollektiv vereinigten. Jetzt verschmelzen Sorrmo und Koridecc miteinander, und in einer psionischen Eruption entsteht aus dieser Synthese eine Superintelligenz, für die die Koridecc-Substanz den Namen ESTARTU prägt, was so viel wie »Grenzenloses Glück« bedeutet.
Durch die Eruption werden 60 Prozent der Sporenmasse über Segafrendo verteilt. Einige Sporen fallen auf geeignete Planeten, keimen aus und werden zu Pflanzenvätern. Die restlichen 40 Prozent hüllen das AM-System als 5-D-strahlende, 50 Lichtminuten durchmessende Wolke in Linsenform ein. Da diese Wolke jedoch nicht als Anker für ESTARTU ausreicht, driftet sie 100.000 Jahre lang durch Segafrendo und droht dabei, in den Hyperraum gerissen zu werden. Dann findet sie endlich Halt an den inzwischen Tausenden Pflanzenvätern.
In weiteren 100.000 Jahren entwickeln die Pflanzendickichte Schmetterlinge, die ESTARTU Kym-Jorier nennt, weil sie als Erstes auf Kym auftreten. Diese verankern die Superintelligenz zusätzlich, und im Verlauf der folgenden 200.000 Jahre bindet ESTARTU die Völker Segafrendos zu einer Gemeinschaft zusammen, die sich »Galaktische Krone« nennt. Dabei ist die Superintelligenz der Stamm, die Pflanzenväter sind die Äste und die Völker das Blattwerk.
Auf Kym stellt ESTARTU auch den Kontakt zu den Tharoidonern her. Dies geschieht über den Pflanzenvater Kiyono, der die Tharoidonerin Loe-Phaluka zur ersten kiyonoischen Nonne macht. Zwölf Jahre später fallen die robotischen Serrah Verre mit ihren Fragmentraumern in Segafrendo ein. Die Gigantfragmente können in je zehn Generalfragmente zerfallen, die wiederum zu je 1000 Robotsoldaten werden können. Nach 50 Jahren erweist es sich, dass nur Pflanzenväter den robotischen Herrscher besiegen könnten. Doch sie sind ja nicht mobil. Darum entwickelt sich der Mönch Sore-Formilag zu einem Robotsoldaten und Doppelagenten und lockt den Robotherrscher nach Kym. Im Duell mit Kiyono wird der Serrah Verre vernichtet und Kym verwüstet.
Durch den Krieg hat ESTARTU erkannt, dass eine Militarisierung der Krone die spirituelle Einheit gefährdet. Sie wirbt ein Splittervolk der Josminen als Söldner an, und im Auftrag des Pflanzenvaters Ralljar sorgt der Mönch Uba-Ayotar dafür, dass die Josminen unter Shuagagoo auf Tytoa Ramos im Hotajar-System siedeln. Einige Zeit später wandelt Ralljar eine Frucht, in der Shuagagoo steckt, in eine Sphärenrose um. Mittels der Kronen-Technik wird daraus ein fast unüberwindliches Kampfschiff, von denen der Pflanzenvater viele produziert.
Dann erweist es sich, dass die Völker der Krone Angst vor den josminischen Kronenkriegern haben, was durch den Umstand verstärkt wird, dass die toten Josminen zu Obelisken werden, die keine Schatten werfen. Das ändert sich erst Jahrhunderte später, als die Schlangen-artigen Irdukker unter dem Sippenführer Indu'Rain-Camo im Zentrum Segafrendos erscheinen (wobei sie eine gestohlene Dimetrans-Technik benutzen). Die Irdukker besetzen die Welten der Norg-Kasker, werden aber schnell von den Josminen vertrieben, ohne dass die Norg-Kasker Schaden nehmen.
Nochmals Jahre später erscheint ein Heliote und informiert ESTARTU, dass sich bei Hesp Graken ein Absolutes Vakuum bilde, woraus die Superintelligenz ein Thoregon erschaffen könne, das dem Machtbereich der Kosmokraten entzogen wäre. ESTARTU entschließt sich zur Schaffung des Thoregons, doch damit beginnt die Terrorisierung der Pflanzenväter durch die Kosmokraten, die monströse Gestalten mit negativer Aura entstehen lassen. ESTARTU verzichtet schließlich auf die Erweiterung der NACHT, und der Terror hört auf.
Trotzdem zieht sich die Superintelligenz in die NACHT zurück und hinterlässt ein Machtvakuum. Es finden zwei Invasionen statt, die die Kronenkrieger aber abwehren können. Dann aber erscheinen die Mundänen, die zuvor einen Feldzug in der Galaxie Pikh-Delta führten. Sie verhalten sich jedoch nicht aggressiv und werden in Ruhe gelassen. Nach 23 Segaf versammeln sich die Mundänen bei der Riesensonne Cours, wo sie zur Sicherheit von drei Millionen Sphärenrosen eingekreist werden. In der Mitte der Mundänenflotte bildet sich ein Mentaldepot, für das offenbar die Superintelligenz K'UHGAR verantwortlich ist. ESTARTU verlässt die NACHT, um die Schiffe der Krone vor dem psionischen Druck zu schützen. In dem Augenblick zünden die Mundänen das Mentaldepot, und eine Woge negativer Psiqs überschwemmt Segafrendo. Alle Völker geraten in Mitleidenschaft, vor allem aber die Kym-Jorier, die zu Milliarden sterben. Dann zerbirst der Planet Kym. Auch die Pflanzenväter werden schwer getroffen, aber vor allem: ESTARTU ist verschollen.
Nun beginnen die Mundänen mit ihren Angriffen auf die Galaktische Krone. Die Sphärenrosen haben viel von ihrer Kraft verloren und können sie nicht aufhalten. Die legendären S-Zentranten MASMOKO, KOMOKO, DANMOKO und MUNMOKO der Mundänen bekommen die Kronenvölker nicht zu Gesicht. Shuagagoo ist einer der Ersten, der zerstört wird, und Varuangue wird sein Nachfolger. Er muss mit ansehen, wie die Mundänen eine neue Waffe einsetzen, die die Sphärenrosen erbarmungslos dezimiert. Auch der angeblich letzte Kym-Jorier stirbt in diesen Tagen.
Im Torm-Karaend-System kommt es schließlich zu einer gewaltigen Schlacht, bei der die Krone 640.000 Schiffe verliert. Wenig später gehen die letzten 343 Sphärenrosen bei der Riesensonne Rondell in ihre letzte Schlacht und werden von einer Viertelmillion Mundänen-Schiffen vernichtet.

Obwohl den Galaktikern bekannt ist, dass ESTARTU eine neue Mächtigkeitsballung errichtet hat, spricht Kantor die Vermutung aus, dass das Weiterbestehen der Superintelligenz mit dem Auftrag der SOL zusammenhängen könnte. Und SENECA kommt zu dem Schluss, die SOL habe eine Zeitscheide erreicht, an der die Weichen für die Zukunft neu gestellt werden könnten.

Innenillustration