Geheimkonferenz der Blues

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2036)
PR2036.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Solare Residenz
Titel: Geheimkonferenz der Blues
Untertitel: Auf dem Planeten der Santanzer – Tifflor sucht die Zusammenarbeit
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 29. August 2000
Hauptpersonen: Julian Tifflor, Zym Kirzay, Siramy Ratach, Faiind Yarinsa, Smelnyk-Ypküz
Handlungszeitraum: Sommer 1303 NGZ, Frühjahr 1289 NGZ
Handlungsort: Santanz
Report:

Ausgabe 319: Doppelstabroboter des Morkhero Seelenquell

Kommentar: Fremde Eastside
Glossar: AMMENHAK / Apasos / Blues-Nationen / Goedda / Santanz / Tentra / Julian Tifflor
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Edition Terrania Band 10

Handlung

Im Februar 1289 NGZ versammeln sich während der ersten Offensiven der Tolkander auf Einladung des Gatasers Zio Trytun, des Apasos Ruenzi Malayjat und des Tentra Külük Yppenk insgesamt 4000 Jülziish, sowohl ranghohe Politiker als auch führende Wissenschaftler, zu einer Geheimkonferenz. Als Beauftragter des Wissenschaftlichen Rates der Tentra nimmt auch Unterassistent Zym Kirzay an dem Treffen teil. Zwölf Nationen erklären anschließend, die zu entwickelnde Goldene Technik werde alle 2800 Jülziish-Völker aufeinander zuführen und zur treibenden Kraft der Milchstraße machen. Symbolisch berufen sie sich dabei auf den Urgott Tlyünosmun, der der Mythologie zufolge einst aus den rivalisierenden Schöpfergottheiten Tlyünos und Nosmun hervorging. Er entstieg vorzeiten der Sonne Verth und schenkte den unter Überbevölkerung leidenden Gatasern die Raumfahrt sowie die Regeln der Geburtenkontrolle. Tlyünosmun machte den Jülziish ein Viertel der Milchstraße zum Geschenk und wurde aus Dankbarkeit mit dem ersten Raumschiff zurück in die Sonne gebracht.

Mit Enthusiasmus machen sich die Blues an die Entwicklung der neuen Technik, zusätzlich angestachelt durch das beginnende Hegemoniestreben Arkons. Gesteuert von Gatasern, Apasos, Tentra und Hanen, werden die Forschungen dezentral und unter strengster Geheimhaltung durchgeführt. Kirzay macht sich dabei verdient, indem er die Errichtung eines Labors im Inneren Fjalymms, eines Mondes des dritten Simban-Planeten Morüomm, veranlasst. Doch schon bald droht der Forschungseifer zu versiegen.

Zu der Zeit macht Kirzay die private Notiz, dass das Vermächtnis Tlyünosmuns nicht verloren gehen dürfe. Die Völker müssten zusammenhalten und den Pool stärken, denn nur ein Dutzend Nationen wären zu wenig. Dieser Appell wird jedoch veröffentlicht und bringt dem Tentra die Beförderung zum Einfachen Kommissar, bald sogar zum Zweifachen Kommissar ein.

Im Jahre 1295 NGZ wird Kirzay Erster Kommissar, muss jedoch feststellen, dass die Goldene Technik nicht vorankommt. Die Propaganda allerdings verkündet das Gegenteil.

Im Jahre 1298 NGZ erhält Kirzay als Hoher Kommissar die Leitung der Forschungseinrichtung Oyster 12 auf dem Forschungsmond Ryndra. Er muss feststellen, je tiefer seine Einblicke werden, umso mehr wächst sein Misstrauen gegenüber dem Projekt. Nachdem er zufällig von einem Geheimabkommen der Gataser, Tentra und Apasos erfährt, unternimmt er im soeben angebrochenen Jahr 1303 NGZ auf seiner Heimatwelt Roost einen riskanten Einbruch in das Geheime Staatsarchiv. Ohne wesentliche Erkenntnisse zieht er sich wieder zu seinem Mond zurück, wo er Schlimmes verhindern muss, weil ein überhastet durchgeführtes Experiment eines Wissenschaftlers aus der Bahn gelaufen ist.

Für diese Tat wird Kirzay zum Obersten Koordinator befördert, und sein bisheriger Adjutant, der Apaso Smelnyk-Ypküz, soll in Zukunft für seine Sicherheit sorgen.

Einige Zeit später erfährt Kirzay aus einem Datenkristall des Staatsarchivs, dass die Goldene Technik so autark sei, dass sie nicht kompatibel mit Entwicklungen anderer Milchstraßenvölker wäre. Reparaturen seien in der Regel gar nicht möglich, und alle Aggregate stammen von Planeten der Apasos, Gataser oder Tentra. Die führende Position nehmen offensichtlich die Apasos ein, und weil sie sich der technologischen Einengung nicht unterwerfen wollten, sind die Archimboiden und Tüftül von der Goldenen Technik ausgeschlossen worden. Letztlich habe diese den Zweck, die Jülziish durch Vereinheitlichung der Gebrauchstechnik zusammenzuschweißen und ein Bollwerk gegen Arkon zu errichten. Außerdem wird die Vernichtung eines weiteren Planeten im Arkon-System ausdrücklich in Erwägung gezogen. Kirzay ist entsetzt und will die nächste Geheimkonferenz auf Santanz nutzen, um alle Blues-Völker aufzuklären. Seiner Meinung nach hat die Goldene Technik keine Zukunft und wird die Jülziish letztlich gegenüber anderen Milchstraßenvölkern zurückwerfen.

Erst Anfang September 1303 NGZ erfährt Julian Tifflor von Faiind Yarinsa, dem Galaktischen Rat der Santanzer, den Termin der bluesschen Geheimkonferenz. Der Residenzminister für Liga-Außenpolitik fliegt am 6. September mit der AMMENHAK Santanz an, den zweiten Planeten im Santil-System, 64.082 Lichtjahre von Sol entfernt. Das Schiff wird von der Plophoserin Siramy Ratach kommandiert, die auch Expertin für die Jülziish ist.

Santanz ist für alle Blues von eminenter Bedeutung, da in der Hauptstadt Khyykan die Rote Santilligenz residiert, die als Inkarnation Tlyünosmuns angesehen wird. Außerdem treten auf Santanz die 400 von den Jülziish als Gottheit verehrten Kreaturen leibhaftig auf. Betroffen jedoch sind Tifflor und Ratach, weil die Santanzer von einem Todesdrang beseelt sind, verbunden mit dem Wunsch, in das Sant-Arginal einzugehen.

Am Vortag der Konferenz vermittelt Yarinsa den beiden Menschen eine Audienz im Sant-Arginal, dem Sitz der Santilligenz. Das würfelförmige Gebäude besteht aus den Knochen und der Asche toter Blues, und die Rote Santilligenz erweist sich als fettleibiger Mutant, der ständig eine rote Flüssigkeit absondert. Der Kopf verschwindet immer wieder in einer Hyperraumfalte, und stammelnd weist die Santilligenz auf die Bedeutung des Zusammenwachsens der Eastside als Gegenpol zur arkonidischen Expansion hin.

Allmählich versammeln sich die Delegationen der Blues-Nationen, darunter die Karr, Hanen, Latoser, Mantam, Tratzschoner, Weddonen, Legnaler, Garinach und Gursüy. Tifflor, der auf ein Bündnis gegen Imperator Bostich I. hofft, nimmt überrascht zur Kenntnis, dass jeweils die gesamten Regierungen an der Konferenz teilnehmen werden, wie zum Beispiel der gatasische Stab um Synüy-Zir-Lagüm.

Schließlich versammeln sich 12.500 Jülziish und die siebenköpfige terranische Delegation im Sant-Arginal in der Halle der Ahnen. Auch hier zeigt sich die neue Dominanz der Apasos. Tifflor erkennt andererseits, dass die Santilligenz offenbar mit einem Unsichtbaren kämpft. Als plötzlich 200 Doppelstabroboter aus den Knochenwänden hervorbrechen, begreift der Zellaktivatorträger, dass Morkhero Seelenquell der Gegner des Mutanten ist. Ein Schutzschirm riegelt das Sant-Arginal ab, und von Seelenquell beeinflusst, erschießt Yarinsa die Santilligenz. Doch alle Blues wenden sich gegen die Terraner, und Tifflor flieht durch einen Transmitter hinter dem Thron des Mutanten, der Seelenquell wohl nicht bekannt war. Ratach und ihre Begleiter ergeben sich.

Kirzay, der sich gerade auf seine Rede vorbereitet hat, um die Wahrheit zu verkünden, verliert wie alle anwesenden Blues den freien Willen.

Innenillustration