Para-City (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2022)
PR2022.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Solare Residenz
Titel: Para-City
Untertitel: Die Stadt der Monochrom-Mutanten – sie suchen Zuflucht in den Anden
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 23. Mai 2000
Hauptpersonen: Falo Gause, Henner Mushcot, Koo Parkinson, Moharion Mawrey, Mogan Barr, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: August/September 1303 NGZ
Handlungsort: Sol-System
Journal:

Nr. 27: Der Kosmos im Licht der Gamma-Strahlung (Patrick Achenbach)

Kommentar: Monochrom-Tragödie
Glossar: Einreisekontrolle / Ferrol / Hochgeschwindigkeits- Präzisionsgewehr / Para-City / Para-Desintegration / Pyrokinese / Satellitenbeobachtung
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Edition Terrania Band 6

Handlung

Der neu gegründete Mutantenring der Monochrom-Mutanten formiert ein Komitee, dessen Sprecher Falo Gause wird. Dazu der Telepath Mogan Barr vom Planeten Gustan im Sawwaso-System, die Medikerin Clayra Ruschkin, eine Telekinetin von Sandrock im Starka-System, der Suggestor Simjavoc Ronin, der von Olymp stammende Späher Canacaro Grim, die plophosische Motivatorin Ondrea Catyja, die auf Ferrol geborene Terranerin Jana Jonn (Para-Desintegratorin), sowie die Lokvortherin Hegrim Mihori mit der Gabe der Suggestion.

Einen Tag nach der Versammlung im Magellan-Stadion erscheint Koo Parkinson beim Komitee und fordert den Oberbefehl über die Mutanten. Er wirkt trotz seines Charismas unsympathisch und ist soeben, von Lepso kommend, angereist. Parkinsons Gesicht wird von einer Narbe entstellt, und sein linkes Auge ist durch ein minderwertiges Produkt ersetzt worden. Er selbst hat sich den Titel Para-Fürst gegeben, und in seiner Begleitung befinden sich die eiskalt wirkende Telepathin Engel, der hünenhafte Telekinet Yonder K'rigan sowie Rune Karuga, der über die Gabe der Intuition verfügt. Auf Parkinsons Schulter sitzt des Weiteren eine 25 Zentimeter große Puppe mit aufgenähten Plastikaugen, die ständig mit dem Kopf wackelt. Der Psi-Charismat nennt sie Lucky und behauptet, sie sei sein Berater. Das Komitee weist seine Forderung ab, und die vier Mutanten von Lepso ziehen sich zunächst zurück.

Unterdessen weist Perry Rhodan die Ministerin Moharion Mawrey wegen der vorenthaltenen Erkenntnisse über die Mutanten zurecht. Ihr Rücktrittsgesuch lehnt er jedoch ab. Der Terranische Resident beauftragt mehrere Wissenschaftsinstitute damit, die These vom genetisch vorprogrammierten Tod der Monochrom-Mutanten zu überprüfen. Die ausnahmslosen Bestätigungen der These lassen nicht lange auf sich warten.

Am 13. August 1303 NGZ suchen Gause und Ruschkin Rhodan in der Solaren Residenz auf. Sie wünschen eine eigene Stadt für die Mutanten und schlagen Mor Jueglo (Spiel des Todes) vor, eine Container-Siedlung in den Hochanden, die nach der Monos-Ära errichtet, aber nie genutzt wurde. Obwohl Mawrey protestiert, erfüllt der Resident den Wunsch, und innerhalb kurzer Zeit siedeln die 35.000 Mutanten in die 150 Kilometer von La Paz gelegene Siedlung auf dem Altiplano-Hochland um. Sie geben ihr den neuen Namen Para-City. Der bislang dort lebende Eremit Ramon Alvarez muss sich notgedrungen ein neues Domizil suchen. Nebenbei hört er noch davon, dass Ruschkin vermeint, Kraftlinien zu spüren, die sie mit dem deaktivierten Zeitbrunnen in Verbindung bringt.

Die Mehrheit der Mutanten ist durch das Wissen um den baldigen Tod wie betäubt. Als dann Barr als erster im neuen Domizil stirbt, drohen noch mehr zu verzweifeln. Vor allem Mihori bemüht sich, Hoffnung zu vermitteln bzw. das Sterben zu erleichtern. Weil sie ihre Suggestivkräfte dabei nur einsetzt, um anderen zu helfen, wird sie auch Sanfte Riesin genannt. Einige Zeit später taucht die Clique um Parkinson auf.

Henner Mushcot ist Mitarbeiter des Zivilraumhafens am Crest Lake in Terrania. Noch nie war er gut auf die Monochrom-Mutanten zu sprechen, und so schikanierte er auch jene vier Mutanten, die von Lepso einreisten. Doch diese wehrten sich und hätten ihn beinahe ersticken lassen. Damit war sein Hass gegen Parkinson geboren, und er zieht nach Para-City, um den Mutanten hinterhältig zu ermorden. Doch bei dem Attentat verfehlt er sein Ziel und tötet Ruschkin. Schockiert setzt er zur Flucht an.

Ronin ist zum Polizeichef ernannt worden und bekommt durch den Mord seinen ersten Fall. Schnell macht er Mushcot ausfindig. Der Mann ist tot, offensichtlich erstickt.

Ungefähr zwei Wochen später, am 3. September, gibt Gause während einer Ratssitzung Jonn den Auftrag, eine Kommission zu bilden, die sich mit dem von Monos initiierten Gen-Programm beschäftigen soll. Der Rat, bestehend aus Gause, Jonn, Grim, Catyja, Kaplize, Ronin und Bailey Iharte wird erneut von Parkinson aufgesucht. Dieser stellt nochmals seinen Herrschaftsanspruch. Der Telepath Iharte, der immer wieder in auffälliger Weise auf seine Schulter blickt, ist bereit, darüber zu reden, die anderen lehnen jedoch brüsk ab. Es kommt zu einem kurzen Gerangel zwischen Ronin und K'rigan, dann ziehen die Lepso-Mutanten wieder ab. In der folgenden Nacht findet Startac Schroeder den Polizeichef, er ist erstickt.

Rhodan ist nicht bereit, die Mutanten ihrem Schicksal zu überlassen. Vorläufig gibt er eine Satellitenüberwachung von Para-City in Auftrag. Auch nach den zwei Morden gesteht er den Mutanten zu, das Geschehen allein zu regulieren.

Innenillustration