INSHARAM (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für die Geburtsstätte für Superintelligenzen, siehe: INSHARAM.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2044)
PR2044.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Solare Residenz
Titel: INSHARAM
Untertitel: Alpträume in Psi – und eine Tauchfahrt durch das Unbekannte
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 24. Oktober 2000
Hauptpersonen: Atlan, Jonkylm, Necker Ravved, Ronald Tekener, Icho Tolot
Handlungszeitraum: 17.995.095 v. Chr.
Handlungsort: Segafrendo, Auroch-Maxo-Dunkelwolke, INSHARAM
Report:

Ausgabe 321: PERRY RHODAN-Fans privat (Ulrich Magin)

Kommentar: Psi-Materie
Glossar: Carit / ESTARTU / Extrasinn / Hauchmén Zovirasch / Inzaila Onda / Icho Tolot / Ultimater Stoff
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Edition Terrania Band 12

Handlung

Nach dem Eintauchen in das Alshma Ventor auf Auroch-Maxo-55 befindet sich die SOL in einem mehrdimensionalen Strudel, in dem ein energetisches Chaos herrscht. Schmerzfluten stürzen die Besatzung in eine tiefe Bewusstlosigkeit, aus der die Zellaktivatorträger als erste erwachen. Als die Schutzschirme zusammenzubrechen drohen, erkennt Icho Tolot, dass gerade sie und dazu der Antrieb den Energieorkan verursachen. Aber Atlan da Gonozal folgt dem Rat des Haluters nur zögernd und lässt alle Maschinen desaktivieren. Tatsächlich kehrt anschließend Ruhe ein.

Ein steter Sog zieht die SOL durch einen grauen Tunnel, und das Schiff erreicht eine Blase aus kondensierter Psi-Materie. Es ist das INSHARAM, das an den Baolin-Deltaraum erinnert, wie Perry Rhodan ihn beschrieben hat. Ultrahochfrequente Hyperenergie diffundiert beständig durch die Hülle des INSHARAM in das Innere, kondensiert dort und wird als psionische Materie akkumuliert.

Zur Erkundung werden 50 Space-Jets ausgeschleust. Die SJ-09 wird dabei von den zwölf Dookies bemannt, die kurz zuvor bei ihrer Arbeit im Mittelteil der SOL eine rätselhafte Stange entdeckten. Sie wird von Kleinst-Lebewesen auf subatomarer Ebene umschwärmt, denen Necker Ravved den Namen Riders gab und die scheinbar durch Risse im Artefakt verschwinden.

Jetzt stößt die Jet auf eine fünf Kilometer durchmessende Blase aus Methangas und in einer Ausstülpung INSHARAMS auf den Leichnam einer Inzaila. Insgesamt ergeben die Erkundungen, dass das INSHARAM ein herzförmiges, kammerartiges Gebilde ist, das in der Tiefe eingebettet ist. Durch 15 Dimensionstunnel, die alle durch Membran-Ventile verschlossen sind, ist es mit dem Normalraum verbunden. Die Mündung des Tunnels, durch den das Hantelschiff kam, durchmisst 50 Kilometer. Der größte Durchmesser des INSHARAM wiederum liegt bei 11.160 Kilometer, der kleinste bei 840 Kilometer. Das lässt den Haluter spekulieren, das Gebilde könnte aus einem gestauchten Sporenschiff hervorgegangen sein. Auf jeden Fall zweifelt Tolot nicht daran, dass die Kosmokraten bei der Entstehung ihre Hände im Spiel hatten.

Das INSHARAM ist in Kammern und Korridore unterteilt, in denen variable Schwerkraftverhältnisse herrschen. Als Einsprengsel treiben in der Psi-Materie Dinge, die im Laufe der Zeit durch die Tunnel hinein geraten sind. Die Wandung des INSHARAM ist übersät mit taschenartigen Ausbuchtungen, die in den Hyperraum ragen.

Einige Besatzungsmitglieder der SJ-33, mit der Atlan und Tronko Kerzner unterwegs sind, beobachten kurzzeitig ein Wesen, das einer transparenten terranischen Seekuh ähnlich sieht. Danach stößt die Jet auf eine Blase mit einer Lufthülle und einem Ozean, auf dem 125 Inzaila schwimmen. Dreißig zeigen jedoch keine Lebenszeichen mehr, und die restlichen befinden sich in einem schlechten Zustand. Die Jet wassert neben der größten Pflanzeninsel. Sie nennt sich Jonkylm und löst bei den Galaktikern Alpträume aus. Während er die verrücktesten Träume hat, wird Atlan von dem projizierten Rautak Dekomog zum Zentrum der Pflanzeninsel geführt. Die Impulse seines Zellaktivatorchips reißen Jonkylm aus ihren Träumen, und der Spuk endet für die Galaktiker. Die Ausstrahlung Jonkylms erinnert den Arkoniden an Tengri Lethos und die Pflanzeninsel berichtet durch Dekomog ihre Geschichte:

Vor 200.000 Jahren haben sich die Inzaila auf AM-55 mit ihren Flimmernetzen derart mit psionischer Energie aufgeladen, dass sich zwei Pflanzeninseln vernichteten, als sie einander zu nahe kamen. Weitere Inzaila starben, bevor ESTARTU in Gestalt eines Schmetterlings erscheint, um Hilfe zu bringen. Schließlich sind die Inzaila Teil ihres stofflichen Körpers. Sie bringt die Josmin-Cyn, eine Splittergruppe eines Volkes von Para-Modulatoren aus einer fernen Galaxie. Sie sollen für die Inzaila einen Zugang zum INSHARAM schaffen, das von unbekannten Mächten geschaffen wurde, um gewissen Entitäten den Sprung auf eine höhere Evolutionsstufe zu erleichtern. Beim Bau des Alshma Ventor kommt es zu einem Unfall. Ein winziges Black Hole entsteht, das aber gebändigt werden kann. Es ist aber so, das sich eine Inzaila opfern muss, damit eine andere durch den Dimensionstunnel zum INSHARAM vorstoßen kann. So ist es die eigenbrötlerische Herim, die sich für Jonkylm opfert. Sie ist damit die erste Inzaila Onda und findet Unterschlupf in einer Hohlkugel. Weil deren Schwerkraftvektor nach außen weist, nennt sie den neuen Lebensraum die Inverse Küste.

Im Laufe der Zeit gesellen sich weitere Inzaila Onda dazu. Sie assimilieren die psionischen Energien des INSHARAMS und gewinnen an Macht. Dabei strukturieren sie ihren Metabolismus um und perfektionieren ihre Moral sowie ihre Vorstellungen der kosmischen Ordnung.

Unversehens suchen bedrohliche Alpträume die Inzaila Onda heim. Jonkylm versucht, dem zu entgehen, indem sie in den Normalraum zurückkehrt. Aber die Membranen der Dimensionstunnel erweisen sich als Einwegventile. Der angestrebte Evolutionssprung der Inzaila Onda reduziert sich auf die Notwendigkeit, das INSHARAM zu verlassen. Zudem schrumpft alles innerhalb des INSHARAM, auch die Inverse Küste. Dadurch schaffen es neu ankommende Inzaila nicht mehr, in die neue Heimstatt zu gelangen.

Atlan seinerseits berichtet vom Ende des Planeten Auroch-Maxo-55, und bei Jonkylm erlischt die letzte Hoffnung, das INSHARAM je verlassen zu können. Die Galaktiker begeben sich zurück zur SOL.

Auf dem Hantelschiff machen sich inzwischen Fee Kellind und Ronald Tekener große Sorgen, denn Atlans Jet ist überfällig – dann haben sie plötzlich ganz andere Probleme?

Innenillustration